Migrationsbericht der Bundesregierung: Deutsche raus, Ausländer rein

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Immigranten (Symbolbild: JouWatch)
Wiesbaden / Berlin – Dass es sich beim umlaufenden Wort vom „Bevölkerungsaustausch“ um keine neurotische Wahnvorstellung engstirniger Angstbürger handelt, sondern um eine Tatsache, beweist der neue Migrationsbericht der Bundesregierung 2018: Die verhängnisvolle Abwanderung immer mehr Deutscher bei gleichzeitiger Massenzuwanderung von Ausländern – darunter etliche „Schutzsuchende“ –  führt zu gravierenden demographischen Veränderungen.
Durchschnittlich wanderten zwischen 2016 und 2018 fast 100.000 Deutsche mehr ins Ausland ab, als gleichzeitig Auslandsdeutsche wieder zurückzogen; in allen drei Jahren des Berichtszeitraums waren es 295.000 Deutsche „Nettoabfluss“. Dieser Aderlass für die „indigene“ Bevölkerung verstärkt den durch die rückläufige Geburtenrate bewirkten Rückgang der autochtoner Deutscher. Gleichzeitig steigt die Zuwanderung von Ausländern – darunter immer mehr Migranten und Asylbewerbern – ungebrochen.
Während die dem Wanderungsstatistik des Statistischen Bundesamtes laut „Welt“ die einzelnen Volksgruppen ausländischer Zuwandreer zwar nach Herkunft, aber nicht nach Aufenthaltstiteln oder Aufenthaltszweck unterteilt, weist der Migrationsbericht auch Erhebungen des Ausländerzentralregisters (AZR) aus – und nach dieser fiel ie Zuwanderung sogar noch höher aus als nach der Wanderungsstatistik (die von rund 460.000 Ausländern ausgeht): „Aus 1.162.000 Zuzügen von Ausländern und 640.000 Fortzügen ergibt sich demnach für das Jahr 2018 ein Saldo von 522.000“, schreibt die „Welt“.
Tausche Fachkräfte gegen Prekariat
Das Kernproblem der deutschen Bevölkerungsentwicklung liegt in einer doppelt fatalen Entwicklung: Topqualifizierte Deutsche wandern ins Ausland ab, wo ihnen beruflich bessere Chancen winken, und es wandern überwiegend gering- bis überhaupt nicht qualifizierte Migranten ein, die zu einem großen Anteil von den Sozialsystemen aufgefangen werden müssen.

Der laut Wanderungsbericht bestehende Zuzug-Überschuss an 460.000 Ausländern speist sich vor allem durch Zuzüge aus EU-Staaten; hier domonieren überwiegen die südosteuropäischen Staaten, vor allem Rumänien, Kroatien und Bulgarien. Aus nichteuropäischen Ländern waren es pro Jahr per Saldo 118.686 Zuwanderer,  unter denen die Syrer mit 29.000 am stärksten vertreten sind.

Übrigens: Die Dunkelziffer illegaler Zuwanderer ist in all diesem Zahlenmaterial natürlich gar nicht enthalten. (DM)