Balla balla: Feuerwehr in England tauscht Maskottchen aus, weil es weiß und männlich ist

Foto: Von Michaelpuche/Shutterstock

England scheint in Sachen Irrsinn Deutschland in nichts nachzustehen. Wie die JUNGE FREIHEIT berichtet, hat die Feuerwehr in Lincolnshire ihr bisheriges Maskottchen „Sam“ entsorgt, weil es weiß und männlich war.

(…) „Die Figur des Feuerwehrmanns Sam spiegelt keine Vielfalt wider“, begründet der Chef der Feuerwehr der Grafschaft, Les Britzman, die Maßnhame gegenüber dem Fernsehsender ITV. Auch würde man die eigenen Feuerwehrleute nicht mehr Feuerwehrmänner nennen. „Das ist veraltet“, stellt Britzmann klar. „Wir kämpfen derzeit sehr stark damit, Feuerwehrleute anzuwerben, aber Frauen wollen nicht zu uns kommen, sie bewerben sich einfach nicht“, erklärt Britzmann das Problem. Es sei „eine traurige Tatsache, daß 95 Prozent unserer Belegschaft Männer“ seien. (…)

 Laut Britzman seien es stereotypische Bilder über Feuerwehrleute wie „Sam“, die verhinderten, dass Frauen nicht in den Feuerwehrdienst wollten. Für ihn ist es wichtig, dass sich bei örtlichen Veranstaltungen niemand ausgeschlossen fühle. An „Sam`s“ Stelle treten nun drei genderneutrale Wesen in den Farben rot, blau und gelb mit den Namen Freddy, Filbert und Penelope.

Bereits im März 2019 hatten sich die Londoner Feuerwehrmänner, pardon, Brandbekämpfer darüber echauffiert, dass in der Zeichentrickserie „Peppa Wutz“ der Begriff „Feuerwehrmann“ verwendet wurde. (…) Die „London Fire Brigade“ kritisierte vor allem, daß eine solche „genderstereotype Wortwahl“ junge Mädchen davon abhalte, sich bei der Feuerwehr zu bewerben.

Genau daran wird’s liegen.

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14 Kommentare

  1. Die Löschenden konnten das Brennende in der Herrengasse nicht löschen, da es diese per Definition nicht mehr geben darf.

  2. Auch in Merkelonien möppern feministische Gazetten wie die FAZ in schöner Regelmäßigkeit herum, dass bei den Feuerwehren der Anteil von Frauen, Schwulen und Ausländern unbefriedigend ist. Eine Wissenschaftlerin will gar festgestellt haben, dass hier weiße, heterosexuelle Männer aus der Arbeiterschicht unter sich seien. So ein Affront!

    Jeder halbwegs klar denkende Mensch müsste daraus jetzt den Schluss ziehen, dass es eben in erster Linie heterosexuelle deutsche Männer sind – und niemand sonst – die für die Gesellschaft so ungeheuer wichtige Dienste wie den bei der Feuerwehr erbringen, was ein echter Bullshit-Job sein kann. Doch statt Dankbarkeit ernten sie Kritik, weil nach Ansicht von Jounallie, Genderisten, Soziologen und Politologengesindel nicht die richtigen Leute diesen Dienst an der Allgemeinheit verrichten.

    Man kann freilich die Frage aufwerfen, warum Frauen, Nicht-heterosexuelle Männer und Ausländer dort nur in so geringer Zahl tätig sind? Dass sie nicht genommen werden, stimmt nicht. Aber vielleicht bedarf es tatsächlich der genetischen Disposition des heterosexuellen Mannes, und ein Stück Heimatverbundenheit, um gesellschaftlich wichtige Aufgaben wie diese zu übernehmen. Es soll auf der anderen Seite auch Leute geben, die lieber der eigenen Nutzlosigkeit frönen.
    (Kruzifix, schon wieder auf die Genehmigung warten, bis das Thema längst durch ist!)

    • Wenn die Kritiker so konsequent wären in ihrem Handeln, wie mit der großen Klappe, würden sie bei Eigenbedarf den Notruf nicht betätigen und selbst löschen.
      Das erinnert mich an einige Eigentümer von Seegrundstücken, die mit erhobener Nase einem was davon erzählen, dass doch tatsächlich Leute im Bereich ihres Badestegs schwimmen. Beim nächsten Hochwasser, sollen aber genau diese Leute ihnen ihren Keller auspumpen.

    • Stelle mir gerade vor:
      Der nicht-heterosexuelle spielt mit dem Schlauch auf andere Weise
      Die Frau versucht verzweifelt, einen unter Druck stehenden Schlauch festzuhalten
      Der Ausländer konnte der Grundausbildung nicht folgen und weiß gar nicht, wo er hinlangen soll.
      Der Halbmondanhänger denkt sich: Laß doch die Kufar brennen.

      Aber zum Glück sind das ja nur meine strangen Eigenvorurteile und haben mit der Realität überhaupt nichts zu tun. Bin ich froh.

  3. Bei unserer Freiwilligen Feuerwehr sind auch junge Frauen tätig, die aus der Jugend übernommen wurden. Die haben anscheinend kein Problem mit den „Feuerwehrmännern “ . Aber , wie gesagt, bei uns auf dem Dorf gehen die Uhren eben langsamer !

  4. Was für Raketenwissenschaftler, die kapiert haben, dass Frauen, zumal schwarze, nicht zur Feuerwehr gehen, weil die ein weißes Maskottchenmännchen haben. Ich würde die nicht einmal rufen, wenn’s bei mir brennt! Ich stehe für LGBT, auch wenn’s brennt! Dieser versteckt natürlich weiße Rassismus muß mit Feuer und Schwert bekämpft werden. Erst wenn der letzte weiße Mann verschwunden ist, wird der Rassismus verschwunden sein und vollverschleierte Frauen werden endlich befreit aufatmen können.

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