SPD-Muslime und „Liberale“ gehen an die Decke: CDU-Amthor nach Leitkultur-Vorstoß sofort ans Kreuz geschlagen

0
Es wird eng für Philipp Amthor (Screenshot:Youtube)

Berlin – Wenn deutsche Politiker heutzutage überhaupt noch über ihre Identität und kulturelle Prägung diskutieren, meldet sich garantiert immer als erstes irgendwo ein Moslem zu Wort. Diesmal bekommt CDU-Mann Philipp Amthor sein Fett weg, weil er gestern eine neue „Leitkulturdebatte“ gefordert hatte – und zwar von Serpil Midyatli, SPD-Stellvertreterin im neuen stramm linkssozialistischen Bundesvorstand. Zum Glück gibt es Türkinnen, die den „schon länger hier Lebenden“, zurückgebliebenen Deutschen erklären, dass es nur eine Identität gibt, die man als Deutscher haben darf: Die nämlich, „gegen Rechts“ zu sein. Alles andere ist entweder Einbildung – oder chauvinistische Anmaßung.

Amthor hatte in einem Beitrag für den gestern publizierten Sammelband „Eine Politik für Morgen. Die junge Generation fordert ihr politisches Recht“ eine Wiederbelebung der inzwischen bereits rund 20 Jahre alten Debatte um eine deutsche „Leitkultur“ gefordert. Sinngemäß hatte er lediglich moniert, dass auch über „unsere Hausordnung“ als Deutsche gesprochen werden müsse und dieses Thema „ebenso viel politische und gesellschaftliche Aufmerksamkeit wie die Frage der Migration“ verdiene.

Ein Unding natürlich für die Genossen – und vor allem für die Muslime und Migrationsstämmigen in deren Reihen. Midyatli meldete sich sofort zu Wort und erklärte gegenüber den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks“ (heutige Ausgabe): „Deutsche Leitkultur bedeutet für mich die scharfe Abgrenzung gegen Rechts.“ Mehr sei dazu nicht nötig. Clanstrukturen, importierte Gewalt, Parallelgesellschaften, religiöser Fundamentalismus und all die weiteren diversen Probleme, die Amthor im Kontext von Zuwanderung und Migration benannte oder im Hinterkopf hatte, als er das L-Wort (Leitkultur) aussprach – für die SPD existieren sie praktisch nicht.

„Abgrenzung gegen Rechts“ als einzige Leitkultur

Typisch deutsch darf nur bedeuten: Gegen rechts. Und Amthor, der diese Lesart nicht mittragen will, ist ein Brandstifter. Deswegen darf sich Midyatli über die wenigen verbliebenen Restbedenkenträger der Union, die sich noch Sorgen um die Entwicklung der Gesellschaft machen, ungehindert verlustieren: Wer wie Amthor „aus dem schönen Ueckermünde“ komme, so Midyatli, und dann „kriminelle Familienclans“ fürchte, habe „leider jeden Bezug zu seiner Heimat verloren“, kritisierte die SPD-Politikerin.

Schon das Ansprechen realer Probleme ist für sie ein Spiel mit dem Feuer: Die „Nachwuchshoffnung der CDU“, wie sie Amthor anredet, spiele hier „bewusst mit dem Feuer und sät Angst und Zwietracht in unserer Gesellschaft“. Das riecht schon bedenklich nach dem drohenden Nähevorwurf zur AfD – und tatsächlich: „Wer als Demokrat jetzt zündelt, macht sich mitschuldig am Aufstieg der AfD“ Midyatli. Na bitte, geht doch.

Midyati steht hier in bester Tradition einer weiteren türkischstämmigen SPD-Politikerin, die damals, als das Thema Leitkultur schon einmal die Schlagzeilen beherrschte, den denkwürdigen Satz fallen ließ, eine spezifisch deutsche Kultur sei jenseits der Sprache „schlicht nicht identifizierbar“: Das war die damalige Integrationsbeauftrage Aydan Özoguz, übrigens Schwester von nachgewiesenen Islamisten und Beweis für die Unzulänglichkeit der „Integration“ in Deutschland. Wie soll letztere auch gelingen, wenn man nicht einmal darüber diskutieren darf, wohin bzw. in was jemand eigentlich „integriert“ werden darf.

Der neue Linksstaat kann keine Debattenbeiträge gebrauchen,die den Menschen in Erinnerung rufen, dass dies hier einmal eine Kulturnation war. Muslime, die nicht mehr nur im Wulf’schen Wortwahnsinne „dazugehören“ sollen, sondern sich bereits aufführen, als sei die Landnahme abgeschlossen, sind dabei nicht die einzigen Relativisten. Auch die windelweich geprügelte und auf Zeitgeist getrimmte FDP bemüht sich, ganz im Sinne des Großen Zuwanderungsmantras zu reden; vor allem nach dem „Sündenfall“ von Erfurt (als sie es tatsächlich gewagt hatte, einen kurzen Moment lang zu ihrer eigenen demokratischen Unabhängigkeit zu stehen) gilt es, ganz im Sinne der multikulturellen Beliebigkeit aufzutreten.

Auch kastrierte Liberale maulen mit

Weiter entfernt von der Realität als Amthor könne man kaum kaum sein, so der innenpolitische FDP-Sprecher im Bundestag, Konstantin Kuhle. Während die Sicherheitsbehörden eine „rechtsextreme Terrorzelle an Moschee-Massakern im ganzen Land“ hinderten, breche „die Union die nächste Leitkultur-Debatte vom Zaun“, so der FDP-Politiker weiter. „Statt Debatten aus den Neunzigerjahren aufzuwärmen, brauchen wir einen Sicherheits-Dialog zwischen dem Staat und Vertretern muslimischer Verbände“, so Kuhle laut „DTS Nachrichtenagentur“. Natürlich darf da auch der „Schutz der Moscheen“ nicht fehlen.

In Deutschland werden also dringende, die Bevölkerung brennend interessierende Themen – etwa die Fragen, welche Entwicklung das eigene Land und Volk nimmt oder auf welche Grundwerte man hier Ankommenden mindestens vermitteln sollte – inzwischen nicht mehr nur von den natürlichen Lobbyparteien eines unumkehrbaren faktischen Bevölkerungsaustauschs (für die Migration längst Selbstzweck ist) unterdrückt. Das übernehmen inzwischen die etablierten, einstigen Mitteparteien selbst – und dort bevorzugt die muslimischen, migrationsstämmigen Wortführer. (DM)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram