Nicht nur beim WDR: Öffentlich-rechtliche Bedienstete als Fünfte Kolonne von Antifa & Co.

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Symbolbild:Antifa

Der WDR2-Kinderchor-Skandal hat in seiner öffentlichen Tragweite die Senderverantwortlichen kalt erwischt. Auch die Politik bemüht sich nun um Schadensbegrenzung und solidarisiert sich mit den Kritikern eines immer unverschämter moralisierenden Bevormundungs- und Indoktrinierungseifers. Das Grundproblem sitzt jedoch tiefer: Die gebührenfinanzierten Anstalten sind nicht nur politisch linkslastig, sondern längst von linksextremen „Influencern“ unterwandert.

Es war ein riesiger Lashback, der sich infolge des Kinderchor-Skandals quasi stellvertretend für eingeschliffene Unsitten des öffentlich-rechtliche Senderwesens über den WDR ergoß – sehr zur Verstörung solidarischer Linksmedien wie etwa dem „Stern„, wo sich Micky-Beisenherz gestern hemmungslos zum Thema auskotzen durfte und mit den „Chorherren“ nochmals solidarisierte. Positiv an dem unerwarteten Shitstorm ist die breite Basis des allgemeinen Unmuts: Die Wut ist mittlerweile so groß, dass sie sich nicht länger als das übliche Genöle rechter Spinner, AfD-Sympathisanten oder „Rechtsextremer im Netz“ zum Randphänomen verlügen oder als Sturm im Wasserglas der dauererregten Blase dubioser Wutbürger lächerlich machen lässt. Nein, diesmal wurde der Bogen fürwahr überspannt.

Dass kleine Kinder Texte auswendig lernen und vortragen mussten, die sie selbst noch gar nicht reflektieren können (eine bewährte Indoktrination, die sich in vor allem in totalitären Systemen von Jungvolk, FDJ-Fähnlein oder Nordkorea bewährt hat), war gar nicht einmal der Aufreger. Diese Perversion von „Comedy“ oder Kunstfreiheit hätte das Meinungskartell aus Milieu Juste und Altparteien dem WDR sicher noch durchgehen lassen; weder hätten daran Unionspolitiker bis in höchste Regierungskreise hinauf Anstand genommen, noch wäre Intendant Tom Buhrow dafür zu Kreuze gekrochen. Im Gegenteil: Wieso sollte eine Senderfamilie, in der Dauerzumutungen wie Jan Böhmermann hemmungslos Volksverhetzung betreiben und ihr Gift verspritzen dürfen und wo die manipulative Vereinnahmung einer 16-jährigen schwedischen Schülerin als Klima-Ikone unkritisch abgefeiert wird, mit linker Gehirnwäsche von Schulkindern und deren Abrichtung zu Sendboten einer Ausgrenzungs- und Verbotskultur plötzlich Probleme haben?

Bogen diesmal überspannt

Nein, die Framer und Umerzieher begingen diesmal einen verhängnisvollen Kardinalfehler: Sie nahmen in ihrem klimapuritanischen Blaming & Shaming ausgerechnet die Bevölkerungsgruppe ins Visier, die inzwischen nicht nur einen Großteil des Publikums, sondern auch den Löwenanteil der gebührenfinanzierten Existenzgrundlage öffentlich-rechtlicher Meinungsmacher stellt – nämlich die Senioren. Oma als alte Umweltsau – da hört der Spaß auf.

In einer überalternden Gesellschaft, wo der „Generation 60+“ die Zukunft gehört, war das gar keine gute Idee. Geistig mögen sich die gebührenfinanzierten postnationalistischen Weltbürger, die so etwas lustig finden, mehr in Ghana, Nigeria oder Pakistan zuhause sein, wo weit über zwei Drittel der Menschen unter 30 sind. Dort, wo ohnehin kaum einer das Seniorenalter erreicht, ließe sich über Omas und Opas trefflich Witze machen  – obgleich dort niemand so etwas wagen würde -, denn „Alte“ sind in solchen Ländern angesichts einer Lebenserwartung von unter 60 Jahren tatsächlich „nicht mehr lange hier“ (wie Fridays for Future letzte Woche zynisch über Klimaschweine der oberen Altersperzentilen getwittert hatte). In der Bundesrepublik jedoch haben gerade Grannies nicht nur eine Stimme, sondern jede Menge Elan, Zorn und Energie im Leib, auch außerhalb von Phänomenen wie „Omas gegen Nazis“; und sie lassen sich, wie sich zeigt, äußerst ungern durch pedantische, ideologiegetränkte Konsumkritik oder mediale Einredung eines schlechtes Gewissens.von renitenten Rotzlöffeln den Lebensabend versauen

Nun, da die Lawine losgetreten ist und die kritische Masse für eine womöglich unkontrollierbar weiterlaufende Protestentladung längst überschritten ist, steht für die Öffentlich-Rechtlichen plötzlich einiges auf dem Spiel: Nicht nur wackeln beim WDR die Stühle, sondern erstmals seit langem wankt wieder das Fundament. Pfründebetriebe und Spielball der Parteien waren die gebührenfinanzierten Sender und Rundfunkanstalten bekanntlich schon immer. Jahrzehntelang wurden dort wohlgelittene Gewährsleute der einen oder anderen Richtung nach politisch sorgfältig ausgeschachterten Proporzregeln geparkt und versorgt. Doch meist hatte sich die systemische Staatsnähe allenfalls in Nuancen, etwa in einer tendenziösen Berichterstattung manifestiert; im Großen und Ganzen stellten die Journalisten von ARD samt Regionalsendern, ZDF und Deutschlandfunk ihr Berufsethos früher klar über die eigene Weltanschauung.

Agitation zu Lasten journalistischer Standards

Das hat sich mit der Zeit komplett gewandelt – und trifft spätestens seit 2015 überhaupt nicht mehr zu: Erstmals im Zuge der Berichterstattung zur Flüchtlingskrise, dann im Kampf gegen Pegida, AfD und „Rechtspopulismus“, schließlich in der „Klimakrise“ warfen die öffentlich-rechtlichen Anstalten formatübergreifend ihren früheren Informations- und Bildungsauftrag peut-a-peut über den Haufen – und tauschten ihn aus durch Framing, oberlehrerhafte Volkserziehung und schamlose Agitation.

Hierunter litten nicht nur die journalistischen Standards. Weit schlimmer: Die Sender öffneten sich mit der Zeit auch Trojanern des linksextremen Spektrums und rissen Brandmauern – sofern diese überhaupt je vorhanden waren – ein, die zuvor noch jede Infiltration durch radikale und verfassungsfeindliche Elemente verhindert hatten; sei es, weil Linksaußen-Propagandisten die öffentlich-rechtlichen Anstalten aus eigenem Antrieb beeinflussen wollten, oder weil sie so gut ins Stellenprofil vieler Redaktionen passten.

In der schleichenden Unterwanderung oder zumindest Einflussnahme durch linke Aktivisten und Dogmatiker liegt nicht nur der Grund für die Entstehung solch lupenreiner Propagandaformate wie des WDR2-Kinderchormachwerks – ein Vorgang, der in Vor-Merkel-Zeiten übrigens gänzlich undenkbar gewesen wäre und der tief blicken lässt in die Strukturen des größten ARD-Einzelsenders. Sondern es erklärt sich hierdurch – weitaus gravierender -, wieso vor allem Antifa-Sympathisanten und Ex-Mitglieder verfassungsfeindlicher linksextremer Organisationen, beinharte Linksextremisten mit geistiger Nähe zu Gewalt- und Terroraffinität, bei gebührenfinanzierten Sendern offenbar nicht nur ein- und ausgehen dürfen, sondern gar zum Team gehören – ohne dass daran irgendwer intern den leisesten Anstoß zu nehmen scheint.

Die per se unbedeutende Figur Danny Hollek, der auf den Oma-Umweltsau-Skandal hin noch einen draufgesetzt und die als Kotellettfresser und Kreuzfahrt-Ökosünder angefeindeten Seniorinnen ein zweites Mal beleidigt hatte („Nazisau“), war dafür nur das jüngste Beispiel. Hollek, der zeitweise den (nicht mehr aktiven) linksextremen Blog sechel.it betrieben hatte, ehe er nach Düsseldorf verzog und dort als sogenannter „Journalist“ vor allem „rechte“ Demonstrationen begleitet hatte, ist seit längerem als „dannytastisch“ bei Twitter aktiv, wo er neben unverhohlener RAF-Sympathien auch mal unterschwelliges Verständnis für deren barbarische Terrorakte zwitscherte:

Screenshot:Twitter

Zuvor war er bereits unter dem Pseudonym „Danny Marx“ aktiv gewesen, als welches er nicht minder unverhohlene Sympathien für linksradikale Ansichten verbreitete. Unter seinem Klarnamen offenbarte er auch bereitwillig, was er von seiner nationalen Identität als Deutscher hält:

Screenshot:Twitter

Dass der WDR in seiner „Distanzierung“ von diesem linksextremen U-Boot auf eine lediglich „freie Mitarbeit“ verwies, macht es nicht viel besser: Die Frage ist allein, wie solch eine Person überhaupt in die Dienste eines öffentlich-rechtlichen Senders geraten konnte.

Vielleicht, weil es prominente Beispiele mit ähnlicher Vorgeschichte gibt? Längst bekannt ist ein weiterer Exponent des gebührenfinanzierten Antifa-Fanboy-Unwesens: Georg Restle, der nach Juristenausbildung und einem erfolgreichen Marsch durch die öffentlich-rechtlichen Institutionen zum Anchorman eines einstigen Investigativ-Formats aufgestiegen ist – nämlich „Monitor“, das heute schlimmer denn je einseitige, selektive Sichtweisen und tendenziöse Meinungsmache verbreitet. Restles zumindest frühere offensichtliche Nähe zur Antifa, die allerdings mit seinem heutigen Wirken bei „Monitor“ ein verstörendes Kontinuum bildet, wurde von kritischen Netzmedien in der Vergangenheit bereits ausführlich durchleuchtet – etwa hier.

Ein anderes Beispiel für die informelle Verzahnung von Staatsfunk und Linksextremismus ist ARD-„Faktenfinder“ Patrick Gensing. Dieser war bereits 2014 durch fragwürdige Tweets aufgefallen, als er anlässlich der damaligen „Hooligans gegen Salafisten“-Demos in Hamburg den Einsatz der Antifa lobte und anregte, der damaligen Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz möge sich doch sich beim Linksextremen-Hotspot „Rote Flora“ bedanken:

Screenshot:Twitter

Als ein Jahr später bei einer Demonstration gegen Merkels Asylpolitik linksradikale Chaoten das sächsische Heidenau in ein Schlachtfeld verwandelten und aus Dresden eigens der Schwarze Block der Antifa mit 300 vermummten extrem gewaltbereiten Linksextremen angereist war, um Polizei mit Steinen, Wurfgeschossen und sogar Feuerwerkskörpern zu traktieren, da las sich dies bei „Faktenfinder“ Gensing wie folgt (man beachte den Hashtag):

Screenshot:Twitter

Inzwischen lässt Gensing übrigens verstärkt über Anwälte Journalisten abmahnen, die dem ARD-Mann eine „Nähe zur Antifa-Bewegung unterstellen“; aktuell ist davon Boris Reitschuster (Ex-„Focus“) betroffen, der die gesamte unglaubliche Story auf seinem persönlichen Blog zusammenfasst. Dass diese Nähe jedoch ungebrochen scheint, zeigt etwa Gensings Mitarbeiterwahl beim „Faktenfinder“: Wie jouwatch bereits Mitte Dezember berichtet hatte, trat dort als Mitarbeiter in letzter Zeit wiederholt der 31-jährige Jan-Henrik Wiebe in Erscheinung, laut Twitter-Eigenbeschreibung „Journalistic Producer / Redakteur bei funk“, der mit unverblümten Antifa-Sympathien auf Twitter sogar noch weniger hinterm Berg hielt als Gensing:

Screenshots:Twitter

Zu solchen öffentlich-rechtlichen Akteuren passt dann auch gut Lorenz Beckhardt, der passend zum aktuellen Anlass sogar bei WDR tätig ist und sich für Deutschland Weimarer Verhältnisse zurückwünscht: Als AfD-Chef Meuthen vor vier Wochen beklagte, dass der Braunschweiger AfD-Parteitag nur unter massivem Polizeischutz stattfinden konnte, twitterte Beckhardt zynisch:

Screenshot:Twitter

Aus Sicht dieses WDR-„Journalisten“ sollten AfD-Parteitagsdelegierte und -besucher also am besten ungeschützt dem linken Schlägermob ausgeliefert werden; auch ein Standpunkt, mit dem man im Hause Buhrow offenbar keine Problem hat.

Beim NDR sieht das Lagebild nicht viel anders aus. Das dort produzierte ARD-Magazin „Panorama“ ließ vor einem Jahr im Rahmen einer „Reportage“ über „Hass auf die Polizei im Rap“ ebenfalls einen Chor singen – damals allerdings nicht mit Kindern, sondern im Rahmen eines „Experiment Songs“ mit Sprechgesangkünstlern wie „Casper“ oder „Haftbefehl“, und zwar unter dem bezeichnenden Titel „Fick die Cops“ (jouwatch berichtete gestern). Textprobe: „Fick die Cops, sie sind Bullenschweine“, „Ich ficke diesen Drecksstaat“. Ausgestrahlt wurde der Beitrag vom NDR-Youtube-Kanal „STRG_F“. Die Verbreitung dieser klar linksextremen Inhalte – wenn auch unter dem Deckmäntelchen der journalistischen Annäherung an die Rapkultur – erfolgte zudem über das ARD-ZDF-Gemeinschaftsmedienangebot „funk.net“. Ein unfassbarer Affront und Schlag ins Gesicht vor allem für Polizisten, die ihren Kopf täglich für die Sicherheit in diesem Staat herhalten, und ihre Familien – vorgetragen und unters Volk gebracht von gebührenfinanzierten Verharmlosern und Verherrlichern einer lupenrein staatsfeindlicher Gesinnung! Auch so etwas ist heutzutage Normalität im Staate Merkel.

Neben all diesen plakativen Vorfällen, die keinesfalls Anspruch auf Vollzähligkeit erheben, gibt es dann noch eine unüberschaubare Zahl an „Einzelfällen“, die – wann immer sie an die Öffentlichkeit dringen – beweisen, dass es seitens der Staatssender so überhaupt keine Berührungsängste mit dem linksradikalen Milieu gibt; vor allem nicht auf den subalternen Rängen, etwa auch bei Requisiteuren und Hilfskräften.

Linksextremistische Infiltrierung bis in die untersten Ebenen

Beispielhaft sei hier der Fall der „Polizeiruf-110″-Episode“ genannt, wo im Büro der Ermittlerin in der Serienhandlung allerlei linksradikale Paraphernalien sichtbar plaziert wurden: Vom Bandposter der Hass-Punkband „Feine Sahne Fischfilet“ (Textproben: „Die Bullenhelme, sie sollen fliegen, Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein“, „Deutschland verrecke“) bis hin zum „FCKAFD“ (=“Fuck AfD“)-„Nazi verpiss dich“-Aufkleber.

Oder man denke an den Wirbel um den ZDF-Kameramann Anfang des Jahres, der beim Winter-Interview mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble ein Shirt mit einem eindeutig linksautonomen Rückenaufdruck trug, wie es in Antifa-Kreisen verwendet wird – inklusive der Parole „Brüllen, zertrümmern und weg“ und ausgestreckter Faust.

Screenshot:Youtube

Auch wenn sich das ZDF für diesen „Zwischenfall“ schnell entschuldigte: Mit einer Symbolik, die Gewalt und Widerstand gegen die Staatsgewalt feiert, hat der Mainzer Sender offenkundig keine Probleme, solange sie nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Ganz im Gegensatz, bezeichnenderweise, etwa zum Schwarze-Sonne-Tattoo beim Ex-CDU-Kreispolitiker Robert Möritz, auf dem „zahlreiche Hakenkreuze“ zu erkennen sein sollen.

Kein Zweifel: Die öffentlich-rechtlichen Sender haben durchweg ein Abgrenzungsproblem zum Linksradikalismus. Ihr Eintreten gegen rechten „Extremismus“ – dort zumindest, wo dieser real ist und nicht über inflationäre Neuetikettierungen herbeigedichtet wird (etwa indem besagter Georg Restle die komplette AfD zum „parlamentarischen Arm einer rechtsextremistischen Bewegung“ erklärt) – wäre entschieden glaubhafter, wenn zumindest ein Minimum an Problembewusstsein und Sensibilität auch in diese Richtung bestünde. Davon kann jedoch keine Rede sein.

Die Einsickerung von Antifa-Fans und linksradikalen Sympathisanten bildet hierbei nur den Saum einer viel weiterreichenden politischen Durchdringung linker und grüner Aktivisten, welche die Reichweite der Gebührensender missbrauchen, um den Zuschauern ihre Ideologien und Weltanschauungen einzutrichtern. Und genau hier liegt der Konnex zwischen einer nur scheinbar punktuellen Dortmunder Comedy-Kinderchornummer des Spartenkanals WDR2 und einem weit gravierenderen, strukturellen Phänomen.

Ob der aktuelle Skandal am Ende eine solche Dynamik entfaltet, dass die gesamten öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten gründlich durchleuchtet und ihr Treiben endlich seitens ihrer politischen Trägerinstanzen hinterfragt wird – dies muss indes leider bezweifelt werden: Dafür ist die parteipolitische Verzahnung zu weitreichend. Wahrscheinlicher ist, dass man früher oder später versuchen wird, die Kritik nach bewährtem Muster zu desavouieren und für toxisch zu erklären. Gestern gab es darauf schon einen kleinen Vorgeschmack: Als sich empörte Bürger zu spontanen Demonstrationen vor dem Kölner WDR-Gebäude versammelten, lief sogleich eine offenkundige medial-polizeiliche Desinformationsstrategie an, welche die Protestierenden in die Nazi-Ecke rückte… (DM)