Haltung: Trump nimmt als erster Präsident überhaupt am Marsch für´s Leben teil

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March for Life 2019 (Foto: Von Jeff McCoy/shutterstock)

Als erster US-Präsident der Geschichte hat Donald Trump seine Teilnahme am morgigen 47. „March for Life“ in Washington angekündigt und wird dort eine Rede halten. Die Lebensschützer sind begeistert – die Abtreibungsbefürworter außer sich.

Das Weiße Haus habe die persönliche Teilnahme des US-Präsidenten bestätigt, berichtet France24. „Wir fühlen uns zutiefst geehrt, Präsident Trump zum 47. jährlichen March for Life begrüßen zu dürfen“, so die Präsidentin der Organisation Jeanne Mancini. „Er wird der erste Präsident in der Geschichte sein, der anwesend sein wird, und wir freuen uns sehr, dass er persönlich miterleben kann, wie leidenschaftlich sich unsere Teilnehmer für das Leben und den Schutz der Ungeborenen einsetzen“, freut sich die Lebensschützerin.

screenshot Twitter

„Jeder Mensch – der Geborene und der Ungeborene, der Arme, der Niedergeschlagene, der Behinderte, der Kranke und die Alten – hat einen inhärenten Wert. Obwohl jede Reise anders ist, ist kein Leben wertlos oder belanglos. Die Rechte aller Menschen müssen verteidigt werden. Am Tag der nationalen Heiligkeit des menschlichen Lebens bekräftigt unsere Nation mit Stolz und nachdrücklich unser Engagement, das kostbare Geschenk des Lebens in jeder Phase von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod zu schützen“, erklärte Trump anläßlich des am 22. Januar in den USA stattfindenden Tages der nationalen Heiligkeit des menschlichen Lebens.“

Viele Mitglieder der Pro-Life-Bewegung betrachten Trump als den am meisten für das Leben engagierten Präsidenten in der Geschichte der USA.

„Von der Ernennung von Pro-Life-Richtern und Bundebehördenmitarbeitern über die Kürzung der Steuergelder für Abtreibungen im In- und Ausland bis hin zur Forderung nach einem Ende der Abtreibungspraxis“, findet Jeanne Mancini laut CNN. „Präsident Trump und seine Regierung waren beständige Verfechter des Lebens und ihre Unterstützung für den March for Life war unerschütterlich.“

Wenig überraschend kritisiert das Lager der Abtreibungsfreunde Trumps Ankündigung. Das sei ein“Trick“, um einer „extremen Minderheit“ Gehör zu verschaffen.

Die „extreme Minderheit“ brachte bei der March for Life-Veranstaltung im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben immerhin zwischen 200.000 bis 300.000 Menschen auf die Straße. Eine Angabe, der umgehend „Qualitätsjournalisten“ der Mainstreampresse widersprachen und gegenteilige „Beweisfotos“ vorlegten.

NARAL Pro-Choice America Präsidentin Ilyse Hogue nannte Trumps diesjährige persönliche – von CNN als einen „Schachzug“ bezeichnete Teilnahme – „einen Akt der Verzweiflung“ angesichts angeblich sinkender Beliebtheit.
Planned Parenthood Action Fund, der politische Arm der gemeinnützigen Organisation für reproduktive Gesundheit, twitterte: „Seit dem ersten Tag versucht der Trump-Pence-Administrator, unseren Zugang zur Gesundheitsversorgung, einschließlich sicherer, legaler Abtreibung, zu untergraben. Aber die 77% von uns, die diesen Zugang unterstützen, werden im November zu Wort kommen“, fügte die Gruppe hinzu. „Stellen wir sicher, dass er nächstes Jahr als Privatmann da ist,“ wünscht sich Planned Parenthood.

Einfach nur „Widerlich“ findet „Natalie“ auf Twitter die angekündigte Anwesenheit des Präsidenten beim morgigen Pro Life Marsch und „Leslie“ fragt sich, „wie viele Abtreibungen der selbstbekennende Pussi-Grabscher Trump in seinem Leben schon finanziert“ habe. (MS)

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