Anti-WDR-Proteste in Köln: Journalisten Seit‘ an Seit‘ mit Linksfaschisten

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Gestrige "WDR-Unterstützerdemo" in Köln (Screenshot:Youtube)

Nach der gestrigen Eskalation bei der Kölner Demonstration empörter Bürger (und Gebührenzahler) gegen die linksradikale Unterwanderung des WDR und dessen einseitige Agitation (die zuletzt im Skandal um das „Oma-Umweltsau“-Kinderchorlied offensichtlich wurde) versuchen Mitarbeiter des Senders und ihre öffentlich-rechtliche Unterstützerfront, die Kritiker pauschal in die rechte Ecke zu drängen.

Selbstkritik war auch gestern wieder Fehlanzeige. Dafür lassen die in Bedrängnis geratenen Meinungsmanipulatoren des neuen „leftist deep state“ inzwischen alle Hemmungen fahren, sich auf der Straße mit Linksextremen, gewaltbereiten Aktivisten und sozialistischen Splittergruppen zu solidarisieren. Allzu gerne übernahmen deutsche Zeitungen die Schlagzeilen über die angeblich allein von der politischen Rechten motivierten Anti-WDR-Kampagne. Die „taz“ etwa dichtete die einigen hundert Demonstranten (mehrheitlich übrigens völlig unpolitische Bürger vor allem der angegriffenen älteren Generation) zu „einer kleinen Zahl Rechtsextremer“ um, denen 1.000 couragierte „Gegendemonstranten“ (darunter eine unbekannte Zahl von WDR-Bediensteten) gegenüberstand.

Dass es nicht die erste Demonstration ihrer Art seit dem Wirbel um das Dortmunder Skandal-Kinderlied war, dass gestern auch in Baden-Baden und anderswo Menschen gegen die immer dreistere öffentlich-rechtlich propagierte Einengung des Meinungsspektrums bei gleichzeitiger Verleumdung Andersdenkender auf die Straße gingen, dass die Demonstranten gegen den Mob der „Gegendemonstranten“ von der Polizei geschützt werden musste: Das fiel bei dieser tendenziösen Darstellung wieder einmal unter den Teppich.

Eine Frage der „Orientierung“

n-tv“ führte in der Berichterstattung über die Kölner Proteste gestern eine aufschlussreiche, neue Begrifflichkeit ein: Es habe Konflikte „zwischen Links- und „Rechtsorientierten“ gegeben. Eine sinnige Prägung: Denn tatsächlich traten und stellten sich hier lupenreine Linksradikale einer wachsenden Zahl von an Recht und Rechtsstaat orientierten Bürgern entgegen, die den fortschreitenden Missbrauch des öffentlich-rechtlichen Zwangsgebührenwesens für Agitation und Propaganda satt haben.

Die Übergänge zwischen „Journalisten“, die hier für ihre angeblich bedrohte Berufsfreiheit eintreten (in Wahrheit meinen sie damit: ihr selbstangemaßtes Recht, die eigene Weltsicht etwa zu Klima, Zivilgesellschaft und Toleranzrahmen widerspruchslos dem Volk einhämmern und dieses „framen“ zu dürfen), und kampfbereiten „Aktivisten“, die jede Gelegenheit zur gewalttätigen Konfrontation mit eingebildeten Nazis begierig aufgreifen, sind dabei fließend – was durch die offensichtliche Unterwanderung der ÖRR durch Linksextreme begünstigt wird.

So versuchte gestern laut Bericht der Kölner Polizei ein 48-Jähriger Mann, „Menschen anzugreifen, die zur der Kundgebung gehen wollten“. Bei diesem WDR-Unterstützer fanden die Polizisten demnach Messer – und einen Presseausweis (ob es sich auch um einen WDR-Mitarbeiter handelte, konnte allerdings nicht in Erfahrung gebracht werden; die Ermittlungen dauern an). Gewaltbereite Störer mit Presseausweis: So bringen Apparatschicks in den Staatssendern ihre Bodentruppen und radikalen Brüder im Geiste in Stellung.

Ganz vorne dabei war auch Sonja Seymour Mikich, ehemalige WDR-Chefredakteurin, die unter der Headline: „Und wo seid ihr?“ ein Video der gestrigen Kundgebung aus dem offensichtlichen Blickwinkel des Pro-WDR-Lagers twitterte – ein rotes Fahnenmeer linker Organisationen, darunter auch Sowjet- und Antifa-Flaggen.

Screenshot:Twitter

Zumindest im Kommentarbereich unter Mikichs Tweet ging ihr Schuss gehörig nach hinten los: Die meisten User hier zeigten sich entsetzt, mit wem die Ex-WDR-Journalistin hier gemeinsam mitmarschierte. „Frau Mikich, Sie müssen Ihr Koordinatensystem überprüfen lassen. Dringend!; schrieb einer, oder: „Das soll zeigen, dass der WDR von der Antifa unterwandert ist, genau!“

Mikichs offen gezeigte Solidarität mit Trägern linksradikaler und grundgesetzwidriger Symbole eröffnet tiefe Einblicke ins WDR-Unterstützerfeld: Dieses hat seinen Schwerpunkt mittlerweile anscheinend in den Niederungen der extremistischen Linken – gerade dort, wo dieser größte aller öffentlichen Sender (der laut Rundfunkstaatsvertrag eigentlich ausgewogener Bildungs- und Informationsträger der gesamten Gesellschaft sein müsste) auch seine intellektuelle Heimat hat. Übrigens: Mikich wurde nach ihrem altersbedingten Ausscheiden im Dezember 2018 von der Jury des Preises „Journalisten und Journalistinnen des Jahres“ mit dem Ehrenpreis als „Vorbild für künftige Generationen im Journalismus“ gewürdigt…

Was jene „journalistische Vorbilder“ hier gutheißen, ist dies: Gewalt und Repression gegen die, die im politischen Schwarzweißdenken auf der falschen Seite stehen. Und wo alle, die medialen Machtmissbrauch und Indoktrination der Gebührensender sogar mittels politischem Kindesmissbrauch kritisieren, zu Rechtsextremen erklärt werden – da werden umgekehrt, na logisch, alle anderen zu Hütern von Demokratie und Meinungsfreiheit zum Teil der guten Seite, zur politisch korrekten linken Einheitsfront erklärt – egal, ob sie mit der Stirn oder mit der Faust wirken. Es ist jenes „breite gesellschaftliche Bündnis“ gegen „Rechtsextremisten“, das gestern eine weitere Ikone öffentlich-rechtlicher „Unvoreingenommenheit“, nämlich kein geringerer als Ex-Antifa-Busenfreund und „Monitor“-Anchor Georg, einmal wieder theatralisch einforderte:

Screenshot:Twitter

Wie das segensreiche Wirken dieses „breiten gesellschaftlichen Bündnisses“ in Köln gestern praktisch aussah, findet sich unter anderem auf youtube dokumentiert: Bürger, die auf die „falsche Seite“ geraten waren, wurden von Antifa-Schergen blutig geschlagen; schwarz uniformierte Autonome drangsalierten und bedrohten „WDR-Kritiker“. Und als nachmittags dann die Versammlungsleiter die Kundgebungen für beendet erklärten, kam es laut Polizei prompt zu neuen Auseinandersetzungen: Beamte mussten einschreiten, stellten wiederum Messer sicher und leiteten unter anderem Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung zum Nachteil von Demonstranten ein. „Gut so“, Herr Restle?

Anscheinend ist es in Deutschland nicht mehr gefahrlos möglich, zu demonstrieren und seine verfassungsrechtlichen Grundrechte in Anspruch zu nehmen, ohne von Linksfaschisten gejagt und verprügelt zu werden – und anschließend dann auch noch von deutschen Leitmedien ehrabschneiderisch in die Nazi-Ecke gerückt zu werden.

Geistige Apartheid auf dem Vormarsch

Dass Kritiker einer fortschreitenden Zweckentfremdung des ÖRR ungeniert als „Rechtsextreme“ in den Dreck gezogen werden, folgt dabei exakt demselben Muster wie der Umgang mit politischen Oppositionellen insgesamt in diesem Land: Auch diese werden – ob außerparlamentarisch oder in Gestalt demokratisch vollauf legitimierter, und aus gutem Grund vom Verfassungsgericht eben gerade NICHT verbotenen Parteien – inzwischen völlig maß- und schrankenlos als Nazis und NS-Wiedergänger diffamiert. Die zunehmende geistig-politische Apartheid scheidet die Bürger in höher- und minderwertige Meinungsvertreter.

Eine differenzierende Schlussbetrachtung sei noch erlaubt: Auch wenn das Eintreten für ein haarsträubendes Verständnis von Presse- und Kunstfreiheit („Satire“), welches ganze Altersgruppen und Bevölkerungsteile verhetzt und als „Umweltsäue“ diffamiert, natürlich ein großes Ärgernis ist; auch wenn die „bedingungslose Solidarität“ mit öffentlich finanzierten Sendern, die längst in die Hände von Gesinnungswächtern, Freiheitsfeinden und intoleranten Links-McCarthyisten gefallen sind, mehr als fragwürdig erscheint: Natürlich sind auch nicht alle, die hier für den WDR „demonstrierten“, Antifa-Fanboys, Gewalttäter und Linksradikale. Wenn allerdings zwischen den „Umstehenden“ und „Fahnenträgern“, zwischen gemäßigten „Gegendemonstranten“ und Radikalen kaum noch unterschieden werden kann, liegt dies zum einen an der unverhohlenen Fraternisierung mancher WDR-Mitarbeiter und ihrer Journalistenkollegen mit diesem kriminellen Gesindel, zum anderen aber auch an den von ihnen selbst gesetzten Maßstäben: Nach Chemnitz wurde bekanntlich gleich die ganze AfD zu Neonazis erklärt, weil im damaligen Trauerzug auch einige Glatzen mitgelaufen waren. Die „Kontaktschuld“, der jakobinerhafte Rigorismus, demzufolge sich jeder auch für alles und jeden in seinem Nahbereich verantworten muss – auch sie sind letztlich Folgen linker Ausgrenzungs- und Intoxikationsversuche politischer Gegner.

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