Abt. Hass & Hetze: Merkels Video-Podcast

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Stellen sich den Entgegenstellern entschieden entgegen: Demokratinnen und Demokraten - Foto: Screenshot Podcast Bundesregierung

Es gibt einen aktuellen Video-Podcast der Kanzlerin, der die Gefährlichkeit dieser Person besser dokumentiert, als alle anderen zuvor. Es ist nun einmal gefährlich, eine Bundeskanzlerin zu haben, die entweder keine Ahnung hat, wovon sie spricht, oder aber sehr genau weiß, welche Ungeheuerlichkeiten sie vom Stapel läßt – erstens, und zweitens, daß die Unvereinbarkeit von Tonfall, Mimik und Gestik mit dem Gesagten nicht erkannt -, sondern fehlinterpretiert werden wird als Besonnenheit.

von Max Erdinger

Unter dem Titel „Rassismus bekämpfen – Integration fördern“ gibt es einen neuen Video-Podcast der Bundesregierung mit der Kanzlerin als Hauptdarstellerin. Im blauen Jäckchen steht sie vor der Kamera und läßt in ihrer einschläfernden Art eine Ungeheuerlichkeit und eine Plattitüde, eine Verleumdung und eine Falschbehauptung nach der nächsten vom Stapel. Es kann doch nicht sein, daß so viele Deutsche einen „Politzombie“ nicht als solchen identifizieren können, wenn sie einen sehen?

Die Vielfalt in der Einfalt

Deutschland ist ein Land der Vielfalt„, lautet Merkels erster Satz. Schon falsch. Deutschland ist ein Land der Einfalt. Und außerdem ist es Land von allem möglichem, das einem einfallen könnte, bevor man bei der „Vielfalt“ ankommt. Die korrekte Übersetzung von Merkels erstem Satz lautet: Mir persönlich ist die Vielfalt sehr wichtig, respektive das, wovon ich will, daß Sie es als „die Vielfalt“ begreifen sollen. Und weil das so ist, behaupte ich einfach, Deutschland sei zuvörderst so ein Land. Ich esse gerne Linsensuppe. Weil ich aber nicht sagen wollte, daß Deutschland ein Land der Linsensuppe ist, habe ich die Vielfalt genommen. „Deutschland ist das Land der Deutschen“ würde mir nie über die Lippen kommen. Lieber schiebe ich mir einen Löffel voll Linsensuppe über dieselben und bekleckere dabei mein Jäckchen. Vielfalt ist außerdem nur dann Vielfalt, wenn sie komplettiert worden ist durch das Detail, das mir gefällt. Die Vielfalt der Dialekte, die in Deutschland gesprochen werden, die Vielfalt der Lieder, Trachten und Traditionen, die Vielfalt der Landschaften und der Köpfe aus Literatur, Forschung und Entwicklung – alles das ist erst dann Vielfalt, wenn auch das noch dazukommt, von dem ich behaupte, daß es gefehlt hat, um überhaupt von Vielfalt reden zu können. Ich bin schlau und Sie sind dumm. Weil Sie dumm sind, liebe Bundesbürgerinnen und BUndesbürger, kann ich zu Ihnen von der Vielfalt sprechen. Sie wissen nämlich gar nicht, was Vielfalt ist. Das weiß nur ich. – „Deutschland ist ein Land der Vielfalt“. Wäre Politik ein Fußballspiel, dann würde schon für Merkels ersten dahergefoulten Satz ein Gesichtselfmeter fällig werden. Das nächste Foul folgt aber auf dem Fuße, noch bevor der Schiedsrichter merkt, daß das erste passiert ist.

Wie sich die Vielfalt in der Einfalt zeigt

Woran kann man nach Merkel erkennen, daß Deutschland „ein Land der Vielfalt“ ist? Weil es sich zeigt. Woran zeigt es sich? Merkels nächstes Foul: „Das zeigt sich schon an unserer föderalen Ordnung: den 16 Bundesländern.“ – Frau Merkel ist die Person der Vielfalt. Das zeigt sich an der föderalen Ordnung ihres Körpers, den 16 Körperteilen. Linker Arm, rechter Arm, linkes Bein, rechtes Bein, linke Hand, rechte Hand. Die Finger sind die Regierungsbezirke und die Fingernägel die bankrott gegangenen Metzgereien in diesen Regierungsbezirken. Was für eine Vielfalt in der Einfalt einer einzigen Person. Sagenhaft. Deutschland ist ein Land der Vielfalt, und das zeigt sich an der föderalen Ordnung mit ihren 16 Bundesländern. Haben Sie noch nie bemerkt, daß sich die deutsche Vielfalt in Gestalt der 16 Bundesländer zeigt? Kann es wahr sein, daß der Kameramann kein faules Ei nach der Kanzlerin geworfen hat? Ein Ding ist ein Ding der Vielfalt, weil es aus Teilen besteht. Ihr Auto ist also ein Auto der Vielfalt. Deutschland ist das Land der Einfalt. So schaut´s aus. Und dann geht das Feuerwerk der Beklopptheiten erst richtig los.

Von Mitbürgern und Beibürgern

La-la-la: „Bei uns leben Menschen mit ganz unterschiedlichen familiären Wurzeln„. Wieso „bei“ und nicht „mit“? Gehören sie denn nicht dazu? Und was soll das heißen, „unterschiedliche familiäre Wurzeln“? Daß sie nicht von ihren Vätern gezeugt und von ihren Müttern auf die Welt gebracht worden sind? Stammen sie von Aliens ab? Leben bei uns tatsächlich die Abkömmlinge von Aliens, obwohl sie eigentlich mit uns leben sollten, oder was? Einen unterschiedlichen Glauben und unterschiedliche Hautfarbe hätten diese Menschen, die bei, statt mit uns leben, stellt die Kanzlerin gleich noch fest. Die Menschen halt. Irgendwelche. Sie leben bei uns, weil wir eine Vielfalt aus 16 Bundesländern haben. Wahnsinn. Und was für diese Menschen, die bei uns in den 16 Bundesländern der Vielfalt leben, alles gilt erst! Nämlich „die gleichen Rechte und Pflichten„. Bullshit. Das ist nur theoretisch so, praktisch ist das völlig anders. Man vergleiche einfach die Rechtsprechung. Wie viele der Menschen, die bei, statt mit uns leben, kommen für schwerste Straftaten selbst nach dem x-ten Mal mit einem mahnenden „Du,Du!“ davon, während eine deutsche Rentnerin für einen Ladendiebstahl im Wert von 70 Euro im Knast landet? Wer hat das Recht, die Mittel zu erwirtschaften, welche für Menschen ausgegeben werden, die bei uns leben? Und wer hat die Pflicht, diese Mittel entgegenzunehmen? Halt, andersherum: Wer hat die Pflicht und wer das Recht? Und selbst, wenn es theoretisch anders ist – wer hat praktisch etwas von der theoretischen Gleichverteilung der Rechte und Pflichten? Die Mitbürger oder die Beibürger?

Die Würde des Menschen ist unfaßbar

Der nächste Merkel-Klopper folgt auf dem foulen Fuß. Sie zitiert Artikel 1 des Grundgesetzes. Warum nicht Artikel 16a (Asylrecht)? Oder Artikel 5 (Meinungsfreiheit)? Weil ihr der Artikel 1 besser in die Vielfalt der 16 Bundesländer mit ihren Beibürgern paßt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Ach? Ist sie das? Bin ich kein Mensch? Muß ich mir dieses Geseich wirklich antun, ohne mir dabei vorzukommen, als würde die Würde-Kanzlerin auf meiner Würde herumtrampeln? Wenn ausgerechnet diese Person mir mit der „Würde des Menschen“ kommt, dann muß es wohl ziemlich würdevoll sein, festzustellen, daß einen die eigene Kanzlerin für einen absoluten Volltrottel in einem föderalen Bundesland mit der Vielfalt von 7 Regierungsbezirken hält, welches sich wiederum in einem föderalen Land der Vielfalt mit 16 Bundesländern befindet auf einer föderalen Welt der Vielfalt mit 194 Ländern. Was labert die langweilige Tante im blauen Jäckchen eigentlich? Und was sagt es aus über den Wert einer Parteiendemokratie, daß sie erst Parteichefin und dann auch noch Bundeskanzlerin werden konnte? Soll man sich angesichts ihres Video-Podcasts den als Schutz vor dem Corona-Virus gedachten Mundschutz nicht lieber über die Ohren ziehen?

Schreckliche Ereignisse in Gruppen: Gruppenereignisse

Und dann wird die logorrhoeische Tante auch noch richtig hinterfotzig: „Wir mußten mit den schrecklichen rassistischen Morden in Hanau … “ – welchen integren Mitbürger interessiert da noch, was wir mußten? Viel interessanter ist doch, was wir mit dem schrecklich unterbelichteten Gerede im Video-Podcast müßten! Das ist nämlich so bekloppt wie der angebliche Täter von Hanau. Der ist aber schon tot. Merkel lebt noch. Im einen Fall kann man also nichts mehr tun, im anderen Fall schon. Aber gut: Was mußten wir also mit den schrecklich, angeblich rassistischen Morden des Bekloppten von Hanau? – Ah! Erleben mußten wir etwas. Was mußten wir denn erleben? Das hier: „… daß Rechtsextremismus und Gewalt gegen bestimmte Gruppen in unserer Gesellschaft leider stattfinden.“ Ist es die Möglichkeit? Das mußten wir erleben? Oder anders gefragt: Ist das alles, was wir erleben mußten und aktuell in Merkels Video-Podcast erleben müssen? Mußten wir vielleicht auch einen linken Regierungsextremismus erleben, eine regierungsextremistische Realitätsverweigerung im einfältigen Land der Vielfalt? Und daß sich diese Regierungsextremisten von den Steuergeldern der Mitbürger eine linksextremistische Marodeurs- und Schägertruppe halten, aus der heraus Gewalt gegen „bestimmte Gruppen in unserer Gesellschaft“ verübt wird, – und zwar in einer Gewaltkoalition mit Teilen der Beibürgerschaft? Mußten wir das auch erleben? Und daß es sich bei dieser „bestimmten Gruppe“ oft um demokratisch gewählte Abgeordnete der einzigen tatsächlichen Oppositionspartei sowie deren Wählern und Anhängern handelt? Mußten wir das erleben oder mußten wir das nicht erleben? Hatten wir da kein Erlebnis, oder was? Will uns die langweilige Tante im blauen Jäckchen etwa einlullen und uns weismachen, der eine Extremismus hätte mit dem anderen nicht das geringste zu tun? Warum kann die überhaupt so einen subjektivistischen Mist erzählen? Weil sie das Geschlecht mit der Berechtigung zum Sprachfoul hat, wohlwissend, daß „jemandem sein dummes Maul stopfen“ etwas ist, das sich bezieht auf das, was Männer eventuell mit anderen Männern machen würden, niemals aber mit einer Frau? Jedenfalls die männlichen Mitbürger nicht, männliche Untergruppen aus einer bestimmten Gruppe der Beibürgergruppe allerdings schon – grupp-grupp-grupp.

Der Gutkampf-Kampfkrampf

Na ja, offenbar nicht in Merkels Welt. Denn sie stellt sich „dem“ entgegen. Wem? Dem Teil des Erlebnisses, den wir wahrgenommen haben sollen, nicht dem, den wir hätten nicht wahrnehmen sollen. Sie, die Bundesregierung und sämtliche „Demokratinnen und Demokraten“ – die Demokratin ist kein Demokrat, weswegen sie gesondert genannt werden muß – stellen sich dem entgegen, was „wir erleben mußten“. Vergangenheit. Sie stellt sich der Vergangenheit des „Erlebengemußthabenden“ entgegen. Da könnte sie auch gleich in der Reichskanzlei ihre überflüssigen Video-Podcasts abdrehen lassen, anstatt die Luft im Kanzleramt zu verpesten. Das wäre mit Sicherheit sinnvoller. Ich meine, wenn es schon geht, sich dem Vergangenen entgegenzustellen, dann kann man es ja auch gleich richtig machen.

Im Video-Podcast wird dann ein Zwischentitel in Form einer Frage eingeblendet, die uns angesichts der aktuellen Ereignisse an der türkisch-griechischen Grenze ganz wahnsinnig zu interessieren hat. Die Frage: „Was unternimmt die Bundesregierung, um den Rechtsextremismus zu bekämpfen?“ Na ja, kämpfen wird sie vermutlich, ist man geneigt, anzunehmen. Weil das Wort „kämpfen“ schließlich in „bekämpfen“ steckt, oder? Und weil die Guten hierzulande sowieso den lieben langen Tag immer nur „kämpfen“ und es sich nicht leisten können, ihre Kampfeskraft durch „argumentieren“ zu schwächen. Für die einfältigen Guten im Lande der Vielfalt kommt das Argument nämlich einer „Kampfkraftzersetzung“ gleich. Vielleicht auch einer „Wehrkraftzersetzung“, weil sie sich ja in einem Abwehrkampf gegen das Böse wähnen. Und weil der Rechtsextremismus seinen Ausgang bekanntlich von knapp rechts neben der linken Mitte nimmt, und weil eine alte (Anti)faschistenweisheit lautet, daß den Anfängen zu wehren sei, hätte die Frage auch lauten können: „Welche Kampftaktik wird die Bundesregierung zur Vernichtung der Opposition anwenden?“

Wer die Antwort bis zum heutigen Tage allerdings noch nicht kennt und deshalb glaubt, er würde hier von der gähnend langweiligen Subjektivismustante im blauen Jäckchen etwas Neues erfahren, der hat vorher ganz eindeutig gepennt. Die Kampftaktik: Diffamierung, Ausgrenzung, Spaltung, Entzug der demokratischen Rechte für die Rechten – und beileibe nicht nur für die Rechtsextremisten. Wehret den Anfängen! Gutkampf-Kampfkrampf eben.

Merkels Konstatieren und die Sicherheit

Leider müssen wir konstatieren, daß es Gruppen in unserer Gesellschaft gibt, die sich im Augenblick nach den schrecklichen Ereignissen nicht sicher fühlen.„, geht es weiter in der podcastischen Unsäglichkeit. Eingeblendet wird wie zum Hohn noch der Satz: „Sicherheit aller Menschen ist oberste Aufgabe„. Das ist zwar zutreffend, aber anhand der Gruppen in unserer Gesellschaft, die sich nicht erst nach „den schrecklichen Ereignissen“ nicht mehr sicher fühlen, welche die langweilige Tante meint, sondern schon seit längerem wegen vieler zurückliegender „schrecklicher Ereignisse“, wird auch sofort klar, um wen es sich bei der podcastischen Heimsuchung handelt: Um die oberste Aufgabenversagerin.

Und ausgerechnet die schmiert uns ihren widerlichen Seim in die Gehörgänge, optisch untermalt von der authentischen Emotionalität eines Sprachroboters. „Schreckliche Ereignisse“, verursacht von „Merkelgästen“: Der Anschlag vom Breitscheidplatz mit zwölf Toten, zahlreiche Morde an Deutschen (Maria Ladenburger, Mia aus Kandel u.v.m.), tagtägliche Messerstechereien, Vergewaltigungen, Prügelattacken, No-Go-Areas, Hetzjagden auf Karnevalisten, Clankriminalität – und dann noch das hier, betreffend die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik (PKS): „Unterschieden wird demnach auch weiterhin nur zwischen deutschen und nichtdeutschen Tatverdächtigen. Straftaten, die von Einwanderern mit deutschem Paß begangen werden, werden somit als Kriminalität von Deutschen erfaßt.“

In der Tat gibt es „Gruppen in unserer Gesellschaft“, die sich nicht erst im Augenblick „nicht sicher fühlen“, sondern schon lange. Die größte davon ist die Gruppe der Autochthonen in „unserer Gesellschaft“, die vor dem begrifflichen Amoklauf der salonbolschewistischen Linken und ihrer Kaperung von Parteien und Medien übrigens noch als „das Volk“ bezeichnet worden ist.

Heilig sind die gesetzlichen Mittel

Jedenfalls verkündet die podcastisch personifizierte Unaufrichtigkeit, wie sie „Rechtsextremismus und Gewalt“ – sonst nichts – „bekämpfen“ will“. – Tärä! – „Mit gesetzlichen Mitteln„! Ist das nicht bemerkenswert in seiner ganzen Vorbildlichkeit? Ausgerechnet die Blaujäckentante, die langweilige, die nach der Wahl des thüringischen Ministerpräsidenten eindrücklich unter Beweis gestellt, daß es ihr Wort ist, das Gesetz ist, will mit „gesetzlichen Mitteln kämpfen“? Da hätte sie auch gleich sagen können, daß sie nach ihren eigenen „Gesetzen“ kämpfen will. Gesetze sind der Heimsuchung im Kanzleramt nur dann etwas wert, wenn das Sich-berufen auf das Gesetz ihrer persönlichen Agenda dient. Wenn nicht, dann eben nicht. Artikel 16a, Artikel 5 – ich sagte es schon – und dann noch das folgende Merkel-Zitat sinngemäß: „Die Bundesregierung wird sich an Recht und Gesetz halten, wenn sie das für notwendig erachtet.“ Frau Blaujäckchen scheint auch damit gerechnet zu haben, daß es jemanden geben könnte, dem man erst erklären muß, daß die Bundesregierung mit „gesetzlichen Mitteln“ das Böse zu „bekämpfen“ gedenkt. Weil derjenige womöglich vermutet haben könnte, daß sie sich auch ungesetzlicher Mittel bedienen würde. Wenn es diesen Realisten gibt und wenn ihn jemand kennt, wäre ich für einen Hinweis auf seine Identität dankbar. Ich würde ihn gern kennenlernen.

Das Maßnahmenpaket

Die Unaussprechliche verweist dann noch auf ein Maßnahmenpaket, beschlossen bereits im Oktober 2019, das sich der „Bekämpfung von Rechtsextremismus und Haßkriminalität“ widmet. Meinereiner rechnet ihren aktuellen Video-Podcast durchaus der regierungsamtlichen Haßkriminalität zu und bedankt sich im Namen der zukünftig Mächtigen schon einmal für die selbstlose Vorarbeit. „Haßkriminalität“ scheint mir der geeignete Begriff zu sein, um die langweilige Tante mitsamt ihrem geschickt versteckten Haß gegen das deutsche Volk dereinst hinter Gitter zu bringen. Es ist nicht so, daß man Merkels Haß gegen das deutsche Volk nicht beweiskräftig herausarbeiten könnte. Man kann.