Mitteldeutsche Zeitung: jetzt Sprachohr für Linksradikale von Indymedia?

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Foto: Collage

Die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) zeigt ein weiteres Mal ihre politisch linksextreme Ausrichtung. „Personen“ hätten in Halle mit Pyrotechnik gegen „Polizeigewalt“ protestiert. Als Quelle dient dem Ex-SED-Vorzeigeblatt die linkrsradikale Plattform Indymedia, die immer wieder zu Gewalt gegen Andersdenkende aufruft. Wächst hier zusammen, was zusammengehört?

„Mit Plakaten und Pyrotechnik In der Nacht: Spontandemo gegen Polizeigewalt in Halle“, so der Titel des zunehmend unbeliebter werdenden Mitteldeutschen Tageszeitung.

Vollkommen kritiklos und fast wortgleich wird die Meldung von der Plattform Indymedia übernommen: „In der Nacht auf Dienstag hat es in der nördlichen Innenstadt offenbar eine spontane Demonstration gegeben. Etwa 60 Menschen liefen mit Transparenten und Pyrotechnik durch die Straßen um den August-Bebel-Platz. „Gegen Repression & Polizeigewalt“ stand auf einem großen Transparent, das die Demonstranten vor sich her trugen. Sie solidarisierten sich mit den drei Gefangenen, die seit der Silvesternacht im Leipziger Stadtteil Connewitz in Untersuchungshaft sitzen. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die auf der Internetplattform „Indymedia“ veröffentlicht wurde“, textet die MZ.

Und so klingt es beim Original Indymedia: „Gegen Repression und Bullengewalt. Heute zogen wir mit 60 Menschen und viel Pyro durch die nördliche Innenstadt von Halle, um unsere Solidarität mit den Gefangenen und von Polizeigewalt Betroffenen vom Connewitzer Kreuz zu zeigen.“

Nachdem der damalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière 2017 die Internetseite linksunten.indymedia.org verboten hatte, agieren die gewaltbereiten Linksextremisten auf de.indymedia.org ungestört weiter. Hier wird immer wieder zu Gewalt gegen Andersdenkende aufgerufen. Das scheint die Mitteldeutsche Zeitung nicht im Geringsten zu stören. Offenbar fühlt man sich seitens der Redaktion in dieser Gesellschaft pudelwohl. (MS)