Widerliche Hetze: Private Seenotretter diffamieren Sebastian Kurz als „Baby-Hitler“ und Rechtsextremen

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Kurz bewährt sich einmal mehr als Pragmatiker (Foto: Imago)

Dresden / Wien – Welche totalitären, intoleranten und radikalisierten Pseudo-Menschenfreunde sich in Wahrheit hinter den privaten Schleuservereinen verbergen, die durch die sogenannte Mittelmeer-„Seenotrettung“ das Geschäft krimineller Schlepper besorgen, zeigt die Reaktion von „Mission Life“ auf Kritik des österreichischen Kanzlers Kurz.

Auf Twitter postete der Dresdner Verein, der die angeblichen Rettungsschiffe „Lifeline“ und „Eleonore“ betreibt, den Screenshot eines Kurz-Interviews mit „Bild“, in dem der alte und neue österreichische Bundeskanzler mit den Worten zitiert wird: „Private Seenotrettung führt zu mehr Toten“. Kurz wird mit dem Hashtag „BabyHitler“ beleidigt und als „rechtsextrem“ dargestellt. Kurz darauf schob „Mission Lifeline“ auch noch einen Spendenaufruf nach.

Screenshot:Twitter

In dem beanstandeten Interview hatte Kurz laut „Welt“ erklärt, die Rettung aus dem Mittelmeer bedeute „ein direktes Ticket nach Europa“, weshalb sich immer mehr Menschen auf den Weg machten – „und immer mehr ertrinken dadurch“, so der 33-jährige ÖVP-Chef. „Ein Modell der privaten Seenotrettung funktioniert nicht“, sagte Kurz. Deshalb sei diese zu bekämpfen.

Mit Rechtsordnung und Anstand gleichermaßen auf Kriegsfuß

Im Bullshit-Bingo des linken Etikettierens und dröhnenden Neusprechs sind solche kritischen Aussagen bereits gleichbedeutend mit Nazitum und neuerdings geistiger Hitler-Nähe. Mit solchen maßlosen Anwürfen stellt sich „Mission Lifeline“ endgültig außerhalb des Rahmen des demokratischen Diskurses und verabschiedet sich final aus offenen – respektive öffentlichen – Debatte über die (spätestens seit Sommer vergangenen Jahres hochumstrittene) Seenotrettung. Die Grenzen des guten Geschmacks und Anstands hat der subversive Verein schon Anfang 2019 verlassen, als er offen für Scheinehen warb, um illegal hergeschleppten Migranten oder anderen Schutzsuchenden ohne Bleiberecht den Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen:

Screenshot:Twitter

Spätestens durch die Entgleisung gegenüber Kurz, die stellvertretend für den Umgang mit dringend notwendiger und wohlberechtigter Kritik an den privaten Seenot-NGO’s steht, wäre zu überprüfen, ob „Mission Lifeline“ verboten werden sollte, da sie den Anfangsverdacht einer kriminellen Vereinigung erfüllen. Zumindest die Gemeinnützigkeit muss ihm aberkannt werden. Das Schlepperunwesen des Vereins sorgte bereits mehr als einmal für internationale Verwicklungen und rief die Justiz anderer EU-Staaten auf den Plan; nun kommt auch noch menschenverachtende Hetze und NS-Verharmlosung hinzu.

Im Oktober 2018 entsandte „Mission Lifeline“ ein Segelboot samt Besatzung von sieben Aktivisten unter Deutscher Flagge in libysche Gewässer. Für Aufsehen sorgte dann die sogenannte „Rettungsaktion“ im Juni 2018, bei der die „Lifeline“ – nachdem Italien sie abgewiesen hatte – mit 230 Geflüchteten an Bord sechs Tage vor Malta warten musste, ehe es sein Anlegen erzwang. Die erpresserischen Methoden, mit denen das Recht der EU-Mittelmeeranrainerstaaten mit Füßen getreten wird, schadeten zudem massiv dem Ansehen Deutschlands.

Jedes verbale Maß ließ dann gestern übrigens auch noch Ex-Schlepperkapitänin Carola Rackete missen, die die Debatte um die Erklärung „bereicherte“, Kanzler Sebastian Kurz sei ein „Öko-Faschist“; eine nicht minder idiotische, radikalhetzerische Wortwahl, die zeigt, dass die „Seenotretter“ in Wahrheit vor allem eines sind: Linksextreme Fundis, die ihre Kritiker mit allen Mitteln niederknüppeln wollen. (DM)