Von Türken real bedroht, aber Hysterie wegen „Rechts“: Panik-Schizophrenie bei Cem Özdemir

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Cem Özdemir (Foto:dts)

Zu den Großmeistern der psychologischen Übertragung darf seit gestern mit Fug und Recht Grünen-Politiker Cem Özdemir gezählt werden: Dieser bringt unter dem Eindruck von Hanau das Kunststück fertig, die Bedrohung, die ihm selbst von türkischen Nationalisten widerfährt, auf die „Gefahr von rechts“ zu transformieren.

Wie am gestrigen Tag im Orchester der Bestürzungstöne von jedem aufrechten linken Politiker im Land erwartet, beklagte auch Özdemir pflichtschuldigst wieder einmal die „Verharmlosung der Gefahr von rechts“. Ironisch hierbei: Özdemir steht wegen massiver Morddrohungen unter Polizeischutz – diese kommen aber von türkischen Nationalisten und in Deutschland operierenden Erdogan-Trollen. Es ist, als würde ein von lebenslangem Kettenrauchen gezeichneter Lungenpatient pausenlos vor den Gefahren des Alkohols warnen, obwohl er nicht einmal einen Kater hatte.

Wenn Özdemir also mit irgendwelchen Erscheinungsformen des politischen Extremismus Erfahrungen sammeln musste, dann hatten die mit seiner scharfen Kritik an der Politik des türkischen Präsidenten und Merkel-Partner Recep Tayyip Erdogan zu tun, der seine loyalen Kolonnen türkischer Nationalisten in Deutschland gegen „Feinde der Türkei“ mobilisiert.

Realbedrohung verschwiegen, eingebildete Bedrohung beschworen

Aber Özdemir hat andere Sorgen: „Nach NSU, Lübcke und Halle“ reden manche immer noch von Einzeltätern. Damit muss endlich Schluss sein“, so der Grünen-Politiker gegenüber den heutigen Zeitungen der Funke-Mediengruppe laut „dts Nachrichtenagentur“. 2020 müsse als das Jahr in die Geschichte eingehen, „in dem wir ganz klar benennen, mit was wir es zu tun haben: rechtem Terror“, der „mit aller Härte durch den Rechtsstaat bekämpft“ werden müsse.

Hoffen wir im Interesse Özdemirs, dass dieser – wenn überhaupt – dann aber bitte in glaubwürdigeren Erscheinungsformen auftritt als in Gestalt psychisch schwerkranker Paranoiker mit gestörter Mutterbeziehung wie der gestrige Hanau-Killer Tobias Rathjen. (DM)