„EinMann“-Täter von London: Islamischer Extremist, gefährlich und auf freiem Fuss – Johnson kündigt Konsequenzen an

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screenshot Youtube

„Ein Mann hat in London mehrere Menschen mit einem Messer verletzt. Die Beamten gehen von einem islamistischen Hintergrund aus. Der Täter wurde von Beamten in Zivil erschossen…“ so und so ähnlich klingt die politisch korrekte Meldung über den jüngste Terroranschlag eines radikalen Korananhängers in den deutschen Staatsmedien. In Großbritannien wird Klartext geredet: Bei dem Täter handelt es sich um Sudesh Amman, der wegen nicht weniger als 13 Terror-Straftaten im Dezember 2018 zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und vier Monaten verurteilt worden war. Vor wenigen Tagen durfte er den Knast verlassen und schritt dann direkt zur Tat.

Als er wegen 13 terroristischer Straftaten inhaftiert wurde, habe Amman laut MailOnline nicht aufhören können zu lachen. Der 20-Jährige Muslim weigerte sich den Gerichtssaal des Old Bailey in London zu betreten und verfolgte die Urteilsverkündung lächelnd von einer öffentlichen Galerie aus.

Nur ein Grinsen war dem mit eine schwarze Gebetsmütze und eine lange schwarze Tunika Gekleideten die Haftstrafe von drei Jahren und vier Monaten wert. In einem Notizbuch hatte der damals 18-Jährige seine „Lebensziele“ festgehalten: „Stirb als Shuhada“ (Märtyrer) und „gehe nach Jannah“(Paradies).

In dem Prozeß war bekannt geworden, dass der tiefgläubige Muslim und Student der Mathematik- und Naturwissenschaften u.a. versucht hatte, seine Freundin zum Mord an ihren Eltern anzustiften und seinen jüngeren Bruder zu „radikalisieren“.

In der Familien-WhattsApp Gruppe teilte er IS-Material und erklärte seinen Angehörigen er wolle sich in die Luft jagen.

Sudesh Amman war offenbar von Stichwaffen besessen und hatte ein Kampfmesser und ein Luftgewehr gekauft, um sich auf einen Terroranschlag vorzubereiten. Er lud eine Reihe von Handbüchern aus dem Internet herunter, in denen gezeigt wurde, wie man Menschen tötet, darunter eines mit dem Namen Bloody Brazilian Knife-Fighting Techniques.

Das 79-seitige Handbuch enthielt Anweisungen, wie man mit Messern dem Körper Schaden zufügt und wie man die lebenswichtigen Organe trifft, um einen schnellen Bewusstseinsverlust und den Tod herbeizuführen.

Auch zu seiner „Lieblingslektüre“ gehörte ebenso ein Werk namens Close Combat, Ein 113-seitiges Trainingshandbuch des US Marine Corps, das Anweisungen und Fotos zur Verwendung eines Kampfmessers mit Zielen auf Hals, Leistengegend und Herz enthielt.

Begeistert fragte er seine Freundin, ob er sich ein Messer an ihre Adresse liefern lassen dürfe und erzählte der jungen Frau, dass der IS das Beste sei, was dem Islam passieren könne. Er schickte ihr Enthauptungsvideos und riet ihr, ihre Angehörigen, Freunde oder andere „Zielpersonen“ und „Feinde des Islam“ mit dem Messer oder Auto anzugreifen, wenn sie gerade keine Bombe bauen könne.

Auch Attentate mit Hilfe von Säure oder Mopeds standen auf seiner Liste zur Tötung der „Kreuzritter“ und „Ungläubigen“. Bei der Durchsuchung des Hauses, in dem Amman mit seiner Mutter und fünf jüngeren Brüdern lebte, fanden die Polizei eine Luftwaffe, ein Kampfmesser und ein Notizbuch mit Anweisungen zur Herstellung von Bomben. Er war überzeugt, dass es richtig sei, jesidische Frauen als Sklavinnen zu halten – der Koran erlaube es, sie zu vergewaltigen.

Es kam wie es kommen musste – diese islamische Zeitbombe namens Sudesh Amman wurde nach Verbüßung der Hälfte der Strafe, wie in Großbritannien üblich, freigelassen. Alle Warnungen an die Behörden, dass es sich bei Amman weiterhin um einen gefährlichen islamischen Extremisten handelt, waren ungehört geblieben.

Bevor er am Sonntagnachmittag in London von der Polizei erschossen wurde, gelang es ihm noch, zwei Passanten mit einem Messer zu verletzen. Bekleidet mit einem Fake-Bombengürtel und bewaffnet mit einem geklauten Messer rammte er einem Mittvierziger das Messer in den Bauch und einer rund 50-jährigen Fahrradfahrerin in den Rücken.

Boris Johnson hat nun rasche Konsequenzen für das Strafvollzugssystem angekündigt. Er werde am Montag „fundamentale Änderungen“ beim Umgang mit wegen Terrorakten verurteilten Straftätern bekanntgeben, teilte er am Sonntagabend mit. (MS)