Wiesbaden: Multi-Kulti-Gang-Raub im grünen Westend

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Symbolfoto:Von Motortion Films/shutterstock

Wiesbaden – „Speziell im pulsierenden inneren Westend geht es gelegentlich mal ein bisschen rauer und lauter zu…Das Leben tobt und langweilig wird es hier nie,“ schwärmte der Wiesbadener Merkurist 2016 in einem Feature über „Wiesbadens Kreuzberg“. Am zweiten Weihnachtsfeiertag konnte ein Besucher aus Dithmarschen sich von der rauen Wirklichkeit der rotgrünen Hochburg ein umfassendes Bild machen. Er wurde am Blücherplatz – ganz in der Nähe des Flüchtlingsrates – von einer Multikulti-Bande umstellt, auf den nahe gelegenen Spielplatz gezerrt und dort ausgeraubt.

Detailreich beschreibt der Wiesbadener Polizeibericht das Weihnachtsferienerlebnis des 17jährigen Opfers: „Gestern Abend kam es auf einem im Bereich des Blücherplatzes in Wiesbaden gelegenen Spielplatzes zu einem Raub durch eine vierköpfigen Gruppe Jugendlicher, gegenüber einem 17-Jährigen aus dem Raum Dithmarschen. Das spätere Opfer war gegen 18:15 Uhr im Bereich des Blücherplatzes unterwegs, als er von den vier Tätern unter der Androhung von Gewalt auf den dortigen Spielplatz gedrängt wurde. Hier wurde er körperlich bedrängt. Weiterhin nahm man ihm etwas Bargeld ab und riss ihm eigenen Angaben zu folge eine Kette vom Hals. Anschließend entfernte sich die Gruppe vom Tatort.“

Bei der anschließenden Fahndung konnten zwei 17jährige Täter aufgegriffen werden. Der noch unbekannte Haupttäter sowie sein Komplize sind noch nicht ermittelt. Der erste wird vom Opfer als „südeuropäisch“ beschrieben. Er habe eine schmale Figur und einen dunklen Vollbart und deutsch mit Akzent, evtl. türkisch, gesprochen. Der zweite unbekannte Täter wird als relativ klein, mit tiefer Stimme und „dunklerer Hautfarbe“ beschrieben.

Das Viertel wird übrigens mit erdrückender Mehrheit von den Grünen und ihrem Ortsversteher Volker Wild „regiert“, hebt sich laut merkurist wohltuend vom übrigen „Spießbaden“ ab und hat nur wenige AfD-Wähler. „Wer hier wohnt, verfügt über überdurchschnittlich viel Toleranz“, sagte der grüne Kommunalpolitiker 2016 freudestrahlend gegenüber dem merkurist, und wiederholte ähnliches im Sommer 2019 bei der Eröffnung der „Kulturtage, die unter dem Motto „1001 Lieblingsplätze“ standen. Sein Statement, dass er in der FR zum Besten gab lautete: „Das Westend ist ein Großstadt-Kiez mit allem, was dazu gehört.“

Ob der 17jährige junge Mann, der am zweiten Weihnachtsfeiertag – nicht einmal zu vorgerückter Stunde – am „Blücherplatz“ unter die Räuber fiel, diesen Ort zu seinem „Lieblingsplatz“ kürt, dürfte eher unwahrscheinlich sein. (KL)