Es ist soweit: CDU reiht sich ein in die sozialistische Einheitsfront

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Profiteur des Einheitssystems: Ramelow (Foto:Imago)

Hanau schweißt die neue deutsche Linke zusammen: In Paraphrasierung des Kaiser-Wilhelm-Burgfriedens „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Nazis“ rücken die „Demokraten“ näher zusammen Richtung Einheitsblock. Als erstes wird jetzt die leidige Baustelle Thüringen geschlossen – und es war klar, wer sich durchsetzen würde: Natürlich Ramelow und Bundesmerkel. Die CDU knickt ein.

Nun soll es 14 Monaten, im April 2021, Neuwahlen geben – und die Union wird dann Bodo Ramelow mit an die Macht bringen; ob durch Stimmenthaltung oder durch taktischen Toilettengang, darüber sind sich laut „Bild“ die lupenreinen Vorzeigedemokraten noch nicht eins.

Sicher ist nur: Merkels Order, die verfassungskonforme ordentliche Wahl Thomas Kemmerichs sei unverzüglich rückgängig zu machen, wird spätestens dann vollzogen worden sein – und formal kann sich die Union weiterhin in ihrem Selbstbetrug aalen, der „Grundsatzbeschluss“ zum Zusammenarbeitsverbot mit den Linken werde respektiert.

Im Kampf gegen Rechts darf die neue Linksfront nicht bröckeln

Der moralische Totalzusammenbruch der CDU unter Angela Merkel in Zeitlupe setzt sich damit fort. Grund für den plötzlichen Sinneswandel der Thüringer CDU war wohl vor allem, dass es zwei Tage nach dem Hanauer Amoklauf wichtigeres gibt als Parteienzwist um ein Bundesland. Zum Beispiel die effektive Überwachung der Öffentlichkeit, die konsequente Verfolgung von Meinungsverbrechen und die Zerschlagung der AfD. Das sind die Themen der Stunde.

Was läge da für bis zur gänzlichen Konturlosigkeit eingeebneten, linksgewendeten einstigen Bastionen des Bürgertums von Union (und FDP, die im nächsten Landtag absehbar und verdientermaßen kaum mehr vertreten sein dürfte) näher, als mit SPD und Grünen gemeinsame Sache zu machen – endlich ungeniert einen Sozialisten der Linkspartei und SED-Rechtsnachfolgerin zum Ministerpräsidenten in Thüringen zu wählen? Ramelow als Garant „stabiler Verhältnisse“, die CDU als sein wahrer Steigbügelhalter feiert sich als „konstruktive Opposition“, und die Länder im Kanzlerinnensinne ohne AfD-Schmutzeinwirkung gleichgeschaltet – so kann es weitergehen mit Deutschland.

Wie kommunistisch die CDU mittlerweile geworden ist, erkennt man an dem Post der Stalinistin Katja Kipping:

Foto: Screenshot/Facebook

(DM)