Der Klimawandel zeigt seine frappierende Wirkung – in den durchgeschmorten Hirnen der Jungen Linken

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Klima-Irre bei ihrer Selbststilisierung, hier letzten Sommer (Foto:Shutterstock)

Den beste Nachweis dafür, dass sich das Klima nicht nur erwärmt, sondern stellenweise bereits in spektakulärem Tempo erhitzt, bieten die offenkundig durchgeglühten Hirne der vom Klimawahn befallenen Hysteriker. Die heiße Luft, die ihren Mündern entströmt, lässt das schlimmste für die Zukunft befürchten – vor allem was die geistige, weniger die ökologische Gesundheit anlangt.

„There’s a crack in everything / that’s how the light gets in“ sang einst Leonard Cohen. Dachschäden zur Horizont- und Bewusstseinserweiterung mögen ja ganz nützlich sein, doch wenn sie überhaupt erst zur Basis des politischen und gemeinschaftlichen Handelns werden, ist höchste Alarmstufe angesagt.

Wenn man die Jahrtausendthemen Umwelt und „Klima“, bei denen pausenlos wissenschaftlicher Konsens und Faktenbasiertheit beschworen wird, wirklich ernst nehmen will, dann erforderten doch gerade diese existenziellen Menschheitsthemen – so sollte man meinen – in ganz besonderem Maße das Aufgebot der Besten: Politische Fürsprecher, die sich durch Charisma, Kompetenz und Überzeugungskraft auszeichnen. Sogar wenn man dem Thema nicht die apokalyptische Fünf-vor-Zwölf-Dringlichkeit zubilligt, so sollte man erwarten dürfen, dass sich dem Problem die wahren Experten, die echten Koryphäen und die erwiesenen Alphatiere widmen – und nicht der Bodensatz der Spaßgesellschaft. Doch es geschieht genau Letzteres.

Tatsächlich scheint eine Nomenklatur der Ahnungslosen in Ämtern und Schaltstellen von Politik und Medien am Drücker zu sitzen, die dieses ach so wichtige Thema mit aufgesetzter imaginärer Narrenkappe fortwährend desavouieren. Für die Grünen muss man dabei nicht aufs Archiv zurückgreifen, auf „Kobold“-Baerbock, Robert Habecks „Expertise“ über Wirkungsweise der Pendlerpauschale oder Anton Hofreiters Windkraft-Stilblüten; es genügt, einen Blick auf den Auftritt der bayerischen Grünen-Chefin Katharina Schulze bei „Markus Lanz“ vom vergangenen Donnerstag zu werfen, um den argumentativen Totalausfall der grünen Spitzenvertreter zu gewärtigen, die sich anmaßen und anschicken, ihre Mitmenschen zu retten und den rechten Weg zu weisen. Dass jemand wie Schulze, die auf die Frage nach Ortsumgehungen mit „mehr ÖPNV“ antwortet oder die von der globalen Export-Strahlkraft der deutschen Energiewende faselt ( ohne auch nur einen Staat nennen zu können, der dieses angebliche Erfolgsmodell übernommen hat) ernsthaft als Verkehrsministerin einer künftigen R2G-Regierung gehandelt wird, dass ihre Öko-Sekte inzwischen als Volkspartei gilt -das lässt sich rational kaum mehr fassen.

Eine Negativauslese formiert sich für die Planetenrettung

Noch schlimmer aber sieht es bei der Klima-Bewegung aus, die sich personell und intellektuell in einem Zustand vollkommener Erbarmungswürdigkeit präsentiert – angefangen von ihrer globalen Ikone, einer 17-jährigen emotional inkontinenten Aspergerin, bis hinunter in die Niederungen der deutschen Fridays-for-Future-Szene, wo sich vom Saulus zum Schein-Paulus gewandelte wohlstandslinke höhere Töchter der Geldaristokratie mit linksradikalen Nachwuchsschreihälsen die durch nichts verdiente öffentliche Aufmerksamkeit teilen. Die geistigen Mindeststandards der Klimaschützer sind dermaßen niedrig, dass es verwundert, wieso nicht noch viel mehr Menschen dem Lager der Skeptiker angehören. Sicherlich liegt in der Beschränktheit der Hauptgrund für die inzwischen weitreichenden personellen Überschneidungen zwischen Nachwuchspolitikern der Linken, der Grünen und FFF-Aktivisten.

Mit fatalen Folgen für die „Credibility“ jenseits bildungsferner Hosenscheißer der Generation Y übrigens, denen der Hosenbund über den Kniekehlen hängt: Wer will etwa bildungsferne Rotzlöffel wie einen Tom Radtke ernstnehmen – einen „Jungen Linken“, der zuerst einen Nazi-Klima-Tweet auf dem Niveau des einstigen Grünen-Witzes „Das Dritte Reich war nicht schlecht, bloß das mit den Autobahnen hätten sie nicht machen sollen“ absetzt – und der dann, wenn sich die wenigen luziden Köpfe seiner Bewegung von ihm distanzieren, in einem wahren Twitter-Amoklauf SPD- und FFF-Funktionäre disst, anpinkelt und sogar der Pädophilie bezichtigt? Was von den Hamburger Linken zu halten ist, zeigt der gestern veröffentlichte Beschluss dieser Mischpoke, Radtke – als Konsequenz auf sein charakterlich niederträchtiges, unsouveränes, ja rundum asoziales Verhalten hin – nicht einmal aus Jugendverband der Linken auszuschließen.

Dort kann also, das steht somit fest, einer jeder mit noch so abseitigem Gedankengut ungeschoren weiterwirken; man denke nur an die später sogar zur Sprecherin der Linken Jugend avancierte Hamburgerin Sarah Rambatz, die einst einst in einem Social-Media-Profil unter „Lieblingsfilme“ angegeben hatte, sie sehe gerne alles, worin „Deutsche sterben“. Im mitfühlenden „Spiegel“ durfte sich die vor ihrem Selbsthass als Frau, Deutsche und Weiße zerfressene Möchtegern-Wiedergängerin Mary Wollstonecrafts dann darüber ausheulen, wie sie den über sie hereingebrochenen „Shitstorm“ denn erlebt hatte.

Hamburgs durchgeknallte Linke – von Rambatz bis Radtke

Rambatz Heimat war, wohlgemerkt, derselbe „Linken“-Verband, der jetzt theatralisch zu Radtke hält – und in seiner Presseerklärung zu dieser Entscheidung folgendes bekanntgibt: „Wir stehen an der Seite von Fridays for Future, im Kampf gegen die Klimaerwärmung… Wir freuen uns, dass der Landesvorstand unserer Partei Die Linke, sich schon letzten Mittwoch auf seiner Sitzung schützend vor unseren Klimaaktivisten gestellt hat und sich gegen ein Parteiausschlussverfahren aussprach!“ Es folgt sogar noch verständnisloses Bedauern über „einige Personen aus der Parteiführung und dem Pressestab“, die „in der Presse Unwahrheiten über ein angebliches Parteiausschlussverfahren“ verbreitet hätten, was ein „anti-emanzipatorisches und unsolidarisches Verhalten der betreffenden Genoss*innen“ dargestellt habe.

Unter Bezugnahme auf Radtkes Irrsinns-Tweet setzten Hamburgs Junglinke sodann noch einen drauf – und schwadronieren sich gänzlich ins Abseits bei dem Versuch, krude Zusammenhänge zwischen Juden, Israel und Klimawandel herzustellen: „Die größte Bedrohung unserer Zeit geht nicht von Nazis sondern vom menschengemachten Klimawandel aus. Der Klimawandel bedroht alle Menschen und damit insbesondere auch Jüd*innen. Die IDF wurden im Feld noch nie geschlagen. Doch gegen den Klimawandel sind auch sie machtlos.“ Wir lernen: Das Klima verschafft also endlich den Palästinensern Gerechtigkeit.

Die Erderwärmung als eigentliche Existenzbedrohung Israels? Darauf muss man erst einmal kommen: „Letztlich ist der Klimawandel die einzige Möglichkeit, das zu vollenden, was Hitler und seine Gefolgsleute begannen“. Und zum Thema Nazi-Relativierung fällt den Spinnern folgendes ein: „Es sind vor allem rechte und linke Antisemit*innen, die sich heute in der ersten Reihe der Klimaleugner*innen wiederfinden.“ Wer solche Sätze zu Papier bringt, an dem hat die Erderwärmung bereits schlimmes vollendet – hier sind nämlich mehr als nur ein paar Gehirnzellen durchgeschmort. (DM)

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