2019: 2000 Migranten per Boot über den Ärmelkanal

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Foto:Von Susan Pilcher/shutterstock

Die Zahl der Migranten, die den Ärmelkanal überquerten, hat sich im vergangenen Jahr 2019 fast versiebenfacht. Schuld daran ist nach Ansicht der Organisation Human Rights Monitor: Frankreich mit seiner „unmenschlichen“ Asylpolitik.

„Bis Ende 2019 erreichten rund 2.000 Personen Großbritannien mit kleinen Schlauchbooten über den Ärmelkanal. Die Zahl wuchs alarmierend von nur 300 im Jahr 2018“, so die in Genf ansässigen „Menschenrechtler“-Organisation in ihrer Mitteilung zum Jahresauftakt.

Die meisten Asylsuchenden würden den Kanal in schlecht ausgestatteten, nicht seetüchtigen und überladenen Booten überqueren“, so die Organisation. Vier Menschen seien bei dem Versuch, (illegal) die Küste Großbritanniens zu erreichen, im vergangenen Jahr ertrunken, beklagen sie und erheben schwere Vorwürfe gegen millionenteure Grenzsicherungsmaßnahmen seitens Frankreichs und Großbritanniens.

Frankreich und das Vereinigte Königreich würden Geld ausgeben, um „Menschen daran zu hindern, den Kanal zu überqueren“, und nicht „um Asylbewerbern zu helfen, einen sicheren Zufluchtsort zu finden“, jammert man bei Human Rights Watch in altbekannter Manier.(MS)

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