Weltenretter: Hollywood-Elite wird für ihren Klima-Aktivismus geehrt

Marilla Slominski

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Das US-Klatsch- und Tratsch-Magazin Variety singt das Hohelied auf Hollywoods heuchlerischer Klimaelite: 25 hochkarätige Persönlichkeiten der Unterhaltungsindustrie seien die „einflussreichsten und treibenden Klimaretter der US-Promiszene. Auf der Liste Leonardo DiCaprio, Gwyneth Paltrow, Robert Redford und Emma Thompson, die gerne mal den Privatjet nimmt, um an Greta-Klimademos in Europa „Gesicht zu zeigen“. 

Variety, ein wöchentlich erscheinendes Branchenblatt der Unterhaltungsindustrie mit einer mageren Auflage von 54.000 verkauften Exemplaren ist mächtig stolz auf die Hollywood-Elite, die „das Klima zunehmend zur Priorität ihres Aktivismus machen“. Selbst Verhaftungen würden sie nicht scheuen, um für die Sache einzutreten, jubelt das Magazin.

„Diese Umweltkrieger stehen an vorderster Front im Kampf gegen den Klimawandel und arbeiten mit Organisationen weltweit zusammen, die den Ozean schützen, sauberes Wasser bereitstellen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern, das Fracking stoppen und vieles mehr wollen“, berichtete Variety.  „Sie zögern nicht, verhaftet zu werden, stehen vor den Vereinten Nationen oder segeln auf der Sargassosee, um die dringliche Botschaft der Öffentlichkeit zu bringen.“

Leonardo DiCaprio spiele dabei die Vorreiterrolle. Er sei der sichtbarste Umweltaktivist Hollywoods. Er tätige „beträchtliche Spenden, fordert zum Handeln in Dokumentarfilmen auf und äußert sich regelmäßig in der Öffentlichkeit zu Naturkatastrophen, dem Artensterben und anderen Symptomen des Klimawandels.“ Allein für den brennenden Amazonas Regenwald habe er fünf Millionen US-Dollar locker gemacht, weiß das Tratsch-Magazin zu erzählen.

Gwyneth Paltrow ist schwer in Sachen Nachhaltigkeit unterwegs. Sie predigt den „optimalen klimaneutralen Lebensstil“, um den Planeten zu retten. Geschäftstüchtig habe sie ihr Unternehmertum „dramatisch ausgebaut“ und führe mit ihrer Firma Goop einen „Kreuzzug“ gegen Giftstoffe in Schönheits- und Haushaltsprodukten. Ziel von Goop sei es, den Menschen die Verbindung von „Umweltgesundheit und dem, was in unseren Haushalten und in unserem Körper geschieht klarzumachen und ein gesteigertes Bewusstsein in Sachen Konsumverhalten zu erlangen“, so die „Aktivistin“ Paltrow.

„Ich sage, der Planet steht – scheiße nochmal – in Flammen“, verkündete der Fernsehmoderator Bill Nye bei einen kürzlichen Auftritt in Last Week Tonight – diese Erkenntnis verschaffte auch ihm einen Platz auf der Variety-Hitliste.

Unter den „klimabewegenden“ Stars darf auch das Urgestein Robert Redford nicht fehlen, der sich seit den frühen 1970er Jahren für Umwelt- und Naturschutz einsetzt. Der 83-jährige hat sich u.a. verpflichtet, mehr als 5.000 Morgen seines Landbesitzes in Sundance, Utah, vor der Erschließung zu schützen und ist in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach vor dem Kongress und den Vereinten Nationen aufgetreten. Der Oscar-Preisträger ist seit 1972 Treuhänder des Natural Resources Defense Council.

Auch die Oscar-Preisträgerin Emma Thompson hat es auf die VIP-Liste der Klimaschützer geschafft. Besonders ihr Auftreten auf den Londoner Fridays-for Future Protesten, zu denen sie per Flieger einschwebte – bringen ihr nun Ruhm und Ehre in den Kreisen der Wetterschützer.  „Das Argument des Klimawandels ist jetzt ein Wettlauf zwischen Bewusstsein und Katastrophe“, schlaumeierte Thompson in einer Videobotschaft auf der Facebook-Seite von Extinction Rebellion. „Es ist an der Zeit aufzustehen und unser Zuhause zu retten“, belehrt sie alle, die sich noch in den Kreisen der „Ungläubigen“ befinden.

Vorwürfe, sie sei eine Heuchlerin, weil sie im April zu den Londoner Klima–Protesten im Flugzeug in der teuren Business-Class aus dem knapp 9000 Kilometer Los Angeles angereist war, wies sie empört von sich. Sie sei mit 60 einfach zu alt, um in der Economy-Klasse zu sitzen, so Thomson. Und außerdem sei die Politik dran schuld, das Flugzeuge immer noch mit Sprit fliegen, rechtfertigte die britische Schauspielerin damals ihr Handeln.

 

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10 Kommentare

  1. Wieso muß sich so eine hervorragende und reizende Schauspielerin und Frau wie Emma Thompson so entblöden? Was haben die in HolyBollywood im Trinkwasser? Kann man Menschen, die da wohnen , noch für voll nehmen?

  2. Die haben doch sicher alle einen Pool auf ihren Anwesen, der gepflegt wird? Und sicher auch Rasen in großer Fläche, der gewässert und gemäht wird? Die sind so lächerlich. Und das Hauspersonal kommt sicher mit dem Fahrrad, die Security auch?

    • Wenn man ihr geschätztes Vermögen zu ihrem „wirklich“ altruistischen Handeln in ein Verhälnis setzt, offenbart sich das gesamte a- moralische Desaster dieser verlotterten Bande.Gut ,wenn schlichte Narren diese Strolche als Gott-Ersatz feiern und finanzieren ist das eine Sache ,wenn diese Vögel dann aber noch selbst glauben sie wären „moralische Wegweiser“ dann wird es absurd.

    • Das ist de Jesus Geschichte mit der alten Bettlerin, die ihren einen Pfennig in den Opferstock wirft und dem Reichen, der ein Goldstück hineingibt. Jesus zu den Jüngern: Wer hat mehr gegeben?

  3. Mein Beitrag zum Umweltschutz: Ich sehe mir nie einen Hollywood-Schinken an, denn mit jedem Kinobesuch fließen 2 bis 3 Euro an die Hirntoten mit den Privatjets, Jachten und Spritschleudern auf vier Rädern.
    Hollywood ist der beste Beweis, dass die dümmsten Bauern die größten Kartoffeln ernten.

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    Di Caprio ist auch ein riesen Heuchler !!! Videolink gefällig?

  5. Schauspieler sind Menschen, deren Aufgabe es ist, den lieben langen Tag lang so zu tun, als wären sie jemand ganz anderes. Das tun sie auch, wenn sie ihre eigene Meinung kundtun. Anschliessend lassen sie sich vom Chauffeur in die 1000 qm Villa karren, drehen die Klimaanlage auf 20 Grad und koksen sich zu, zur Selbstfindung!

    Gruss aus Texas
    Tom

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