Grundgesetzänderung: Der grüne Rassenwahn

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Bundesparteitag Die Gruenen in der Westfalenhalle am 21.06.1980 in Dortmund. Redner: Baldur Springmann - Foto: Imago

Grüne wollen das Wort „Rasse“ aus Artikel 3 des Grundgesetzes streichen und zu diesem Zweck das Grundgesetz ändern. Außerdem soll das Grundgesetz durch die Losung „Vielfalt in Einheit“ bereichert werden. Die Losung soll so als Staatsziel festgeschrieben werden. Wenn der grüne Waldmeister waidmännisch von „Losung“ spricht, dann meint er die Waldviecherkacke. Mehr grüne Waidmänner in die Parlamente!

von Max Erdinger

Die „Zeit“ berichtet wieder einmal von einem grünen Bubenstück. Früher, als es noch Buben gegeben hat statt irgendwelcher Menschen mit einem sozial konstruierten Geschlechtshintergrund, hätte man das so genannt. Aus verschiedenen Gründen gibt es das Bubenstück aber nicht mehr. Im Zeitalter des allgegenwärtigen Alarmismus´ heißt das Bubenstück „Anschlag“. Alles mögliche ist immer ein Anschlag auf alles mögliche. Deswegen nennt man eine geplante Grundgesetzänderung auch gern einen „Anschlag auf die Verfassung“, wahlweise auch „Anschlag auf die Grundfesten der freiheitlich demokratischen Grundordnung“. Dazu paßt: Es spricht sich auch niemand mehr für oder gegen etwas aus, sondern alle „kämpfen“ die ganze Zeit, wenn sie nicht gerade mit Fordern, Warnen und Zeichensetzen beschäftigt sind. Eine sehr zeitgemäße Kämpferpartei mit all ihren Warnungen, Forderungen und Zeichensetzungen sind die Grünen. Nebenbei: Auf dem aufsteigenden Ast befindet sich allerweil auch noch das „Verlangen“. Allmählich wird das gründeutsche Narrenhaus gar perfekt. Die Buntheit, die Vielfalt, der Haß auf den Haß, die Arsc … Weltoffenheit, die tolerante Intoleranz, die Geschlechterdemokratie, das Warnen, Fordern & Zeichensetzen, die Teilhabe, das Verlangen und die Rassengerechtigkeit … – moment: Rassengerechtigkeit? Wie soll die ohne Rasse funktionieren?

Also ich schaue jetzt erst einmal im Wörterbuch nach, was „Rasse“ überhaupt sein soll. Ach was, ich nehme Wikipedia. Wikipedia ist am nähesten dran am Zeitgeist. Also „Rasse„: „Rasse ist eine umstrittene (biologistische) Bezeichnung für eine Gruppe von Individuen der gleichen (Tier-)Art, die anhand willkürlich gewählter Ähnlichkeiten des Phänotyps (Aussehen, physiologische Merkmale, Verhalten) klassifiziert werden. Mit der Abgrenzung zu einer bestimmten Rasse wird eine direkte genetische Abstammungslinie aller Gruppenmitglieder impliziert.“ – Da staunt die rassige Spanierin. „Umstritten“ ist bekanntlich das moralistische Todesurteil für alles in der kompromißfaschomäßigen Konsensdemokratie der Medien und der Massen. Das pejorative „biologistisch“ könnte man evtl. noch diskutieren anhand der Tatsache, daß das herabsetzende „soziologistisch“ noch nie jemand irgendwo gelesen hat. Soviel steht jedenfalls fest. Ob man ultralinke Sozialpsychologen wohl „sozialistischpsychologistisch“ nennen kann? – Na egal.

Bemerkenswert an dem Wikipedia-Eintrag zu „Rasse“ ist übrigens das in Klammern gesetzte „Tier-“ vor „Art“. Das sieht mir ganz danach aus, als habe sich der Schriftenmacher, der sich diesen Eintrag für die salonbolschewistische Ideologen-Enzyklopädie ausgedacht hat, nicht getraut, den Menschen rigoros auszuklammern. Wahrscheinlich hat ihn das dunkelrotgrüne Wikipedia-Schriftbüro wegen Feigheit im Antirassenkampf schon an die Wand stellen lassen, nachdem es ihm unter Androhung der Folter eine tränenreiche Selbstbezichtigung abgenötigt hatte. Wie man sich das eben so vorstellt, wenn es um Wikipedia geht. Jedenfalls steht der Verdacht im Raum, daß dem vermutlich hingerichteten, konterrevolutionären Schriftenmacher klar gewesen sein könnte, wie fragwürdig es wäre, den Menschen bei der Definition von „Rasse“ völlig auszuklammern. Mit der Einklammerung von „Tier-“ hat er das Problem dann vermeintlich elegant gelöst. Ich glaube aber nicht, daß er vor seiner Erschießung noch eine Eleganzmedaille verliehen bekommen hat. Den vaterländischen Dunkelrotallergrünstorden vermutlich auch nicht. Wo er wohl verscharrt worden ist?

Keine Rasse, kein Rassismus

Diese Grünen, die das Wort „Rasse“ aus dem Grundgesetz zu streichen beabsichtigen, wollen eines mit Sicherheit nicht: Dem Rassismus freien Lauf lassen. Wahrscheinlich „denken“ sie, daß mit dem Verschwinden des Wortes „Rasse“ auch der „Rassismus“ verschwindet, zum Beispiel der von Menschen mit afrikanischem Hintergrund gegen solche Menschen mit einem europäischen Hintergrund in einem Land am Südende Afrikas mit niederländisch-britischem Besiedlungshintergrund. Da werden sie sich aber getäuscht haben. Die vielfältigen Menschen der 18 Negerstämme in Südafrika interessieren sich nämlich nicht für das grüne Grundgesetz in Deutschland und haben keine Lust, sich die Jagd auf Weiße madig machen zu lassen. Aber gut: Vielleicht verschwindet ja der Rassismus in Deutschland, wenn man das Wort „Rasse“ aus dem Grundgesetz streicht. „Schokolade“ kommt im Grundgesetz gottlob nicht vor, sonst würden es Grüne vermutlich ebenfalls streichen lassen wollen. Per Grundgesetzänderung.

Die Grünen und das Grundgesetz

Daß die Grünen immer so schnell mit Grundgesetzänderungen bei der Hand sind, z.B. wenn sie Parlamente per Paritätsgesetz grundgesetzwidrig in eine hormonelle Ständeversammlung umwandeln wollen, läßt vermuten, daß sie nie verstanden haben, was das Wort „Grundgesetz“ bedeutet. Unter anderem bedeutet es, daß sie sich daran zu halten hätten. Das ist nichts für Grüne. Gesetze, die ihnen nicht gefallen, müssen geändert werden. Beim Grundgesetz machen sie da keine Ausnahme. Wobei die Grünen die letzten wären, die zugeben würden, daß das der einzige Grund für ihre Änderungswünsche ist: Daß ihnen die Gesetze eben nicht gefallen. Man könnte einem Grünen den lieben Gott persönlich vorstellen, und er würde einem hinterher erklären, warum der liebe Gott daneben liegt, und daß er ein Chauvi sei, der sich für etwas Besseres hält und „die Menschen“ diskriminiert. Das liegt daran, daß Gott eine religiöse Vorstellung ist, der Grüne aber ein ausgemachter Staatsfetischist, der seinem zivilreligiösen Gott den Vorzug gibt. Das ist normalerweise der Grüne selbst. Es ist absolut denkunmöglich, daß ein Grüner nicht rechthaben könnte. Und so benehmen sich Grüne auch.

In der „Zeit“ steht: „Deutschland hat ein Rassismusproblem und das nicht erst seit Hanau“, schreiben die Bundestagsabgeordnete Filiz Polat, Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay sowie die Landtagsabgeordneten Aminata Touré (Schleswig-Holstein) und Berivan Aymaz (Nordrhein-Westfalen).“ – Zufälle gibt es? Wie es wohl kommt, daß Leute mit solchen Namen trotz Rassismusproblem Oberbürgermeister und Landtagsabgeordnete geworden sind? Da haben die Rassisten doch kläglich versagt, oder? Es sieht ganz danach aus, als ob der deutsche Rassismus, ähnlich einem Mercedes-Benz, auch nicht mehr das wäre, was er einmal gewesen ist. Nach „nordische Rasse“ klingen diese Namen jedenfalls nicht. „Nordische Rasse-Rassisten“, die einzigen Rassisten, die es nach grüner Lesart überhaupt gibt, sind halt Versager, wahrscheinlich, sogar zum rassistischen Wählen zu dumm.

Welche Rassenzusammenhänge gibt es?

Da muß ich wieder in einem schlauen Buch nachschlagen. Fangen wir bei „Z“ an. Hier „R“. Was hätten wir denn da? Raser, Rasen, Rasenschande – hoppla, was ist denn das? – „Synonym für schlechter Fußballspieler“ – na dann – ah, hier geht´s los mit der Rasse. Oh je, da tanzt ja der Rasen … Nasenbär: Rassenkampf, Rassehund, Rassepferd, Rassengemisch, Rassenkunde, Rassengruppen, Rassenhaß, Rasserein, Rassengesetze, Rassenkrawall, Rassenmerkmal, Rassenproblem, Rassekaninchen, Rasseweib, Rassenkonflikt, Rassenschranke, Rassenkreuzung, Rassentrennung, Rassengleichheit, Rassenverteilung, Rassenfrage, Rassenunterschied, Rassenvermischung, Rassengemeinschaft, Rassenverschmelzung, Rasselbandenbändigerin. – Poh! Es scheint eine ganze Menge zu geben, das mit „Rasse“ zusammenhängt. Das ist ja eine ganze Wanne voll mit Wörtern. Und „Rasse“ ist der Stöpsel. Wenn man den jetzt einfach rauszieht, dann laufen alle diese schönen Wörter in den Abfluß und verschwinden für immer in der Kanalisation. Nein, so kann man mit Wörtern nicht umgehen. Das wäre barbarisch. Wodurch sollte man denn „Rassenkonflikt“ ersetzen? Durch „Menschenkonflikt“ etwa? Da fällt mir ein: Waren die Vandalen eine Rasse? Ein ostgermanischer Stamm innerhalb einer bestimmten Rasse? Nordische Rassistenrasse womöglich? Alarich und die Seinen in Rom: Grüne Wessi-Goth-People? Als Alarich mit Rom fertig war, hat die Stadt nämlich ungefähr so ausgesehen, wie der Marktplatz von Hildesheim, wenn die Fridays-For-Future-Demo vorbei ist.

Die Grünen und die Wörter

Die Grünen haben es nicht so mit der Akzeptanz der Wortbedeutung. „Grundgesetz“ z.B.: Sie verstehen nicht, was das Wort heißt. Genauer: Sie wollen es nicht verstehen, sie wollen immer nur irgendetwas mit den Wörtern anstellen. Ein schönes Indiz dafür ist die folgende Passage in der „Zeit“: „Auch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes forderte ein entschiedeneres Vorgehen gegen rassistische Diskriminierung. Viel zu oft würden beispielsweise Menschen wegen ihres Namens, ihres „nicht deutschen“ Aussehens oder ihrer Religion bei Bewerbungen übergangen, bekämen keine Wohnung oder würden pauschal von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt, sagte der kommissarische Leiter der Antidiskriminierungsstelle, Bernhard Franke.“ – Da haben wir´s wieder. Die Diskriminierung wäre eigentlich die Unterscheidung, nicht die Herabsetzung. Die Grünen sind aber Egalitaristen vor ihrem zivilreligiösen Herrn, also vor sich selber, und deswegen gefällt ihnen der Unterschied als solcher nicht. Logisch: Was unterschiedlich ist, kann nicht zur selben Zeit auch gleich sein. Deswegen müssen der Unterschied, die Unterscheidbarkeit und die Unterscheidungsfähigkeit auf ein Negativum herabnivelliert werden. Der Unterschied wird zur Herabsetzung, das Wort „Diskriminierung“ einfach mit einem anderen Inhalt gefüllt, wie so viele andere Wörter, die von den Salonbolschewisten ideologisch vergewaltigt worden sind. Der „Nationalist“ wurde zum „Nationalsozialisten“, der „Patriot“ wurde ebenfalls zum „Nationalsozialisten“, die Jahreshauptversammlung des Schützenvereins wurde zum „Reichsparteitag“ – und der Geflügelzüchter wurde zum Betreiber eines „Hühner-KZ“. SS-Chef Heinrich Himmler war im bürgerlichen Leben Geflügelzüchter. Womit wir bei der Achsenspiegelung wären.

Achsenspiegelung

Stellen wir uns ein Koordinatenkreuz vor, wie wir es noch aus dem Geometrieunterricht kennen. Im positiven Bereich haben wir die Altnazis und ihren Wörterfetisch an einem bestimmten Punkt. Mitsamt ihrer ganzen Nazi-Wissenschaft. „Rassenkunde“ zum Beispiel. Die Nazis waren ganz wild nach Rassenkunde. Rassenkunde haben die Nazis so geliebt, wie ganz normale Leute einen Apfelstrudel. Und was die nicht alles herausgefunden haben, streng wissenschaftlich! Da kann die Klimawissenschaft direkt einpacken dagegen. Selbst die Marxismus-Leninismus-Wissenschaft der ostzonalen Kommunisten kann gegen die Rassenwissenschaft der Nazis nicht anstinken. Das war dermaßen wissenschaftlich damals, ganz und gar unbeschreiblich. Die Nazi-Wissenschaftler haben nicht nur nach Hautfarbe unterschieden (diskriminiert), sondern auch noch nach Nasenlängen, Wangenknochen, Augenfarbe und-und-und. So.

Jetzt spiegeln wir das alles in den Minusbereich hinein – und weg ist die ganze rassistische Rassenkunde. Wir sehen: Wenn man die Braunen und ihre Wissenschaft geometrisch spiegelt, erhält man Minusbraune, sogenannte Grüne. Wie so ein Minusbrauner aussieht, kann man auf alten Fotos aus der Gründungszeit der Grünen sehen. Baldur Springmann war Mitbegründer der Grünen. Im Jahr 1936 ist er SS-Bewerber gewesen. Auf dem Titelbild zu diesem Artikel kann man sehen, wie die Uniform eines gespiegelten Nazis aussieht und was eine Spiegelfrisur ist. Grüne gleichen in ihrem gefühligen Antirassismus den fanatischen Rassisten von anno dunnemals, was die Intensität ihrer „wissenschaftlichen Gefühle“ angeht, wie ein Hühnerei dem anderen. Und um etwas anderes geht es nicht, als um das grüne Lebensgefühl in der moralischen Lufthoheit. Das war bei den Braunen und bei den Roten kein Stück anders. Wenn es aus der Geschichte etwas zu lernen gibt, dann das: Die Gefährlichsten sind immer die, die sich im Alleinbesitz der Moral wähnen. Der grüne Antirassismus ist brauner Minusrassismus. Es gibt Rassen. Und deswegen gibt es das Wort „Rasse“ auch im Grundgesetz. Was man mit diesem Wort in der Praxis anfängt, ist ein ganz anderes Thema.

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