Per EU-Aufnahme: Merkel für die beschleunigte Entvölkerung Albaniens

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Neuankömmlinge in Deutschland (Foto:Imago)

Aus keinem anderen europäischen Nicht-EU-Land ist der Andrang von Ausreisewilligen in Richtung Deutschland größer als aus Albanien. Ein Viertel der ursprünglich vier Millionen Albaner hat in den vergangenen 30 Jahren bereits verlassen. Die Perspektivlosigkeit ist riesig. Deutschland ist eines der Wunschzielländer der meisten Ausreisewilligen – kein Wunder, dass Angela Merkel den Beitrittswunsch Albaniens in die EU leidenschaftlich unterstützt.

Wann immer sich für diese Kanzlerin Möglichkeiten eröffnen, den endgültigen wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenbruch Deutschlands zu beschleunigen, wirft sie ihr ganzes politisches Gewicht in die Waagschale. Die komplette Verantwortungslosigkeit ihrer Politik ist auch nach Aufnahme von über zwei Millionen offiziellen Flüchtlingen (plus Giga-Dunkelziffer), auch nach Erreichen von fast 20 Prozent Migrationsanteil der Bevölkerung mit allen damit einhergehenden ökonomischen und sozialen Problemen nicht befriedigt: Merkel will Albanien schleunigst in die EU aufnehmen.

Ausgerechnet Frankreichs Staatspräsident Emanuel Macron, der von der – nach einem Beitritt Tiranas zu erwartenden, weil dann visumfreien – albanischen EU-Binnenmigration überhaupt nicht Hauptbetroffener wäre, stemmt sich mit Kräften gegen die nächste EU-Balkanerweiterung. Anders als Merkel und ihre Unterstützer in der EU-Kommission, welche Albaniens Aufnahme ebenfalls befürwortet, fürchtet Macron laut „Welt“ einen unkontrollierten Zuzug von Menschen aus diesem Land, „wo sehr viele Menschen nur noch wegwollen.“ Die Welt berichtet von Szenen an der Universität von Tirana, wo ein Student seinen unbedingten Ausreisewunsch ausspricht, weil das Land keine Zukunftsaussichten mehr bietet, woraufhin der gesamte Hörsaal applaudiert.

Jeder will weg 

Bei 30 Prozent Jugendarbeitslosigkeit (offiziell, die reale dürfte deutlich höher liegen) und angesichts der infrastrukturellen Rückstände ist dieser Wunsch zwar aus Betroffenensicht nachvollziehbar. Doch was es für Deutschland als nach wie vor oberstes Sehnsuchtsland bedeuten würde, kann man nur grob abschätzen. Monatelang, berichtet die „Welt“, müssen Albaner im deutschen Konsulat inzwischen auf einen Termin warten, um eine Arbeitserlaubnis zu erhalten, wenn sie in Deutschland einen nur temporären Job annehmen wollen, so groß ist der Andrang. Was geschieht, wenn diese noch bestehenden Hürden wegfallen, bedarf keiner großen Phantasie.

Doch wie üblich hat die deutsche Bundesregierung nur die Bedürfnisse und Wünsche anderer Völker und nie des eigenen auf dem Schirm. So wird es nicht überraschen, wenn Merkel in ihrer restlichen Amtszeit alles daran setzt, auch diese weitere Schleuse zu öffnen. (DM)

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