System-Papagei Ziemiak im Takt: „Höcke ist ein Nazi!“ – und alle klatschen mit

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Foto: Imago

Berlin – Statt des goldenen Ratgeber „Tue Gutes und rede darüber“ lautet in der CDU die Devise heute vielmehr: „Rede Unsinn und twittere darüber“. Gesagt, getan für CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak: Erneut bezeichnete er Björn Höcke als „Nazi“ – und legte als Begründung dafür nach: „…weil er einer ist“.

In der Bundestagsdebatte von Donnerstag beteiligte sich Ziemiak wieder mal am neuen Volkssport des Altparteienlagern und seiner assoziierten Lagermedien: Dem entgrenzten Höcke-Bashing. Erneut hievte Ziemiak, der sich zunehmend zum aalglatten, servilen Kommandokläffer seiner sedierten Kanzlerin wandelt, die bereits bis zur Ermüdung perpetuierte „Faschist!“-Titulierung auf die nächste konsequente Stufe: Höcke sei „Nazi“, und zwar nicht nur deshalb, „weil er einer ist“, sondern „weil er erwiesenermaßen einer ist!“.

Den Nachweis dafür blieb Ziemiak zwar ebenso schuldig wie die Dauerverwender des Faschistenverdikts, die sich aus der indirekten Ableitung eines Verwaltungsgerichtsbeschlusses in einem Eilverfahren eine juristische Expertise backen, derzufolge Höcke faktisch „Faschist“ sei (und nicht bloß so bezeichnet werden dürfe). Anscheinend dürfen selbst solch schwerwiegende Anschuldigungen, zumal gegen einen vogelfreien Paria wie Höcke, hierzulande ohne den geringsten objektiven Beleg vorgetragen werden, wenn der zugrundeliegende Vorverurteilungsgrad hinreichend hoch ist.

Für rauschenden Applaus des gesamten Hauses links der AfD, wo anscheinend niemand mehr ein Problem mit dieser aberwitzigen Verballhornung und Verharmlosung des Nazi-Begriffes mehr zu haben scheint, reichte es bei Ziemiak allemal. Stolz wie Bolle brüstete sich der Nazikeulenschwinger anschließend noch auf Twitter für sein „mutiges“ Statement:

Screenshot:Twitter
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