Stümper Heiko Maas: Schutzkleidung und Desinfektionsmittel nach China verschenkt – jetzt fehlen sie in Deutschland

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Heiko Maas (SPD) (Bild: shutterstock.com/Durch Alexandros Michailidis)

Die ganze Unfähigkeit, Verantwortungslosigkeit und situationsopportunistische Sprunghaftigkeit der Bundesregierung, die von offensichtlichen Dilettanten geführt wird, zeigt sich aktuell in Zeitlupe am Corona-Krisenmanagement: Vor nicht einmal zehn Tagen verschenkte Außenminister Heiko Maas großzügig Schutzkleidung, Desinfektionsmittel und Sprühgeräte an China – zur Unterstützung des dortigen Anti-Corona-Kampfs. Wenige Tage später brach das Virus in Europa aus – und jetzt fehlt die weggegebene Ausrüstung. Gesundheitsminister Jens Spahn erwägt sogar das Beschlagnahmen von Schutzkleidungsbeständen

Landauf, landab laufen Ärzte Sturm, dass ihnen eben die Ressourcen nun fehlen, mit denen Maas noch vor kurzem großzügig geaast hatte: Eine Hilfslieferung von 8,7 Tonnen wurde Mitte Februar ins Reich der Mitte geschickt – als schon absehbar war, dass man schon bald im eigenen Land jede Kanüle, jeden Sprühkopf benötigen würde.

Für die Merkel-Regierung standen noch nie Schutz und Wohlergehen der eigenen Bevölkerung an der Spitze der Prioritätenliste, sondern stets und immerdar nur – und zwar in allen Politikfeldern – der bis zum Erbrechen zelebrierte deutsche Helfer- und Retterkomplex: Wir nehmen jeden hier auf. Wir zahlen jedem Entwicklungshilfe. Wir opfern die Früchte unserer Sparguthaben in Form von Null- bis Minuszinsen der Haushaltssanierung maroder EU-Krisenstaaten. Und: wir machen uns im Zweifel selbst nackt, damit andere etwas auf dem Leib haben.

Es ist das Gegenteil von „Nachhaltigkeit“, von Vernunft und vorausschauend-defensiver Planung, sondern hier schlägt das ewig postkolonial-historisch schambehaftete Credo moralischer Erbschuld voll durch, das Selbstlosigkeit wörtlich nimmt: Solange für andere da sein, bis man selbst verschwindet. Ob es das eigene Sozial- und Rechtsgefüge ist, das zur Plünderung für Bedürftige freigegeben wird, ob es eine Milliarde Entwicklungshilfe für den ökonomischen Superboomer Indien oder eben besagtes China ist – oder ob es die fahrlässige Weggabe deutscher Notfallkapazitäten an ein diktatorisch geführtes Regime in Peking ist: Deutsche Hypermoral darf nicht nur geheuchelt werden.

Das Gegenteil von „Nachhaltigkeit“

Nun haben wir das Dilemma: Die kommunalen Krisenstäbe, Gesundheitsämter, Arztpraxen und Kliniken können ihre Vorräte nicht mehr auffüllen, vor allem Schutzkleidung und medizinische Geräte werden paradoxerweise gerade aus China bezogen und dort bricht derzeit der Export ein – und den Groko-Helden, die bis letzte Woche alles im Griff zu haben propagierten, müssen nun den Mangel verwalten und stehen wie begossene Pudel da, jäh eingeholt von einer Realität, die weltfremde Salonlinke und Provinzdiplomaten wie Spahn und Maas nicht für möglich hielten.

Heiko Maas ist als Minister spätestens jetzt untragbar. Deutschland braucht dringend Sachverstand, Augenmaß und Robustheit in seiner Regierung – keinen humanitären Populismus, keine Dauersolidarität als Selbstzweck. Mit dem Steinmeier-Mantra „Deutschland leistet seinen Beitrag“ muss endgültig Schluss sein, dieses Land hat genug Beiträge geleistet, es muss zumindest in einer sich abzeichnenden Gesundheitskrise an sich selbst denken können. Die bisherige ineffiziente, global ausgerichtete Wohlfahrtspolitik, die auf Kosten der Deutschen und ihrer Zukunft unser Tafelsilber und jetzt sogar überlebenswichtige Grundbestände mit der Gießkanne über den Planeten verteilt, muss endgültig ein Ende finden. Diese unfähigste deutsche Kanzlerin seit Adolf Hitler und ihre Katastrophentruppe muss aus dem Amt gejagt werden, ehe dieses Land völlig vor die Hunde geht. (DM)