Mobilmachung der Neubürger: Migrantenverband fordert „Entnazifizierung der Deutschen“

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Neumigranten bei der Ankunft in Deutschland (Foto:Von Jazzmany/shutterstock)

Berlin – Jeder Zynismus sei hier außen vorgelassen – doch die Gräueltat von Hanau dürfte dem Migranten-Dachverband „NdO“, der am am Donnerstag in Berlin seinen jüngsten Kongress abhielt, wie gerufen gekommen seinen, um seine aberwitzigen politischen Thesen wirksam zu begründen: Die „NdO“ fordert nicht mehr als die umfassende „Entnazifizierung“ der deutschen Gesellschaft.

Wer „Nazi“ ist, das bestimmt natürlich die Mehrheitsgesellschaft – und die wird künftig von Jahr zu Jahr zu einem größeren Anteil von Migranten dominiert. Wen immer diese als Bedrohung empfinden, darin freilich bestärkt von den etablierten Parteien als politische Mentoren, soll über die „Nazi“-Keule, hier sogar unverblümt so bezeichnet, eliminiert werden. Was unter „Entnazifizierung“ konkret gemeint ist, wird nicht präzisiert – ob durch Umerziehung oder „nur“ den Ausschluss aller „Nazis“ (also wenigstens der gesamten islam- und zuwanderungskritischen Opposition), ist unklar. Das wirksamste Instrument zur biologischen Entnazifizierung dürfte jedoch die Hinauszüchtung der Deutschen aus dem eigenen Land sein – durch immer neue Migration.

Dass hierbei die Migrationsidentität, also die Herkunft der Menschen im Land, überhaupt eine Rolle spielt, ist an sich bedauerlich und wäre bei einer gelungenen Integration völlig unerheblich. Doch weil in Deutschland ja vor allem von Seiten der Zuwanderer die „migrantische Identität“ beschworen wird, tun sich immer weitere Gräben auf, wo keine sein dürften. Bei schon lange in Deutschland lebenden Zuwanderern wird sogar noch von den Nachkommen die Ursprungsidentität und Kultur der einstigen Heimat trotzig aufrechterhalten; man betrachte sich nur die Entfremdung vieler hier in dritter Generation lebenden Türken. Wenn sie sich nun auch noch politisch zu organisieren beginnen, etwa in der „NdO“, ist dies der ultimative Offenbarungseid für die deutsche Integrationspolitik.

Dieser Migranten-Dachverband „Neue deutsche Organisationen“ (NdO), der jetzt in der Hauptstadt konferierte, umfasste Vertreter von mehr als 100 Organisationen, die sich „der Lobbyarbeit für Einwanderer und Menschen mit Migrationshintergrund widmen“, wie „Epoch Times“ (ET) schreibt. Es war der bislang fünfte Kongress ist seiner Art, und eigentlich sollte dort ein „Nationaler Integrationsgipfel“ vorbereitet werden. Durch Hanau jedoch wurde dem ganzen eine völlig neue Note gegeben – was dazu führte, dass dort ungeniert die wahren Absichten dieses Vereins zum Umbau der deutschen Gesellschaft ausgesprochen werden konnten.

„Auch Deutsche haben Wertevermittlung nötig“

Wie die „ET“ schreibt, war bereits im Vorfeld des Treffens vom Vorstand des Dachverbandes ein „Manifest für eine plurale Gesellschaft“ ausgearbeitet worden – inklusive selektiver Opferwahrnehmung: „Zunehmende verbale und körperliche Angriffe“ auf speziell „dunkelhäutige Menschen in Deutschland“ wurden darin moniert. Außerdem wurde postuliert: „Nicht nur Migranten haben Wertevermittlung nötig“. Die Deutschen sollen sich also von ihren Zuwanderern belehren lassen, wie sie sich zu verhalten und welche Grundsätze sie ethisch zu befolgen haben.

Mit Blick auf Hanau wurde die Erklärung dann noch um folgende bemerkenswerte These erweitert: „Eine Demokratie, misst sich am Umgang mit ihren Minderheiten“. Einen psychotischen Schizophrenen wie Tobias Rathjen zum Musterfall des bundesdeutschen Umgangs mit Minderheiten zu erklären – darauf muss man erst einmal kommen. (DM)