Mit dem Maschinengewehr für Vielfalt und Toleranz: Stadt Dortmund finanziert Gewalt-Comic gegen Rechts

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Ausschnitt aus dem von der Stadt Dortmund gehypten und geförderten Video (Screenshot:Youtube)

Dortmund – „Und trittst du nicht für Vielfalt ein, dann hau’n wir dir den Schädel ein“: In einem unfassbaren Propaganda-Comic, der sich von Inhalt, Betextung und Machart her anscheinend an eine Kernzielgruppe der Willkommenskultur mit IQ 70 und tiefer richtet, wirbt die Stadt Dortmund für ihre Initiative „Wir in Dortmund für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“. Im Comic zu sehen: Verfechter von Vielfalt, Toleranz und Demokratie, die mit dem MG einen „Rechten“ abknallen.

Der auf Youtube verbreitete Clip meistert immerhin bravourös den Versuch, praktisch jede erdenkliche Gutmenschen-Phrase zum Thema Integration und Zuwanderung in weniger als 2 Minuten unterzubringen. Was da fabriziert wurde, wärmt das Herz jedes Bahnhofklatschers, jedes Blumen- und Teddybärenwerfers: Eingangs sieht man bunte, lässige Strichmenschen, zunächst zwei Schwarze und eine Blondine (mit „I Love Bayern München“-Schild), zu denen sich bald weitere hinzugesellen: Das sind die Guten, die Demokraten.

Bedroht werden sie von „Rechtsextremisten und Rechtspopulisten“, zuerst verbildlicht mit allen Klischees, wie sie in den Köpfen der NS-Paranoiker herumspuken: Kriegsflagge (des Kaiserreichs natürlich), Naziadler an der Wand, darüber ein Hirschgeweih. Teutsches Volkstum. Davor lungert auf der Couch ein Skinhead, neben ihm das Holster an der Wand.

Weil solche Rechte fast nur in den Hirnen der Antifaschisten existeren, folgt die Exposition: die eigentlichen Rechten sind als solche heute nicht zu erkennen, sie „tarnen“ sich. So geschickt, dass praktisch in jedem ein Nazi schlummern könnte. Zur Verdeutlichung wandelt sich das Bild des Skins flugs zum sympathischen Hipster-Bartträger mit Laptop und Flat-TV; nur das Hirschgeweih bleibt. Dazu die Tonspur der üblichen Phraseologie, die warnt: „Aber die Ziele haben sich nicht geändert!“

Dann geht es an die Kernbotschaft des Spots, an den eigentlichen antifaschistischen Kampfaufruf: „Um unsere Werte zu verteidigen, müssen wir diesen Strukturen in Dortmund jeden Tag entgegentreten!“ Dies erfordere „viel Mut, Energie und Zivilcourage. Aber: Die sind wenige! Und wir sind viele!“ Zu sehen sind wieder der Schwarze und das FC-Bayern-Blondie, die „No Nazis“ und Anti-Hakenkreuz-Schild hochrecken. Immer mehr Schilderträger kommen dazu.

Niedlicher Terror der Vielen

Der danebenstehende, als Normalo getarnte Hipster-Nazi muss schließlich flüchten, die Bunten lachen sich krumm – und freuen sich über von der Decke fallende Geldsäcke, während es im Text heißt: „Die Stadt (Dortmund) unterstützt Projekte, die unsere Vielfalt verteidigen!“ Das Bild ist passend gewählt. Denn welche Gutmenschen-Agentur und Haltungsgrafiker auch immer hier die Creative Artwork im Auftrag der überschuldeten Dortmunder Verwaltung realisiert hat – sie dürfte sich trefflich die Taschen vollgemacht haben, dank üppiger steuerfinanzierter Fördertöpfe „gegen Rechts“.

Was dann aber, unter der Parole „Verhindern von Anschlußbestrebungen von Rechten an die zivile Gesellschaft“ folgt, hat es in sich (und spätestens hier dürfte jedem friedfertigen Betrachter das Blut in den Adern gefrieren): Zu sehen ist wieder das Eingangsbild, doch der „Nazi“ ist inzwischen zum Krüppel geworden. Er steht in Krücken am rechten Rand, während die Fraktion der Vielfalt lächelt. Anscheinend haben ihm die mutigen Verteidiger der Vielfalt im Antifa-Stil inzwischen einen Hausbesuch abgestattet. Doch damit hat es sich noch nicht: Unvermittelt zückt das Bayern-Blondie plötzlich ein Maschinengewehr und schießt auf ihn. Dazu lautet der Kommentar: „Rassistische, antisemitische oder sowie menschenverachtende Ideologien haben in Dortmund keinen Platz!“ Dem erkalteten Nazi wird der Schädel aufgeklappt, ein Hakenkreuz wird herausgezogen und weggeworfen. Klappe, Schnitt, Schlusslogo: „Dortmund für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“.

Halten wir fest: Mit dem Maschinengewehr gegen Nazis und jeden, den man für einen hält (weil „Tarnung“, s.o.) – das also ist die geforderte und geförderte, neue „Zivilcourage“. Ein unverhohlener öffentlicher Gewaltaufruf, der keine Zweifel übrig lässt, welche Gesinnung sich hinter diesem Video verbirgt. Vordergründig mag die stilisierte Gewalt natürlich nur dem „Nazi im Kopf“ gelten – doch diejenigen, die sich von den flachen, verwaschenen und präpotenten Botschaften solcher Clips angesprochen fühlen – vor allem Jüngere – sind zu dieser Übertragungsleistung intellektuell gar nicht in der Lage. Hier bleibt kein Zweifel: Das Gezeigte soll wörtlich genommen werden. (DM)

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