Thilo Sarrazin aus SPD ausgeschlossen – Glückwunsch!

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Lieber Thilo Sarrazin,

Sie wurden also nunmehr aus der SPD – der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands – ausgeschlossen. Die Nomenklatura hat in gut gelernter Ostblock-Manier einen ihrer letzten kritischen und wahrhaftigen Geister erfolgreich vertrieben. Ihr größtes Vergehen: Sie haben eine unbequeme Wahrheit auf Basis wissenschaftlicher Fakten einer längst überholten und ins sich versteinerten Ideologie gegenübergestellt. In Ihrem speziellen Fall ging es ja gar nicht um die Meinungsfreiheit, sondern um den Sündenfall der Offenlegung von dramatischen Zahlen und Daten, der Folge einer Politik des Multikulturalismus. Von Herzen gratuliere ich Ihnen dazu, denn man sollte sich allein schon aus Eigennutz nicht zu lange auf Friedhöfen aufhalten. Gewissermaßen einem verwesenden Körper gleich stößt das tote Rindviech – also die Sozialdemokratie – die letzten lebenden Zellen – also Sie – ab. Ihr Ausschluss Herr Sarrazin ist doch der schöne Beweis, dass sich die einstigen Hüter der Menschenrechte heute gegen Meinungsfreiheit, gegen die Realität und damit gegen die eigene Bevölkerung stellen. Das Erbe eines Helmut Schmidt und Willy Brandt gleicht heute einem Trümmerfeld, die Parteiführung – der letzte Rest vom Schützenfest – auf nützliche Steigbügelhalter des Starrsinns Merkels letzter Tage reduziert. Wie die Lemminge, die dem Muttertier in den Abgrund folgen. Herr Sarrazin, Willkommen in der Unabhängigkeit der breiten politischen Mitte unserer Gesellschaft und Glückwunsch zum Überleben Ihres freien Geistes. George Orwell sagte einst: „Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.“ Nun können Sie erste Reihe fußfrei beobachten, wie die Cheblis, Esekns, Borjans, Kühnerts, die Maasens und GenossInnen den Laden an die Wand fahren, der letzte rote Zwerg das Licht abdreht. Die Sozialdemokratie, einst Hort kritischer Reformgeister wird heute der stromlinienförmigen Meinungszensur geopfert, ihren Mitgliedern nur mehr geistige und politische Unterwerfungsgesten abringend. Eine kleine Gruppe hilfloser Gestalten, die sich nur mehr an ihre Posten und die Gagen klammert und jede Sekunde und Minute einen Schritt mehr in die Bedeutungslosigkeit geht. Ein Partei die für alles und gleich für nichts steht, ein politischer Bauchladen der gelebten Arroganz gegenüber der eigenen Bevölkerung. Nun sind Sie also frei, Herr Sarrazin. Genießen Sie es, denn bereits Otto von Bismarck sagte: Die Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann gestatten kann.

(Quelle)