Was für ein Affenzirkus! Jetzt wollen auch Zoologen zukünftig auf den Begriff „Rasse“ verzichten

Hier sehen sie einige Lebewesen (Foto: Von Haywiremedia/Shutterstock)

Thüringen/Jena –  Bei der 112. Tagung der „Deutschen Zoologischen Gesellschaft“ haben Wissenschaftler am Dienstag in Jena dazu aufgerufen, den Begriff „Rasse“ als „rassistisches Konstrukt“ im Zusammenhang mit Menschen nicht länger zu verwenden.

Mit ihrer „Jenaer Erklärung“ will der Verein „Deutsche Zoologische Gesellschaft“ (DZG) ein Zeichen setzen und sich gegen „rassistische Diskriminierung“ einsetzen. Die Begründung, veröffentlicht auf der Internetseite der Friedrich-Schiller-Universtät Jena: Menschengruppen als Rassen, etwa aufgrund der Haut- und Augenfarbe oder der Schädelform habe zur Verfolgung, Versklavung und Ermordung Abermillionen von Menschen geführt. Dabei gebe es dafür keine biologische Begründung und habe es tatsächlich auch nie gegeben.

„Das Konzept der Rasse ist das Ergebnis von Rassismus und nicht dessen Voraussetzung“, lautet eine der Erkenntnisse der DZG-Wissenschaftler. Erst die wissenschaftliche Erforschung der genetischen Vielfalt der Menschen habe Rassenkonzepte als Konstrukte entlarvt. (SB)

 

 

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29 Kommentare

  1. Das Gegenteil ist wahr. Die genetische Forschung hat gezeigt, dass der Rassenbegriff eine reelle Grundlage hat. Auch Computerprogramme würden die Menschheit in diese kontinentalen Gruppen einteilen, wenn sie das Genom analysieren.

  2. Mit meiner Erklärung hier setze ich ebenfalls ein Zeichen:
    Der DZG ist ein Haufen domestizierter und gut dressierter Primaten!

  3. Man kann lang plärren, wenn man gar nicht zuständig ist. Zoologen beschäftigen sich mit Viechern, mit Menschen die Anthropologen. Und die Deutsche Zoologische Gesellschaft ist ein Verein ohne jede Bedeutung. Es gibt keinen Zwang, Mitglied zu sein, auch nicht für deutsche Zoologen. Aber man möchte halt auch mitschwimmen und zu den Guten gehören.
    Im übrigen ist die Definition der „Rasse“ oder Unterart schwammig. Es gibt in der Biologie nur einen wirklich zu (fast) hundert Prozent definierten Verwandtschaftsbegriff und das ist die Art (Fachbegriff „Spezies“). Eine Art ist eine Fortpflanzungsgemeinschaft und zwar dergestalt, daß die Nachkommen selbst fortpflanzungsfähig sein müssen (Pferd und Esel sind verschiedene Arten, denn Maultier und Maulesel sind steril).
    Unterschiedlich aussehende Typen einer Art werden als Unterarten oder Rassen bezeichnet, typische Beispiele sind die Hunderassen Dogge und Dackel, die sich paaren können. Das Ergebnis ist eine fortpflanzungsfähige Promenadenmischung. Bei den Menschen unterscheiden die Anthropologen fünf bis sieben rassische Haupttypen, bei denen die Hautfarbe keine Rolle spielt. Selbstverständlich können sich die Mitglieder der unterschiedlichen Rassen miteinander fortpflanzen (sie gehören ja zur selben Art).
    Der Anthropologe Luigi Cavalli-Sforza unterscheidet sieben große Bevölkerungsgruppen in der heutigen Welt: Afrikaner, Europäer, Nordost-Asiaten, Südost-Asiaten, Pazifikbewohner, Australier und Bewohner Neuguineas. Der wahrscheinlichste Stammbaum datiert die erste Verzweigung des afrikanischen Wurzelstocks auf etwa 90000 v. Chr. Aus den zwei Hauptästen wurden vor ungefähr 60000 Jahren drei; zwischen 45000 und 35000 Jahren v. Chr. wurden aus den dreien fünf, wobei es auch zur Trennung zwischen Europäern und Nordasiaten kam. Zuletzt kam es zur genetischen Trennung von Nordasiaten und indianischer Bevölkerung Amerikas sowie von Südostasiaten und den Bewohnern der Pazifikinseln.

  4. Also liebe Hundezüchter, ihr seid jetzt alle Rassisten schon gewusst? Am besten aufhören, ihr wisst ja, der Ksmpf gegen Räächzzz.
    Vielleicht gibts dann in Zukunft nur noch Mischlinge. Hmmh… an was erinnert mich das blos?

    • Wäre unpräzise. Z.b. Ein Schäferhund ist keine Spezies sondern die Rasse. Der Hund ist die Spezies. Ich meine es ist einfach ein Blödsinn der hier mit diesem Wort veranstaltet wird.

  5. Es gibt immer wieder Zeiten in der europäischen Geschichte, in der sich gehäuft krasse Narrheiten manifestieren und sonst ganz gebildete Zeitgenossen sich im Äußern von wahnhaften Hirngespinsten gegenseitig überbieten. Oft genug hatte das tödliche Folgen(Hexenwahn; der irre Götzendienst vor einer Göttin der Vernunft auf dem Gipfel der jakobinischen Terrorherrschaft während der franz. Revolution). So eine Zeit scheint wieder zu nahen: überhitzter Blödsinn – diesmal die Abschaffung der Hunde – und Tierrassen überhaupt – steigert sich weiter und weiter. Wenn nicht alles täuscht, wird auch dies in einem Säuberungswahn enden, wie bei den beiden genannten historischen Beispielen.

  6. Die Rassenmischung als Ideologie: Es gibt nichts rassistischeres als den staatlichen Antirassismus. “Wie kommt es, dass Ihr noch weiß seid?” So lautet das vorwurfsvolle Gerücht, das im Unterbewusstsein der europäischen Massen grassiert, die sich bald mit ihrem Schicksal abfinden. Erkennt man doch, wie tückisch diese Menschen vorgehen, um jede Individualität und Volkszugehörigkeit auszulöschen – um dem Endziel näher zu kommen, der Erschaffung einer Mischrasse, die tumb und dumpf bleibt und von einer brüderlichen Machtelite viel leichter zu kontrollieren sein wird. EUdSSR, ick hör dir trapsen….

  7. Heute Morgen musste ich mich im „Deutschlandradio Kultur“ belehren lassen, dass man nicht mehr „Orient“ sagen darf, und letzte Woche erklärte mir ein Moderator im WDR, dass das Wort „Asylant“ verboten sei, weil es zum Jargon der Rechtspopulisten gehöre. Liebe Öffentlich-Rechtliche: Ihr könnt mich mal…

  8. Ich finde das normal. Seit Jahren rede ich von einer Artenvielfalt bei Menschen. Das möchten die Linken aber bestimmt nicht so gerne. Wie könnten sie denn dann Menschen als Rassisten diskreditieren? Artenvielfaltisten? Oder nur Vielfaltisten? Hört sich nicht so beleidigend an und spricht sich bei Demos auch schlechter aus. Und auf den Plakaten unserer linken Freunde (lol) ist ja auch kein Platz für so ein langes Wort.

  9. Es ist Blütezeit der Opportunisten, Feiglinge, Dummschwätzer, aber Zeit des Welkens und Vergehens seriöser Wissenschaft. Wenn man so einen Sch… liest, könnte man nur noch ….

  10. Die Zoologische Gesellschaft will den Rassebegriff im Zusammenhang mit Menschen wegen Diskriminierung abschaffen.Warum nicht auch bei Tieren.Konsquenz ,wir brauchen dann auch keine überbezahlten Zoologen mehr.

  11. Eine Professorin aus Bayreuth plärrte im BR sogar heraus das die Hautfarbe eine rassistische Erfindung ist. Professorin für was für Idiotie ?

  12. Wenn es keine RASSE mehr gibt oder nie gegeben hat, dann gab es auch keine Rassenunruhen oder Rassentrennung, (wusste das das alles Fake ist) da es an der Rasse fehlt kann es keinen Rassismus und somit Rassisten geben. Dann wurde auch keine Rasse durch eine andere Rasse unterdrückt und somit ist der Kolonialismus nur eine Aberglaube und hat es nie gegeben.

  13. „Das Konzept der Rasse ist das Ergebnis von Rassismus und nicht dessen Voraussetzung“

    Stellen wir mal einen Norweger neben einen Pygmäen , neben einen Chinesen, neben einen australischen Ureinwohner, neben einen Japaner neben jemanden mit atztekischen Wurzeln usw

    Die optischen Unterschiede allein sind eine Voraussetzung bzw Grund für Rassismus. Da brauch es kein Rassenkonzept!

    Und wie beschreibt bzw benennt man nun die, zum Teil doch beträchtlichen Unterschiede zwischen den Menschen ohne gleich Rassist zu sein?

    Oder machen wir das wie die Politik, machen die Augen zu und behaupten einfach Deutschland ist sicher, alles Fachkräfte… Alle sind gleich

  14. Diejenigen, die dauernd die Rassismuskeule schwingen, sind dieselben, die die Existenz von Menschenrassen in Abrede stellen.

  15. Also bei Säugetieren gibt es Rassen, nur beim Menschen nicht, obwohl dieser auch ein Säugetier ist!? Hmmm, das klingt aber nicht sehr „wissenschaftlich“, sondern viel eher ideologisch, liebe „Forscher“.

  16. Deutschland im Endstadium. Wann hat die komplette Verblödung eingesetzt? Gibt es überhaupt noch eine Steigerung derselben? Jeden Tag folgt eine neue Absurdität. Bislang habe ich mich nicht geschämt, dem deutschen Volk anzugehören, doch so langsam wird es peinlich.

  17. Dann ist nach Meinung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft mein Saarloos Wolfhund mit einem Chiwawa oder Yorckshire Terrier gleichzusetzen. Werde mal versuchen, meinen “ Wolf “ beim nächsten Flug mit in die Kabine zu nehmen.

    • Wird er abgelehnt, laut brüllen: „Diskriminierung, Diskriminierung“ … Ein Sitzplatz für den „Kleinen“ dürfte dann sicher sein…
      Wir leben anscheinend in einem Parallel-Universum.

  18. Es gibt keine Rassen mehr.
    Super war ja auch nur gesellschaftlich gemacht.
    Jetzt müssen sich nur noch Schweine mit Menschen paaren.
    In der Schule auch erklären wie es geht.

    • Sicher gibt es auch bei den Menschen noch RASSEN, sie werden nur mit dem „Edelbegriff“ ETHNIE umschrieben, sonst könnte ja u.U. der Rassenwahn wieder ausbrechen ;-))).

    • Sicher gibt es auch bei den Menschen noch RASSEN, sie werden nur mit dem „Edelbegriff“ ETHNIE umschrieben, sonst könnte ja u.U. der Rassenwahn wieder ausbrechen ;-))).

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