Eine Islamisierung findet nicht statt: Trauerfeier für „Märtyrer“ Soleimani in Hamburg

0
Weltweit trauern Amerika- und Isralhasser um Soleimani - heute abend auch in Deutschland (Foto:Imago)

Hamburg – Die Liquidierung des iranischen Terror-Generals Qasem Soleimani und des Milizenführers Abu Mahdi al-Muhandis hat die Welt zu einem besseren Ort gemacht. Hemmungslose Anti-USA-Hetze und Bedauern über den Luftschlag hingegen findet man (außerhalb der schiitischen Welt) vor allem in einem Land: Hier in Deutschland. Ungehindert können Repräsentanten des Mullah-Regimes bei uns Gedenk- und Propagandaveranstaltungen für Terroristen abhalten – ein untrügliches Zeichen, wie weit die Islamisierung hierzulande bereits fortgeschritten ist.

Heute Abend veranstaltet das „Islamische Zentrum Hamburg“ einen sogenannten „Gedenkabend“ für Soleimani und al-Muhandis, die als „heldenhafte Märtyrer“ gepriesen werden. Das Islamische Zentrum und seine Imam-Ali-Moschee gilt als Hochburg des iranisch-schiitischen Gotteskriegertums in Deutschland und als Agentur der khomeinistischen Mullah-Despotie. Der Hamburger Verfassungsschutz, der die Einrichtung seit Jahren beobachtet – auch aufgrund fortgesetzter Anti-Israel-Hetze von Imamen und Mitgliedern – stuft das Zentrum offen als „Instrument der iranischen Staatsführung“ auf deutschem Boden ein.

Einladung zu der heutigen Hamburger „Trauerfeier“ (Screenshot:Facebook)

Bei den alljährlichen pro-palästinensischen Berliner Demonstrationen zum „Al-Quds-Tag“, wo neben blankem Antisemitismus, Israel-Hass und „Juden ins Gas“-Rufen auch unverhohlene Sympathien für Hamas-Terroristen ungehindert Verbreitung finden dürfen, ist das Hamburger Mullah-Zentrum personell stets ganz vorne mit dabei: 2016 marschierten sogar 200 Mitglieder in Berlin mit.

Brückenkopf des Mullah-Regimes in Deutschland

Dass kein einziger Hamburger Politiker dagegen aufmuckt und keine deutsche Behörde einschreitet, wenn das Islamische Zentrum nun offen zur Solidarität mit dem Terrorregiment Soleimanis aufruft, zeigt die gänzliche Ignoranz und Untätigkeit gegenüber religiösen Fanatikern, die offen gegen alle Werte opponieren, auf denen die Bundesrepublik eigentlich gegründet war. In Deutschland darf ungestraft und unbehindert propagandistische Trauer um ein Ungeheuer gepflegt werden, das für die Aufrüstung, Finanzierung und Ausbildung von Terrormilizen wie Hamas und Hisbollah verantwortlich war. Soleimani lieferte nicht nur, wie die Antje Schippmann heute in der „Welt“ zusammenfasst, hunderttausende Waffen und Raketen an Terroristen im Nahen und Mittleren Osten; er zeichnete verantwortlich für Massaker in Syrien, ließ ganze Städte aushungern und unterstützte den syrischen Diktator Assad finanziell und militärisch. „Hunderte US-Soldaten im Irak ließ er töten oder verletzen, ordnete Terrorattacken weltweit an, darunter auch Mordanschläge auf iranische Dissidenten in Europa, ließ jüdische Einrichtungen in Deutschland ausspähen“, so Schippmann.

Dass das Islamische Zentrum, das diese Bestie verherrlicht, Mitglied im Zentralrat der Muslime Deutschlands (ZMD) sowie dem Moscheeverein „Schura“ aktives Mitglied ist, offenbart einmal mehr, welche dubiosen und grundgesetzwidrigen Organisationen sich hinter den politischen Dialog- und Ansprechpartner deutscher Behörden und Regierungen verbergen (und überdies sogar als muslimische Bildungsträger staatlich anerkannt werden). Der ZMD – obwohl er nur eine winzige Minderheit der hier lebenden Muslime vertritt – spricht dabei in scheinbarer Vertretungslegitimität für alle deutschen Muslime; sein Vorsitzender Ayman Mazyek schüttelt die Hände von Kanzlerin und Bundespräsident, seine Mitglieder sitzen in Integrationsbeiräten.

Verlogener „interreligiöser Dialog“ tarnt radikale Islamisierung

Hier entfaltet es sich in seiner wahren Pracht, das Märchen vom friedlichen Islam und vom vorgeschobenen „lebendigen interreligiösen“ Dialog: Die Kreidefresser und Integrations-Narren, die Vertreter des Wulf’schen Alltagsappeasements („Der Islam gehört zu Deutschland“) mühen sich nämlich keineswegs nur bei den angeblich „gemäßigten“ Moscheevereinen und muslimischen Einrichtungen ab, sondern eben auch bei klar verfassungsfeindlichen Institutionen wie besagtem Islamischen Zentrum Hamburg, diesem unverhohlenen Trojaner des iranischen Terrorstaats. Beim 34. evangelischen deutschen Kirchentag in Hamburg wurden unter dem Motto „Religiöse und kulturelle Vielfalt leben“ auch diverse Führungen und Veranstaltungen im Islamischen Zentrum und seiner Imam-Ali-Moschee angeboten. Auf dem von der Hamburger Stadtregierung offiziell bereitgestellten Internetangebot zu „religiösen Lernorten“ der Hansestadt wird die Imam-Ali-Moschee bis heute ohne jeden kritischen Hinweis vorgestellt und empfohlen.

Aber nicht nur der schiitische Radikalismus, auch der quantitativ ungleich bedeutsamere sunnitische Islamismus ist in Deutschland auf dem Vormarsch – wobei Letzterer sich etwas geschickter tarnt, da seine Funktionäre ihre wahre Gesinnung eher verbergen als die radikaleren Schiiten in Hamburg. Geht es jedoch um Juden- und Israelhass, so stehen sie den pro-iranischen Mullah-Vertretern in nichts nach.

Hierfür ist etwa der Türkisch-Islamische Kulturverein Sennestadt e.V. ein Paradebeispiel: Dieser will auf einem früheren Bielefelder Bauhofgelände in diesem Sommer seinen Moscheeneubau starten. Durch ein vorteilhaftes Tauschgeschäft ermöglichte die stadteigene Immobilienservicegesellschaft den protzigen Moscheebau mit unter anderem 23-Meter-Minaretten, der 2 Millionen Euro verschlingt. Vor allem der „Jugendarbeit“ will sich dieser Verein künftig widmen, wie das „Westfalenblatt“ anerkennend berichtet. Welches Gedankengut den Kids dort beigebracht wird, lässt ein Blick auf den Instagram-Account des Vereinsvorsitzenden Murat Zeytinoglu erwarten, der dort unter anderem solche Inhalte postet:

Screenshot:Instagram

Dumpfer Israelhass ist nicht nur ein Markenzeichen schiitischer Islamisten, sondern auch der scheinbar in Deutschland „angekommenen“ moderaten Muslime und ihrer Moscheevereine. Und dass die deutsche Politik so exzellent mit dieser Weltanschauung auskommt, liegt darin, dass auch sie parteiübergreifende Dünkel gegenüber Israel und zunehmend auch den USA hegt, die sich in der Abneigung gegen die Führungsfiguren Netanyahu und Trump nochmals verdichten. Kein Wunder, dass die Bundesregierung nicht etwa Erleichterung oder Zustimmung zu Trumps erfolgreichem Anti-Terror-Einsatz zeigte, sondern durch die personifizierte Peinlichkeit Heiko Maas per Twittert moralisierende Belehrungen und Missfallen kundtat.

Und hier schließt sich dann der Kreis zur heutigen Märtyrer-Verehrung geschworener Antisemiten durch Hamburger Islamisten. (DM)