Der Staat spielt russisches Roulette ums Leben seiner Bürger: Tausende ausländische Gefährder und Intensivtäter alleine in Südwestdeutschland

0
Symbolbild : Shutterstock/Seleznev

Stuttgart – Anfang 2018 rief das baden-württembergische Innenministerium mit viel dramatischem Getöse einen „Sonderstab“ ins Leben, der das umsetzen sollte, was in einem funktionierenden Rechtsstaat eigentlich der Normalfall und Selbstverständlichkeit sein sollte: Gefährliche Ausländer abschieben. Knapp zwei Jahre später wird nun bekannt: Nicht weniger als 76 Gefährder wurden abgeschoben.

Hinzu kamen weitere 24 Intensivtäter und Gefährder, bei denen „die Einreise verhindert“ werden konnte. In absoluten Zahlen scheint dieses Resultat überschaubar – verdeutlicht man sich allerdings, dass unter diese Kategorie der vorm „Sonderstab“ zu bearbeitenden Fälle wirklich nur solche Ausländer fallen, bei denen eine extreme und/oder akute Gefährdung anzunehmen ist und denen „die Behörden einen Anschlag zutrauen“, wie die „Stuttgarter Nachrichten“ schreiben, ist die Tragweite erheblich größer und die Masse beunruhigend.

Rechnet man nämlich die nur für Baden-Württemberg vorliegenden Resultate auf Deutschland hoch und setzt vor allem bei den Einreisen eine realistische Dunkelziffer an (die angesichts nach wie vor sperrangelweit offener Grenzen um ein Vielfaches über der Zahl der verhinderten Fälle liegen dürfte), so geht die Zahl potentieller Terroristen in die Tausende. Fast ausnahmslos handelt es sich bei ihnen um Islamisten.

Riesige Dunkelziffern

Und selbst diese Annahme ist noch optimistisch: Den Berichten zufolge gehen die Behörden im „Ländle“ derzeit alleine in Südwestdeutschland von rund 100 Gefährdern und 4000 Mehrfach- und Intensivtätern ausländischer Herkunft aus.

Ob und inwieweit diese alarmierenden Zahlen, wie auch die sonstigen Arbeitsergebnisse des Sonderstabs nun zu verstärkten Bemühungen um Abschiebung und Grenzsicherung führen – darüber wurde bisher nichts bekannt. (DM)

Keine Zensur: Folgt uns auf Telegram