UK: Kindes-Missbrauch durch Grooming-Gangs nimmt epidemische Ausmaße an

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Foto: Von Yupa Watchanakit/shutterstock

Der sexuelle Missbrauch von Kindern durch meist muslimische sogenannte Grooming-Gangs hat in Großbritannien epidemische Ausmaße angenommen. Im vergangenen Jahr wurden offiziell fast 19.000 Kinder sexuell missbraucht – mehr als jemals zuvor.  

Die lokalen Behörden haben laut Breitbart über 18.700 mutmaßliche Opfer sexueller Ausbeutung von Kindern durch meist muslimische Männer in den Jahren 2018-19 gemeldet. Vor fünf Jahren waren es noch 3.300 Opfer.

Sammy Woodhouse, eines der Opfer des Rotherham-Vergewaltigers Arshid Hussain, warf den Behörden vor, keine großen Änderungen bei der Bekämpfung der Krise vorgenommen zu haben. Sie hätten entgegen aller Beteuerungen aus den vergangenen Jahren nichts gelernt, so Woodhouse.

„Ich höre immer noch viel darüber, dass die Behörden die Dinge nicht so tun, wie sie sollten. Es ist selten, dass ich etwas Gutes höre, und zwar aus verschiedenen Gründen: Wenn die Polizei nicht auf Hinweise reagiert, haben die Leute das Gefühl, nicht richtig gehört oder unterstützt zu werden oder Informationen werden nicht weitergeleitet“, kritisiert die 34-Jährige, die den Rotherham-Skandal in einem Interview mit der Times aufdeckte.

„Ich habe jahrelang gesagt, dass dieses Land in Bezug auf Missbrauch und Ausbeutung in einer Epidemie steckt. Die Behörden behaupten, alles sei unter Kontrolle, ist es aber nicht“, klagt die heute zweifache Mutter.

Lancashire war mit insgesamt 624 mutmaßlichen Opfern der Ort, der im vergangenen Jahr am härtesten betroffen war, gefolgt von Birmingham mit 490, 447 in Surrey, 414 in Bradford und 409 jugendlichen Opfern in Gloucestershire. In den vergangenen zehn Jahren wurden im ganzen Land Tausende weiterer Fälle von Missbrauch aufgedeckt, zumal nun auch bekannt wird, dass es immer mehr Jungen trifft, die von den überwiegend pakistanischen Vergewaltigungsbanden sexuell ausgebeutet werden.

Die Labour-Abgeordnete für Rotherham, Sarah Champion, sagte, Die Zahlen würden belegen, dass der Kindesmissbrauchs durch die Grooming-Gangs der „größte des Landes bleibt“, erklärte die Labour-Abgeordnete für Rotherham, Sarah Champion.

Das britische Innenministerium hat mehr als 8 Millionen Euro zur Unterstützung von Überlebenden des Kindesmissbrauchs im Zeitraum 2019–2020 bereitgestellt und interne Behördenuntersuchungen zum Massenmissbrauch in Rotherham und Norfolk eingeleitet. Eine Reihe von öffentlichen Anhörungen wird im Frühjahr 2020 erwartet.

„Das Innenministerium setzt sich für die Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern ein und wird nichts unversucht lassen, um dieses abscheuliche Verhalten zu bekämpfen. Deshalb haben wir die unabhängige Untersuchung des sexuellen Missbrauchs von Kindern gestartet, um aufzudecken, was schief gelaufen ist und daraus in Zukunft zu lernen“, verkündete ein Sprecher des Innenministeriums.

2018 leitete der damalige Innenminister Sajid Javid eine Untersuchung zur ethnischen Herkunft von Mitgliedern der Grooming-Gangs ein. Auch er konnte nicht mehr unter den Teppich kehren, dass die Mehrheit der meist muslimischen Täter pakistanischer Herkunft waren.

„Wenn es um die Ausbeutung von Kindern durch Banden geht, ist es für jeden ersichtlich, dass es einen hohen Anteil an Männern mit pakistanischen Wurzeln gibt“, so Javid damals.

„Es könnte – ich sage nicht, dass es sie gibt – einige kulturelle Gründe in den Gemeinden geben, aus denen diese Männer stammten, die zu dieser Art von Verhalten führen könnten“, eierte er weiter um den heißen Brei herum. (MS)

 

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