Prozess gegen IS-Rückkehrerin Derya Ö.: Ein kaputtes Leben

Derya Ö. in der Doku von "Bild" (Screenshot:Youtube)

Gestern begann das Verfahren vor dem Staatsschutzsenat des Düsseldorfer Oberlandesgerichts gegen die ISIS-Braut, einstmals Rockerin und Hure, die Anfang 2014 von ihrem Lebensgefährten und späteren Ehemann, dem Leverkusener Konvertiten Mario S., für die „Ideale“ des barbarischen Terrorstaats begeistert wurde, mit diesem ins „Kalifat“ zog, dort schwanger wurde, nach der Scheidung einen anderen Gotteskrieger ehelichte, dann zu ihrem Mann zurückkehrte und nach dessen Hinrichtung zurück nach Deutschland kam – um hier wieder im Rotlichtmilieu zu arbeiten.

Aufgeflogen war die Ö., weil sie über Whatsapp versuchte, einen Sprengstoffgürtel zu verkaufen. In Syrien und im Irak, wo der IS sein perverses Unwesen trieb, hatte sie in ihrer „aktiven“ Zeit als Terrorbraut den Umgang mit Kriegswaffen und Sprengstoff erlernt.

Zurück in Deutschland gibt sie sich zwar reumütig und geständig; sie will auch vor Gericht umfassend aussagen und hat in einem Video von „Bild“ exklusiv diverse Einzelheiten ihres verpfuschten Lebens kundgetan. Die Frage aber bleibt, wie es möglich sein kann, dass Frauen in Deutschland trotz stabiler Rahmenbedingungen und eines ursprünglich intakten familiären oder sozialen Umfelds derart auf die schiefe Bahn geraten können. Dies betrifft nicht nur tragische Fälle verführter Minderjähriger (wie etwa das derzeit medial stark rezipierte Schicksal der bei ihrer Reise zum IS 15-jährigen Leonora) sondern auch volljährige Frauen. Meistens ist es eine haarsträubende Naivität gepaart mit Bedürfnis nach Sicherheit. Beides wurde gnadenlos ausgenutzt von zum Islam konvertierten Vollversagern, oftmals Deutschen, die im IS die Chance sahen, hemmungslos die Sau rauszulassen und ohne Gesetze und Regeln, im Namen des Islam, zu morden, zu plündern, Menschen zu quälen und sie zu versklaven.

Der Fall Derya Ö. zeigt deshalb erneut, wie leicht vor allem labile junge Frauen aus desolaten Verhältnissen, die gesellschaftlich ins Abseits gedrängt wurden und irgendwo Halt suchten, von Islamisten rekrutiert und ihrer perfiden Gehirnwäsche unterzogen werden können. Und auch das demonstrieren die schreckliche Einzelgeschichten der IS-Bräute: Infolge der zunehmenden Islamisierung und der Ausbreitung salafistisch-fundamentalistischer Denkschulen unter den Muslimen ist in Deutschland die Gefahr, in die falschen Kreise zu geraten, besonders hoch – gerade für schlichtere Gemüter. Die Verhätschelung des Islam auf allen Ebenen, auch von der Politik, begünstigt die Entstehung der Milieus, in denen Terroristen und Mörder herangezüchtet werden. Daran hat sich auch mit der weitgehenden Zerschlagung des IS nichts geändert. (DM)

Loading...

11 Kommentare

  1. Wen man solchen Frauen ein Plattform bietet meinen sie auch noch was sie sind. Es gibt Frauen die stroh Dumm sind und kommen aber trotzdem weiter egal was sie dabei einsetzen.

    Schaut man abends TV gibt es genud Weiber die sich vor der Kamera durch >Vögeln lassen, oder die verkupplungs Schows, nur noch abartig.

  2. Mit was für Problemen uns der Islam so alles BEREICHERT!
    Gibt es keine Open Air Klappse, irgendwo in der irakischen Wüste= Wo man all diese tickenden Zeitbomben, für uns gefahrlos, entsorgen kann? Da könnte man dann die Sprenggürtel an alle IS-Sprenggläubigen aus dem Heli abwerfen, damit sie sich gegenseitig in die Luft jagen und zu Allah verpuffen. Warum machen wir diesen Islam überhaupt zu unserem Problem? Es ist nicht UNSER Problem, wir wollten ihn nicht, wir brauchen ihn nicht und ohne diesen Schwachsinn ginge es uns BESSER!!!

  3. Ich kann dieses Muselgejammer nicht ertragen.

    „verpfuschtes Leben“- Schonmal an die unzähligen Opfer dieser Verbrecher gedacht?

  4. „weil sie über Whatsapp versuchte, einen Sprengstoffgürtel zu verkaufen.“

    aso, konnte sie einfach so mit Sprengstoffgürtel wieder einwandern ? Oder hat sie ihn hier noch fleissig gebaut ?

    Naja, Justiz wird gnädig sein, davon kann man 100 % ausgehen. Sie wird nichts zu befürchten haben.

  5. Am liebsten wäre es mir wenn man diese Dame in den Irak oder Syrien abschiebt. Da das nicht passieren wird, die deutsche Justiz wird wie üblich einen Kuschelkurs fahren (auf Anweisung?), wäre es zumindest toll wenn Ihre „Rehabilitierung“ in einem überwiegend von Grün-Wählern bewohntem Viertel stattfinden wird…

Kommentare sind deaktiviert.