Geht es den ÖR jetzt endlich an den Kragen? FDP unterstützt Laschet-Kritik an ARD und ZDF

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Sieht so der Intendant der Zukunft aus? (Foto: Von vchal/Shutterstock)

Berlin – Politischer Widerstand lohnt sich doch. Nachdem vor allen Dingen der WDR und das ZDF einen Skandal nach dem anderen produziert haben und immer mehr „Zwangsbeglückte“ der Hemdkragen geplatzt ist, weil sie sich einfach nicht mehr ständig beleidigen und manipulieren lassen wollen, ist das Thema jetzt auch in der Politik angekommen:

Die Liberalen springen dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) in der Debatte um Reformen und Sparmaßnahmen bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bei. Thomas Hacker, medienpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, sagte „Bild“ (Samstagausgabe): „Eine konstruktive Reformdebatte ist jetzt nötiger denn je. Wir müssen über Rundfunkauftrag, Strukturen und Kosten sprechen. Ziel muss ein moderner und bezahlbarer öffentlich-rechtlicher Rundfunk sein.“ Zuvor hatte Laschet im „Spiegel“ bemängelt, dass etwa die Pensionen bei ARD und ZDF „in der Vergangenheit zu großzügig“ gewesen sein. Zudem hatte Laschet an die Anstalten appelliert, bei Sportlizenzen „behutsamer und sparsamer“ zu sein: „Die Summen, die da gezahlt werden, sind absurd.“

Das ist natürlich alles sehr zaghaft und kratzt nur ein wenig am Lack, aber immerhin. Die ÖR müssen weiter unter Druck gesetzt werden. Und genau deshalb sind die Aktionen von Steinöfel und Hallo Meinung auch so wichtig. (Quelle: dts)