Neues aus dem Rassistenstadl: Hamburg soll bevorzugt „People of Color“ einstellen

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Eindeutig zu viele Weiße auf dem Bild (Symbolfoto: Durch oneinchpunch/Shutterstock)

Hamburg – In Deutschland rutscht die einstige Mitte in so atemberaubendem Tempo in linksideologische Wahnwelten ab, dass man sich fragt, wer dem großen Verhängnis überhaupt noch Einhalt gebieten will. Wofür sich CDU und FDP inzwischen hergeben, macht ein von ihnen gemeinsam mit der SPD eingebrachter Antrag im Hamburger Bezirk Mitte deutlich, der von Rassismus nur so strotzt:

In „Jugendeinrichtungen“, so heißt es darin, sollen „bevorzugt Bewerber eingestellt werden“, die einen – so wortwörtlich – „sichtbaren Migrationshintergrund“ haben. Explizit wird die Formulierung „People of Color“ verwendet; an anderer Stelle ist von „Menschen mit (sichtbarer) Migrationsgeschichte“ die Rede. Diesen soll bei der Einstellung in sozialen Einrichtungen fortan „Priorität eingeräumt werden“; brav nach Antidiskriminierungsgesetz und EU-Ausschreibungsrichtlinien, versteht sich – und natürlich nur, sofern „die Qualifikation der Bewerber gleich“ ist. Formaler Hintergrund ist, dass laut Hamburger „Morgenpost“ (MoPo) – die über den Antrag vergangene Woche berichtet – im Bezirk Mitte bereits 72 Prozent der Jugendlichen einen Migrationshintergrund haben. Deswegen soll es – zunächst in der Hamburger Jugendpolitik – bald überall so aussehen wie in der einstigen Benetton-Reklame.

Dieser Wahnsinn beweist: Die Apartheid lebt. Hier geht es – ganz im Sinne des neuen Zeitgeistes –  allein um genetisch erworbene Attribute, die im Vordergrund stehen sollen. Hautfarbe, Haarpracht, möglichst expressive Exotik – alles nur sichtbare Merkmale. Es ist die Schein-Überwindung von Rassismus durch Positiv-Rassismus; welch ein verheerendes Signal. Wobei hieran gar nichts „positiv“ ist: Der auf einer parallelen Folie mitlaufende, reale Rassismus richtet sich gegen die „Europiden“, die autochtonen Mitteleuropäer, die Deutschen; die aussterbende indigene Restbevölkerung also. Almans, Kartoffeln, käsige weiße Fischköppe. Sie können gar nicht schnell genug aussterben, und solange sie mit ihrem Hiersein noch völkische Misstöne ins multikulturelle Ensemble streuen, muss man sie künstlich knapphalten. Deshalb jetzt also: People of Color. Und wem das nicht passt, wen hier mulmige Gefühle einer geplanten Bevölkerungssubstitution beschleichen, der wird als paranoider Anhänger des Big-Exchange-Theorems oder fremdenfeindlicher Rassist an die virtuelle Wall of Shame gepappt.

Die neue bunte Herrenrasse

„Die Politik denkt dabei an Menschen aus dem arabischen und afrikanischen Raum“, so die MoPo. An wen auch sonst? Hier seit Jahrzehnten (übrigens ohne Zutun von Heerscharen an Streetworkern, Quartierpolizisten, Alltagsbegleiter und Intensivpädagogen) bestens integrierte Asiaten, Nord- und Südamerikaner, aber auch Südeuropäer oder Skandinavier, aber auch jede Menge Türken würden sich beleidigt dagegen verwahren, wenn man ihnen irgendwelche Jobs nur wegen ihrer Haar- oder Hautfarbe zuschustern würde. Mit Recht empfänden sie es als Beleidigung, auf ihre optische Eignung als Posterboys der Willkommenskultur reduziert zu werden.

Und so ist es überhaupt kein Zufall, dass es wieder einmal ausgerechnet die Vertreter der notorischen „Opfervölker“ sind, aus deren Mitte seit Generationen der Soundtrack eines kollektiven Minderwertigkeitskomplexes ertönt, das Lied von der europäisch-postkolonialen, nie zu tilgenden Epochenschuld, die – je nach Standort des Jammernden – nur durch Entwicklungs- oder Rüstungshilfe, Aufnahme obergrenzenfreier Migrantenströme oder eben den pampernden Kuschel-Rundum-Sorglos-Staat mit Totalalimentierung abzutragen ist. Bei Deutschlands Linken fiel dieser Schwachsinn seit jeher auf fruchtbaren Boden.

Vom Deutschen Aphoristiker Werner Hadulla stammt der Satz: „Nach den Rassisten stammt der Mensch von gelben, schwarzen und weißen Affen ab“. Die größten Affen sind demnach die, die Farbengleichheit über alles setzen. Man kennt das Bestreben als Teil der aus den USA übernommenen Affirmative Action, die auch jeglichen Quoten- und Zwangsgenderprogrammen zugrundeliegt: Unterrepräsentierte Minderheiten durch Übervorteilung solange in der untersuchten Basisgruppe anreichern, bis statistische Ungleichheiten beseitigt sind.

Posterboys der Willkommenskultur

Die Wahrnehmungsmuster, die dieser klar diskriminierenden Politik zugrunde liegen, sind völlig identisch mit denen, die zu Zeiten der Sklaverei, der Jim-Crow-Gesetze, der Rassendiskriminierung, das Ariernachweises hochgehalten wurden – mit dem Unterschied, dass sie diesmal nicht der Entrechtung, sondern der Bevorrechtigung der so Selektierten dienen sollen. Doch ganz gleich ob zum Positiven oder Negativen: Menschen nach biologischen Phänotypen zu beurteilen und sie so zu benachteiligen oder zu bevorzugen – wobei jede Bevorzugung zwingend mit der Benachteiligung der anderen, eben nicht Bevorzugten einhergeht -, ist IMMER rassistisch. Schier unvorstellbar, dass gerade die Freien Demokraten diesen linkstotalitären Unfug mitzutragen bereit ist.

Auf noch einer weiteren Ebene spielt hier wieder dasselbe Moment hinein, das schon in den Debatten um umstrittene Werbemaßnahmen etlicher großer Konzerne – man denke an Nike, Mercedes oder zuletzt die Deutsche Bahn mit ihrer orientalischen Durchschnittsauswahl an Kunden für die eigene Imagewerbung – immer wieder auftauchte: Der öffentliche Blick soll auf die ethnische Mischgesellschaft getrimmt werden, koste es, was es wolle. Einst gab es das nationalstaatlich betriebene Bemühen ethnische Homogenität, das die Angst vor „Überfremdung“ gebar; ist es heute der krampfhafte Drang, Heterogenität bis zum Erbrechen zu zelebrieren, getrieben von der Angst vor „Unterfremdung“. Die Debatte um „deutsche weiße männliche Handballer“ Anfang vergangenen Monats lässt grüßen.

In Hamburg jedenfalls, so die MoPo, könnte bald „…das Aussehen eines Bewerbers darüber entscheiden, ob er die Stelle in einem der Häuser der Jugend in Billstedt oder Wilhelmsburg bekommt. Jemand mit dunkler Haut und schwarzen Haaren würde dann bevorzugt“. Was von dem Ungeist zu halten ist, der diese Politik erst ermöglich hat, dazu hat Thilo Sarrazin bereits 2010 in seinem Erstlingswerk „Deutschland schafft sich ab“ in erstaunlicher Hellsichtigkeit alles gesagt. Dafür gilt er heute übrigens als „Rassist“, und die SPD schmeißt ihn aus der Partei. Dieselbe SPD, die solche real rassistischen Anträge mitträgt und feiert. (DM)