Bundesregierung überweist 25 Millionen an „Türkischen Halbmond“ – zur Freude der Erdogan-Familie

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Paßdeutsche Türken und Erdogan-Fanboys for der Ditib-Moschee in Köln-Ehrenfeld (Foto:Imago/Kneffel)

Die deutsche Katastrophen-Bundesregierung sieht nicht nur tatenlos zu, wie Erdogan-hörige Interessengruppen weiter in Deutschland Fuß fassen und nicht nur in Moscheen, sondern nun auch durch türkische Auslandschulen ihren Einfluss vergrößern. Sondern sie unterstützt – zumindest indirekt – auch das mutmaßlich korrupte Umfeld des türkischen Autokraten und seiner AKP – durch vermeintlich humanitäre Spenden.

So überwies die Regierung jetzt 25 Millionen Euro an den türkischen „Roten Halbmond“, um im syrischen Idlib Notunterkünfte für Flüchtlinge zu errichten – doch diese Hilfsorganisation steht offenbar Erdogan-hörige Organisationen nahe. So nahe, dass der Rote Halbmond in der Vergangenheit immense ihm zugewendete Spendengelder an die islamische „Ensar-Stiftung“ weitergeschoben hat, die über engste Verbindungen und Verzahnungen mit dem Erdogan-Clan sowie mit der von diesem nach Gutsherrenart beherrschten AKP unterhält.

Die „Berliner Zeitung“ berichtet über das dichte Beziehungsgeflecht, durch welches die Hilfsgelder an die Stiftung und damit in den mutmaßlichen Einflussbereich Erdogans gelangten, der für seine Günstlingswirtschaft und unlauteren Machenschaften nicht nur bei türkischen Oppositionellen berüchtigt ist.

Ob die von der Bundesrepublik am Wochenende bekanntgegebene Spende an die Hilfsorganisation „Türkischer Roter Halbmond“ ebenfalls an „Ensar“ weiterfließt, ist zwar keineswegs sicher; dennoch ist die Seriosität der Verwendung von Hilfsgeldern fraglich, ist die Reputation des Roten Halbmonds stark beschädigt. Vor allen in der Türkei ist die Entscheidung der Merkel-Truppe zu ausgerechnet dieser Finanzhilfe auf Kritik gestoßen.

Naive Geldzuwendungen, die in dunklen Kanälen versickern?

„Die Einwände gelten dabei nicht der Hilfe für Vertriebene in der nordwestsyrischen Bürgerkriegsregion, sondern dem Empfänger“, schreibt die „Berliner Zeitung“ unter Verweis auf die massive Spenden- und Steuervermeidungsaffäre, in die der Rote Halbmond wie auch Erdogans Familie verwickelt ist. Hinzu kommen diverse sonstige Affären um „Ensar“, etwa  ein Missbrauchsskandal in von der Organisation betriebenen Bildungsinstituten und Wohnheimen. Allen dubiosen Machenschaften zum Trotz profitiert die „Ensar“-Stiftung in der Türkei bis heute von lukrativen Regierungsaufträge und staatlichen Geldzuwendungen in Millionenhöhe.

Es sind auch in diesem Fall wieder fragwürdige Partner des türkischen Möchtegern-Sultans, die von dieser wohl blauäugigsten und unterwürfigsten Bundesregierung aller Zeiten finanziell gepampert und politisch unterstützt werden. In Deutschland selbst ist es der Ankara-hörige Moscheeverein DitiB, dem teilweise hoheitliche Lehrbefugnisse an Schulen zugebilligt wurden – und aktuell schickt sich die Türkei gerade an, neue Schulen in Deutschland zu gründen. Widerstand der deutschen Politik? Keiner. (DM)

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