Trump-Hass geht über Terrorbekämpfung: „Linken“-Chef heult über Soleimani-Luftschlag

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Die islamische Welt protestiert geschlossen gegen Soleimanis Ausschaltung - auch die Linken in Berlin (Foto:Imago/ZUMA)

Bagdad / Berlin – Die Reaktionen der deutschen Politik auf die gezielte Liquidation des iranischen Generals Qassem Soleimani durch die USA machen wieder eines deutlich: Der pathologische Trump-Hass der politisch tonangebenden Linken geht mittlerweile soweit, dass sie sogar das Schicksal blutrünstiger Terroristen, Israel-Hasser und Massenmörder betrauern. 

Die Reaktion von Bernd Riexinger ließ heute früh nicht lange auf sich warten: Der Linken-Chef, in dessen Partei gewohnheitsmäßiger Anti-Amerikanismus und als „Israelkritik“ verbrämter Antisemitismus eine starke Domäne haben, verurteilte den gezielten US-Luftschlag gegen Soleimani aufs Schärfste. Die Tötung sei „ein gefährlicher und unverantwortlicher Akt“ von US-Präsident Donald Trump, erklärte Riexinger laut „dts“ gegenüber dem Nachrichtenportal T-Online. Trump heize „den Konflikt weiter an“, zudem riskiere er „einen Flächenbrand im Nahen und Mittleren Osten.“ Als gäbe es diesen nicht schon längst.

Was Riexinger hier zelebriert, ist der typische linke Doppelstandard gegenüber der US-Außenpolitik, der auch bei den bürgerlichen Altparteien zunehmend anzutreffen ist: Als Obama Osama Bin Laden in einem gezielten Tötungskommando ausschalten ließ, beglückwünschte die deutsche Regierung ihn, die Linken waren verzückt, mit welchen geringen Verlusten der Urheber der 9/11-Attentate ausgeschaltet worden sei – ohne dass dabei, anders als bei Obamas Rambo-Amtsvorgänger George W. Bush – ganze Kriege vom Zaun gebrochen werden mussten. Dieselbe chirurgische Präzision – eine Art politische Schadenminderung – spielt hingegen bei der Beurteilung von Trumps Vorgehen natürlich keine Rolle.

Linke sind pro Islamismus im Inland – also auch im Ausland

Deutschland, das sich selbst aus den eigentlichen Konfliktherden der Welt heraushält und sich eher aufs überhebliche Moralisieren versteht, meint Trump nun Vorhaltungen über eine Destabilisierung der Region machen zu können – obwohl es nicht Trump war, der die aktuelle Eskalation verursachte, sondern der Iran. Wie im Libanon und an den Grenzen zu Israel, hatte er auch anderswo in Gestalt der von Soleimani geführten Al-Kuds-Brigaden weltweit Leid, Tod und Terror verbreitet. Clemens Wergin legt heute in der „Welt“ dar, dass Soleimanis Truppen nicht nur ein Auslandsarm der Revolutionsgarden waren, sondern in den vergangenen Jahrzehnten zudem verantwortlich für globale Anschläge auf Zivilisten sind, auch in Europa. Auch im Irak gingen die iranisch gesteuerten Hisbollah-Einheiten gegen US-Truppen vor, was Hunderte Zivilisten das Leben kostete.

Den endgültigen Auslöser zum Zuschlagen hatten dann die vom Iran provozierten Unruhen und Angriffe gegen die irakische US-Botschaft geboten: Seit der Teheraner Botschaftsbesetzung von 1979/80 ist es für jeden Präsidenten ein nationales Trauma, wenn eine Auslandsvertretung von Radikalen gestürmt wird. Dass Trump diesmal nicht lange fackelte, mag man als realpolitische Rückkehr zur Vernunft interpretieren, die ihn mit seinem verantwortungslosen Rückzug aus Nordsyrien temporär verlassen zu haben schien.

Kein Wunder, dass notorische US-Gegner in Deutschland dies anders bewerten: Sie verharmlosen und solidarisieren sich bereits im Inland mit Islamisten, wo immer sich dazu Gelegenheit bietet – wieso also nicht auch mit islamistischen Mullah-Terroristen im Ausland? Jetzt müsse, so Riexinger, „alles getan“ werden, um eine „weitere Eskalation zu vermeiden“. Ausgerechnet die Bundesregierung soll es richten: Diese sei jetzt „gefordert, diese Tat aufs Schärfste zu verurteilen und der Trump-Administration jedwede Unterstützung zu verweigern“. Davon träumen die Linken seit dem Mauerfall: Endgültig den – bereits von Merkel vorangetriebenen – Keil zwischen den USA und Deutschland durchzuschlagen und so die NATO-Westbindung final zu kappen.

Und so etwas ist dann wohl also künftige Koalitonspartner der CDU… (DM)