Berlins Justiz lässt die schlaffen Muskeln spielen – Clanboss Remmo muss jetzt schon lachen

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Issa Remmo mit Berliner Justizbeamten vergangene Juli (Screenshot:Youtube)

Berlin – Neues vom Remmo-Clan: Dessen Chef steht mal wieder vor Gericht, weil er einem Polizisten im Dienst drohte, ihn beleidigte, Widerstand gegen die Staatsgewalt leistete und weitere Beleidigungen ausstieß. Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art – doch auch er steht wieder für die Totalkapitulation von Staat und Politik, vor allem in Berlin. In einem Staat, wo sich quasi jeder Dahergelaufene ungestraft alles erlauben kann, muss erst recht ein Clanoberhaupt keine Autoritäten respektieren…

Der durchaus nicht unsympathisch wirkende Mann, der aussieht wie ein Statist eines unterdurchschnittlichen van-Damme-Trashfilms, hat es im Netz durch seinen bizarren Auftritt vor dem Berliner Landgericht vergangenen Sommer zu einiger Berühmtheit gebracht, wo er Polizisten und Justizangehörige beleidigte: Issa Remmo, Clanoberhaupt aus Berlin.

Der Chef der gleichnamigen, einflussreichen Großfamilie vom Volksstamm der Mhallami mit Ursprung im Libanon und der südlichen Türkei, die in Deutschland mit mindestens 500 Angehörigen vertreten ist, gehört zu den schillerndsten und gefährlichsten Personen des Berliner Untergrunds. Gegen seine Verwandtschaft wird von deutschen Strafverfolgungsbehörden wegen diversen Delikten von Körperverletzung bis Mord, von Schutzgelderpressung bis Hehlerei, von Raub bis Drogenhandel ermittelt.

Alleine Issa Remmos persönliche Strafakte umfasst bereits 21 Delikte – doch das scheint ihm nicht zu genügen: Jetzt setzte der Clanboss noch einen drauf, indem er für den nächsten Affront gegenüber der Staatsgewalt sorgte.

Primitives Gepöbel ohne Konsequenzen

Wie „Focus“ gestern berichtet, ist Remmo Mitte März vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten angeklagt, weil er vergangenes Frühjahr bei einer Verkehrskontrolle einen Polizisten schwer beleidigt haben soll. Unter anderem soll er gebrüllt haben: „Halt’s Maul“ sowie „Halt die Fresse“ – und das, obwohl ihn der Beamte mit vorgehaltener Dienstpistole wiederholt aufforderte, seine Hände sichtbar offen zu zeigen. Remmo sei der Aufforderung nicht nur nicht nachgekommen, sondern soll dem Polizisten gedroht haben: „Du legst Dich mit dem Teufel an.“ Wie es in dem Bericht heißt, soll Remmos Sohn derweil laut Anklage auf Arabisch mit „Iben Scharmouta“ („Hurensohn“) beschimpft haben.

Damit nicht genug: Erneut, wie schon bei früheren Konfrontationen mit Vertretern des sogenannten „Gewaltmonopols“, habe sich Remmo mit seiner praktisch unberührbaren Position gebrüstet und zu den Polizisten gesagt: „Ihr müsst Respekt haben vor dem Clan-Chef! Was wollt ihr machen? Uns passiert sowieso nichts!“

Das Schlimme daran: Er hat recht. Im rot-grünen Berlin, wo jeder Respekt vor Polizei und Justiz längst flöten gegangen ist, weil die Staatsdiener von ihren eigenen politischen Dienstherren planmäßig der Lächerlichkeit preisgegeben wurden und zur Untätigkeit vergattert sind, genießt jeder morgenländische Clan-Kriminelle praktische Narrenfreiheit – dank überforderter, kaputtgesparter Kapazitäten, dank ideologischer Kuschelrichter und dank inoffizieller Rückendeckung von „Linken“-Politikern, die über Vorurteile und Diskriminierung des Begriffs „Clan-Kriminalität“ jammern. Dass Issa Remmo, den auch sein 22. Strafeintrag nicht jucken wird, dieses Deutschland nicht ernst nimmt, kann ihm wahrlich keiner verübeln. Wäre dies ein intakter Rechtsstaat und trügen hier keine Politiker die Verantwortung, die insgeheim die Zerrüttung dieses Gemeinwesen vorantreiben – dann gäbe es hier weder ihn noch seine gesamte Sippe. (DM)