Gericht schreitet gegen SWR-Fake-News ein: „Investigativ“-Journalistin hetzt gegen Kopp-Verlag

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Judith "Relotius" Brosel (Bild: Brosel: SWR/Relotius: Krd; siehe Link; CC BY-SA 4.0)

Die Vorwürfe des „SWR Investigativ-Ressorts“ gegen den Kopp Verlag, veröffentlicht seit Anfang Dezember 2019, sind massiv. Unter dem Slogan „Der Kopp Verlag in Rottenburg – Hetze, Angst, Verschwörungsmythen“ veröffentlichte der Öffentlich Rechtliche Rundfunk eine Reihe von Artikeln mit schwersten Anschuldigungen. Nun haben Gerichte massive Verstösse  gegen das Presserecht – begangen durch den SWR-Shootingstar Judith Brosel – festgestellt und die Verbreitung der Falschberichterstattung untersagt. Die Rufmordkampagne gegen den Kopp-Verlag ist indes kein Einzelfall.

Der aufgehende Stern des öffentlich-rechtlichen „investigativen“ Journalismus hört auf den Namen Judith Brosel. Die SWR-Journalistin Brosel startete zusammen mit ihren Kollegen Moritz Kluthe, Christian Kretschmer und Thomas Simon Anfang Dezember 2019 eine mediale Hetzjagd gegen den Kopp-Verlag. Unter dem Slogan „Hetze, Angst, Verschwörungsmythen“ wurden eine Reihe von Artikeln mit Anschuldigungen gegen den Verlag veröffentlicht.

Seit einem Gerichturteil indes ist klar, dass Judith Brosel und ihre Kollegen eine skandalöse Nähe zu ihrem Kollege Claas Relotius aufweisen. Denn: Im Urteil wurde festgestellt, dass die SWR-Journalisten gegen das Presserecht verstoßen und falsche Tatsachenbehauptungen betrieben haben. Das Gericht untersagt dem öffentlich-rechtlichen Team die Verbreitung dieser Falschberichterstattung, so dass ARD, SWR und Deutschlandfunk sich gezwungen sahen, alle veröffentlichten Audio- und Manuskriptdateien zu bearbeiten oder die Verbreitung der Falschberichterstattung einzustellen.

Fake-News  über JuicePlus+

Dieses Urteil stellt zudem keinen Einzelfall dar. Am 14.02.2020 sendete der SWR einen 45-minütigen Fernsehbeitrag unter dem Titel „Marktcheck deckt auf: Das Geschäft mit Nahrungsergänzungsmitteln“. Der Beitrag – in der SWR-Mediathek mit dem Hinweis „Leider konnte die gewünschte Seite nicht gefunden werden. Der Beitrag ist nicht vorhanden bzw. nicht mehr verfügbar“ – befasst sich im Wesentlichen mit dem Multilevel-Vertriebssystem von JuicePlus+ und stellte angebliche Qualitätsmängel der von JuicePlus+ vertriebenen Vitaminkapseln fest.

Die Anwälte der Kanzlei Bird & Bird teilen dazu mit:

„Der Südwestrundfunk (SWR) sendete im SWR-Fernsehen am Dienstag, 14. Januar 2020 einen 45-minütigen Fernsehbeitrag unter dem Titel „Marktcheck deckt auf: Das Geschäft mit Nahrungsergänzungsmitteln“, der am darauffolgenden Samstag um 13 Uhr wiederholt werden sollte. Der Beitrag befasst sich im Wesentlichen mit dem Multilevel-Vertriebssystem von JuicePlus+ und stellte angebliche Qualitätsmängel der von JuicePlus+ vertriebenen Vitaminkapseln auf. In allen Kapseln weiche der Vitamingehalt von dem auf der Packung angegebenen ab, habe ein in der Reportage namentlich genannter Lebensmittelkontrolleur festgestellt. Die Abweichung bei der getesteten Packung habe beim Vitamin-E-Gehalt 30% betragen und liege bei den Gemüsekapseln sogar darüber. Die Pressekammer des Landgerichts Hamburg hat diese Behauptungen verboten. Die Sendung durfte am Samstag nicht erneut ausgestrahlt werden.

JuicePlus+ konnte auf eine stringente Qualitätskontrolle und eigene Testreihen verweisen. Das Unternehmen hatte schlüssig dargelegt, dass die behaupteten Abweichungen bei Vitamin-E-Gehalten mit hoher Wahrscheinlichkeit auf unterschiedliche Messfehler zurückzuführen sind“.

Auch in diesem Fall schritt die Justiz ein. Das Hamburger Landgericht untersagte Behauptungen, dass alle Vitaminkapseln des Unternehmens die angegebenen Vitamingehalte erheblich unterschritten, berichtet hierzu das Portal Transatlantic Journal.

Erasmus Sternberg: Skandal in SWR-Recherche Unit 

Erasmus Sternberg, Unternehmer, Journalist und Medienberater, klagt ebenfalls die SWR-Recherche Unit unter Brosel und Co. an. „Seit mehreren Monaten veranstalten die SWR-Journalisten Judith Brosel, Nick Schrader und Jürgen Rose eine mediale Hetzjagd gegen mich und meine Unternehmensgruppe“, so Sternberg in einer Presseaussendung. Unter anderem wurden dem Unternehmen von den Reportern schwere Straftaten wie illegaler Datenhandel und Verstöße gegen das Bundesdatenschutzgesetz vorgeworfen. „Sowohl ich als auch meine Unternehmen wurden im Zuge der Verdachtsberichterstattung mehrfach kenntlich gemacht, an den Pranger gestellt und medial vorverurteilt“, so Sternberg, der sämtliche Vorwürfe der SWR-Journalisten gegen ihn als frei erfunden bezeichnet, da ein durch die Veröffentlichungen des SWR ausgelöstes Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft zudem eingestellt wurde. Bis heute weigert sich der SWR die rufschädigende Falschberichterstattung richtigzustellen und entsprechende Korrekturen an bereits online gestellten Veröffentlichungen vorzunehmen.

Die SWR-Redakteure Judith Brosel, Nick Schrader und Jürgen Rose agieren mitnichten als neutrale Beobachter, sondern als Akteure, kritsiert der Unternehmer und stellt fest, dass einseitige Recherchen, manipulierte Fakten und sogar ein durch die Journalisten ausgelöstes Ermittlungsverfahren dazu genutzt wurden, um ihn und sein Unternehmen öffentlich zu denunzieren. Im Interview mit dem Spiegel habe SWR-Intendant Kai Gniffke eine solche Arbeitsweise noch abgelehnt. „Herr Gniffke, warum dulden Sie als Intendant des SWR eine solche Arbeitsweise in Ihrem eigenen Haus?“, so die Frage Sternbergs, verknüpft mit der Aufforderung, die Hasskampagne der SWR-Reporter gegen ihn und sein Unternehmen zu beenden und die Missstände in der SWR-Recherche Unit vorurteilsfrei und unabhängig aufzuklären.

Medienexperte über Judith Brosel: „Der Fall erinnert an Claas Relotius“

Das Portal „Mitteldeutsches Journal“ gibt in die Vita wie auch die Arbeitsweise der gehypten öffentlich-rechtlichen Nachwuchs-Journalistin und ihren Kollegen einen ebenso detailierten wie erschreckenden Einblick. Medienexperten kommen zu dem Schluss, dass „die Arbeitsweise der SWR-Reporterin Judith Brosel kaum mit journalistischen Standards zu vereinbaren“ sei.

Aus Sicht weiterer Kollegen handele es sich bei den Werken von Judith Brosel nicht um seriöse Berichterstattung, sondern eine gezielte Schmutzkampagne: „Die Behauptungen sind konstruiert worden, um ein breites Interesse in der Öffentlichkeit zu wecken. Es handelt sich um eine gezielte Verleumdungskampagne, das hat mit seriösem Journalismus nichts zu tun. Mich erinnert die Arbeitsweise an Claas Relotius“, so das Fazit

SWR-Redaktionsleiter Adrian Peter ignoriert Hinweise auf Manipulation

Nur zur Erinnerung: auch Claas Relotius galt als Ausnahmetalente mit überdurchschnittlichen erzählerischen Fähigkeiten. Sowohl Relotius als auch Brosel machten Karriere bei renommierten Medienanstalten und wurden schon sehr früh während ihrer Laufbahn mit Journalistenpreisen überhäuft. Eine weitere Parallele: wie bei Relotius wurden auch im Fall von Brosel Manipulationsvorwürfe von den jeweiligen Vorgesetzten und Verantwortlichen nicht ernst genommen. SWR-Redaktionsleiter Adrian Peter ignoriert gekonnt seit geraumer Zeit die Hinweise auf Manipulationen durch Brosel und Co.

Der SWR hat bisher keine Konsequenzen aus den Recherche-Skandalen – weder bei der Schmutzkampagne gegen den Kopp-Verlag, noch gegen Sternberg oder JuicePlus+ in der öffentlich-rechtlichen SWR Investigativ Redaktion gezogen. Die Mainstreammedien schweigen sich ebenfalls – laut und vernehmbar – aus. (SB)

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