Neue Linken-Fraktionschefin: Juristin, Sozialistin, Muslima – und auf Rückwärtskurs in Richtung DDR

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Amira Mohamed Ali, neue Linken-Fraktionschefin (Foto:Imago/Hessland)

Die Nachfolgerin Sahra Wagenknechts als Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Amira Mohamed Ali, vertritt einen stramm-linken Steinzeitsozialismus. Sozialisiert wurde sie als Muslima in einem „SPD-Haushalt“, landete dann in der Industrie und singt jetzt das linke Hohelied der Staatsgläubigkeit – alles Gute kommt von oben.

Wenn man Ali im aktuellen „Welt„-Interview so über sich parlieren hört, klingt es dermaßen nach Understatement, als repräsentiere sie den Normalfall von in Deutschland aufwachsenden Muslimas: Abitur am elitären altsprachlichen Johanneum in Hamburg, der Vater Jurist, ihre Geschwister wie sie leistungsstarke „Überflieger“, sie selbst übersprang einige Klassen, danach Jurastudium und Spitzenjob in der Industrie.

Die Wahrheit ist freilich: Ali ist eine absolute Ausnahme, ihre Biographie steht leider für das ziemlich genaue Gegenteil der Lebenswirklichkeit der meisten Frauen mit muslimischem familiären Migrationshintergrund, bei denen Integration ein frommer Wunsch ist – wie die zunehmende Verbreitung von Kopftüchern zeigt.

Doch dass Ali im deutschen Bildungsbürgertum so vorbildlich reüssierte, ändert nichts an der Tatsache, dass sie sich politisch in linkssozialistische Niederungen verrannte: Als neue Fraktionschefin repräsentiert sie sogar den linken Flügel der Linken – tritt für eine „Millionärssteuer“ („auf die zweite Million“) ein, empört sich über die Agenda 2010 der Schröder-SPD, vertritt Klassenkampfparolen un dsozialistische Umverteilungsphantasien – gegen „Neoliberale“, dafür mit planwirtschaftlichen Investitionen.

Nur der Staat kann es richten

Es ist besonders bizarr, wenn eine Muslima den Deutschen den Weg zurück in die DDR weisen will – und genauso klingen ihre Forderungen: „Alles, was zum Kern der Daseinsvorsorge gehört, Gesundheit, Pflege, Energieversorgung, Wohnen, das muss so weit in der Hand des Staates sein, dass sichergestellt ist, dass nicht das Profitstreben vorherrscht, sondern die Vor- und Fürsorge für die Menschen.“ Hat ja auch in der Geschichte immer hervorragend geklappt, wenn sich der Staat um diese Bereiche gekümmert hat. Und das alles, versteht sich, bei bedingungslosem Grundeinkommen inklusive Abschaffung der privaten Krankenkassen.

Zum Islam fällt Ali natürlich vor allem ein, dass sich der „islamophobe“ Rechtspopulismus „…mittlerweile durch die gesamte Gesellschaft zieht“. Und: „Mir fällt auf, dass meine Religion für viele ein Thema ist. Ich hoffe, dass das irgendwann nicht mehr als eine solche Besonderheit gesehen wird.“ Vielleicht könnte dies schlich daran liegen, Frau Ali, dass aus den Reihen „Ihrer Religion“ die größte innenpolitische Dauergefährdungslage der Gegenwart hervorgeht? (DM)

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