Prominente Muslime jubeln über das laut Duden deutsche Wort „Inschallah“

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Islamisierung (Foto: Collage)

Wenn arabische Vokabeln, die im christlichen Kulturkreis aus gutem Grund gerade KEINE Verwurzelung haben und die überwiegend von Menschen OHNE Bezug zum unserem säkularen Selbstverständnis gebraucht werden, im Duden als Bestandteil der deutschen Sprache erklärt werden, dann ist dies seinerseits ein Akt der „Unterwerfung“ (übersetzt: „Islam“); präziser: ein Fall von mustergültiger Islamisierung. Auch wenn die Begriffe schon seit Jahrzehnten darinstehen.

So wie Menschen und ihre religiöse Weltanschauung zu einem vermeintlich integralen Bestandteil Deutschlands erklärt werden, obwohl sie sich selbst mehrheitlich eben nicht als Teil dieses Staates und seiner Gesellschaft begreifen, so wird nun durch philologische und sprachtechnische Kniffe die Integration mit der Brechstange betrieben. Das betrifft auch die Redewendung „Inschallah“, also „so Allah will“, die sogar offizieller Bestandteil der deutschen Sprache ist – aufgenommen bereits 1941 im Duden (aufgrund der damaligen Nähe des NS-Regimes zu seinen islamischen Verbündeten und vor allem wohl mit Blick auf die arabische Hilftruppen“. Seit vergangene Woche kursierte im Netz die Meldung, das Wort stehe erst seit kurzem Bestandteil im Duden. Das hatten auch muslimische Berufsinfiltratoren auf Twitter verzückt gefeiert:

Screenshot:Twitter

Auch vorzeigeintegrierte Karriere-Muslime zeigten sich begeistert ob der vermeintlichen „Neuerung“, die so neu nicht war und keinen praktischen Nutzen hat – außer der weiteren Verwässerung und Identitätszersetzung all dessen, für was „Deutsch“ als Sprache und Kultur eigentlich steht: Die libanesisch-stämmige ZDF-Moderatorin Aline Abboud etwa kündigte enthusiastisch an, das „neue“, „deutsche“ Wort demnächst in ihre Moderationen einzubauen:

Screenshot:Twitter

So verstanden, wird dann aus einem harmlosen muslimischen Ausruf der nächster Mosaikstein der Islamisierung: Ganz offen werben hier Muslime mit der weiteren Anreicherung des Sprachschatzes durch arabische Lehnsbegriffe.

Übrigens: die gerne gebrauchte Übersetzung „Gott“ folgt hier einer theologischen Abstraktion des Gottesbegriffes, die angesichts klar intoleranten Totalitätsanspruchs des Islam in die Irre führt – denn Christen und Juden rufen ihren Gott nicht mit „Allah“ an!). Tatsächlich ist „inschallah“ nicht einmal ein umgangssprachlicher Begriff. Denn gebraucht wird er ausschließlich von Menschen, die genau dadurch eine Form von Religiosität bekunden, die in Deutschland eben nichts verloren  hat – oder wenigstens verloren haben dürfte, sofern es sich um korantreue Mohammedaner handelt.

„Inschallah“ ist zudem gerade KEIN in die deutsche Sprache eingegangenes Fremdwort. Es wird nicht von Deutschen verwendet, sondern ausschließlich von Zwei- oder Fremdsprachlern des muslimischen Kulturkreises, wenn diese untereinander interagieren. Nach dieser Logik könnte man auch das halbe russische oder türkische Wörterbuch im Duden aufnehmen, weil zweisprachliche Doppelstaatsbürger oder Migrationsstämmige die betreffenden Vokabeln zuhause täglich verwenden.

Allenfalls bei Doppelsprachlern gebräuchlich

Davon abgesehen – auch wenn dies alleine kein Kriterien für die Lexikalisierung wäre – ist die Semantik von „inschallah“ mehr als fragwürdig: Die daraus sprechende Schicksalsergebenheit, der Kismet-Fatalismus, die jeden Menschen in die Willkür Gottes stellt und seine Befindlichkeit letztlich als verdientes göttliches Urteil akzeptiert, ist ursächlich für sowohl für den erschreckend geringen Stellenwert menschlichen Lebens und seelisch-körperlicher Unversehrtheit im Islam; für die habituelle Diskriminierung sozialer Gruppen – Frauen, Andersdenkender, Ungläubiger; und für den Mangel an Solidarität und Empathie, der sich auch in der verschwinden geringen Bereitschaft islamischer Gesellschaften zeigt, Flüchtlinge aus Krisengebieten selbst in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft aufzunehmen; Saudi-Arabien oder die Emirate lassen grüßen.

Für jene, die in „inschallah“ nur ein weiteres Lehnswort mit Ethno-Chic sehen, das wie Falafel, Shisha, Yallah oder Amanakuyem den Soziolekt einer postnationalen, multikulturellen Mischbevölkerung bereichert, mag die Vergewaltigung der deutschen Sprache durch die Kanonisierung im Duden ja angehen; für jene aber, die den deutschen Sprachschatz, die von Luther, Goethe und Schiller geprägte Kultursprache als kostbares, bewahrenswertes immaterielles Erbe begreifen, ist diese politisch geförderte Anbiederung eine Verhöhnung.

 

(Hinweis: In einer früheren Version dieses Artikels war auch jouwatch der – sich auch aus den oben geteilten Tweets ergebenden – Behauptung aufgesessen, „inschallah“ stehe neu im deutschen Duden. Dabei handelte es sich offenbar um eine Falschmeldung, die allerdings nicht von jouwatch in die Welt gesetzt wurde, sondern bereits davor im Internet zirkuliert war. An der kritischen Hinterfragung des Duden-Eintrags und des Begriffs selbst ändert dies nichts.)

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