Franzosen glauben an den Untergang ihres Landes

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Foto:Von Elena Dijour/shutterstock

Viele Franzosen sehen für ihre Zukunft schwarz: Jeder sechste glaubt, dass das Frankreich, wie man es bisher kennt, untergehen wird. Der allgegenwärtige Klimawandel sowie die Masseneinwanderung werden das Ende Frankreichs sein, ist sich die Mehrheit der Franzosen sicher.

Ein Drittel der Bürger glaubt nach der jüngsten Befragung durch das Ifop-Institut an den nahenden Zusammenbruch innerhalb der kommenden 20 Jahre, berichtet das französische Portal L`Aisne Nouvelle.

Als einer der Gründe, die von den Befragten für den Untergang Frankreichs angegeben wird, ist der sogenannte Klimawandel. 27 Prozent glauben, daß Klimafaktoren und Konsum das Ende der französischen Zivilisation einläuten.

Rund 15 Prozent der Befragten gaben an, dass Massenmigration die Ursache für den Zusammenbruch sein würde, während weitere 14 Prozent angaben, dass Konflikte innerhalb der französischen Gesellschaft oder sogar ein Bürgerkrieg dies auslösen könnten.

Auch einer der führenden Islamwissenschaftler, Gilles Kegel, hat bereits vor einem möglichen Bürgerkrieg gewarnt. Er erklärte 2016, daß die „Jihadi-Generation“ das Ziel habe, Europa in einem Bürgerkrieg zu zerstören und danach eine islamische Gesellschaft aufzubauen.

Im folgenden Jahr traf der belgische Historiker David Engels eine ähnliche Vorhersage: „In 20 bis 30 Jahren wird Europa nach einer Phase, die Bürgerkrieg und Verfall ähnelt, ein autoritärer oder imperialer Staat geworden sein“, so Engels laut Breitbart. „Ich erwarte einen Bürgerkrieg, der eine grundlegende soziale und politische Reformation in Europa erzwingen wird, ob es uns gefällt oder nicht, nach dem Vorbild der zerfallenden Römischen Republik im ersten Jahrhundert vor Christus“, ist der belgische Historiker überzeugt.

In Frankreich wird die Masseneinwanderung als „Grand replacement“ (der große Austausch oder Ersatz), bezeichnet. Diesen Begriff prägte der französische Schriftsteller Renaud Camus. Eine im Februar des vergangenen Jahres veröffentlichte Umfrage deutet darauf hin, dass bis zu einem Viertel der Franzosen an diese Theorie glauben.

Camus glaubt, daß Bürger „von der Managementpolitik wie ein Objekt behandelt werden, ein einfaches Produkt. Ein Produkt, ein Produzent und gleichzeitig Konsument, eine Sache, eine Zahl, kein Mensch,“ betrachtet werden.

Der 73-Jährige wurde dem Nachrichtenportal Summit News zufolge im Januar zu zwei Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 1.800 Euro verurteilt, die er an die Anti-Rassismus-Organisationen SOS Racisme und LICRA (Internationale Liga gegen Rassismus und Antisemitismus) überweisen muss. Grund für die Verurteilung: Er hatte die Masseneinwanderung nach Europa in einer Rede als „Invasion” bezeichnet. (MS)