Und weiter geht es: Islamische Theologie an der Humboldt-Uni: Verbände stimmen Professuren zu

Humboldt Universität Berlin (Bild: shutterstock.com/Von Bildagentur Zoonar GmbH)
Humboldt Universität Berlin (Bild: shutterstock.com/Von Bildagentur Zoonar GmbH)

Berlin –  Das Institut für Islamische Theologie der Berliner Humboldt-Universität ist demnächst voll ausgestattet. Der Instituts-Beirat, dem Vertreter von Islamverbänden angehören, hat die Liste der Anwärter für die Besetzung von fünf der sechs Professuren bestätigt. 

Auf der Internetseite der staatlichen Berliner Humboldt-Universität heißt es, dass der Beirat bei der Besetzung seine Zustimmung aus religiösen Gründen verweigern kann. An dem staatlichen Institut sollen ab dem Wintersemester Imame und Religionslehrer mit dem Geld der Steuerzahler ausgebildet werden. Bis Ende August lagen laut dem Nachrichtenportal n-tv 350 Bewerbungen vor.

Das „Zentralinstitut“ wird mit sechs Professuren eingerichtet. Weltenbewegende Studiengänge der Polit-Ideologie Islam werden dann untererrichtet. So: Professuren Islamische Textwissenschaften (Koran und Hadith), Islamische Religionspädagogik und praktische Theologie, Islamisches Recht in Geschichte und Gegenwart, Islamische Philosophie und Glaubensgrundlagen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert zwei weitere Professuren (Islamische Ideengeschichte der postklassischen Periode, 1200–1800 und Vergleichende Theologie in islamischer Perspektive) und zwei Nachwuchsgruppen (Perspektiven religiöser Vielfalt in der islamischen Theologie und Islamische Theologie im Kontext: Wissenschaft und Gesellschaft).

Die Humboldt-Universität fühle sich dem Grundsatz der Gender-Gerechtigkeit verpflichtet und strebe eine angemessene Berücksichtigung von qualifizierten Islamtheologinnen bei der Besetzung der Professuren an, heißt es aus dem knallroten Berlin weiter. Alle Professuren des Institut für Islamische Theologie seien einem vergleichenden Ansatz verpflichtet, der der „Vielfalt religiöser Strömungen im Islam gerecht werden soll“; insbesondere sollen die Einsichten und Traditionen von Sunniten- und Schiitentum in Forschung und Lehre angemessen zur Geltung kommen.

Das es hier massive Zweifel gibt, machte unter anderem Seyran Ates, Menschenrechstanwältin und Gründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee klar. Sie hatte der Universität vorgeworfen, keine Vertreter des liberalen Islam in das Gremium berufen zu haben.

Dem Beirat gehören jeweils ein Vertreter der Islamischen Föderation in Berlin, der Islamischen Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands sowie des hoch umstrittenen, offenbar von den Muslimbrüdern infiltrieren Vereins “ Zentralrats der Muslime in Deutschland“ an. Dazu kommen zwei Wissenschaftler islamischen Glaubens sowie – mit beratender Stimme – zwei Vertreter der Humboldt-Universität: Vizepräsidentin Inés Obergfell und der evangelische Theologe und frühere EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber.

An dieser Stelle sein nochmals darauf hingewiesen, dass eine Islamisierung in Deutschland nicht stattfindet. (SB)

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8 Kommentare

  1. Scharia Studien an der Humboldt-Universität ?
    Die Scharia ist weder GG-konform noch verfassungsrechtlich, weil die Gleichberechtigung der Frauen abgelehnt wird und das deutsche Recht ebenfalls.
    Kann man noch deutlicher die Vernichtung der deutschen Kultur , Demokratie und Rechtsstaatlichkeit beweisen ?
    Die Lügen und Widersprüche der Politiker häufen sich :
    1.Eine Islamisierung findet nicht statt.
    2.Ralle: Die meisten Bürger haben nichts dagegen islamisiert zu werden.
    Meine Hoffnung liegt in Ostdeutschland, die das zuerst öffentlich angesprochen haben und hoffentlich auch Thüringen das bei der Wahl deutlich macht.

  2. Humboldt als Namensgeber dieser Truppe könnte sich über die vollständige Negierung jeden wissenschaftlichen Ansatzes nur noch wundern. Gibt’s nicht einen arabischen Massenmörder, dessen Namen besser zu dem Stall voller Idioten passen würde?😈

  3. Wissenschaftsland Deutschland!

    Lehrstühle für Homöopathie
    Lehrstühle für Gender Studies
    Lehrstühle für Koranverwirrtheit

    Demnächst wohl auch Lehrstühle für Astrologie, Kartenlegen usw.

  4. Die Sektion evang. Theologie der Humboldt – Uni zeichnete sich schon zu DDR – Zeiten durch besondere Staatsnähe aus, und heutzutage muß man wieder, was die nunmehr gültige Staatsideologie (Gender, Islam) wieder ganz vorn mit dabei sein. Mich warf der stellvertretende Sektionsleiter zu DDR – Zeiten aus seinem Büro, nachdem er mich angeschrien hatte, ich sei auch so einer, der „unserem sozialistischen Vaterland nicht dienen“ wolle. (Ich ging dann an’s ev. Sprachenkonvikt, welches in kirchlicher Trägerschaft war)

    • Heute würden Sie bei einem solchen Wechsel, angesichts bedford-stromlinienförmiger Entwicklung, vom Regen in die Jauche kommen.

  5. Archaische Gewaltideologien als Studienfach mit Abschluß ?

    Kein Wunder, daß u.a. der linkslinkslinke „AStA“ vollauf begeistert ist, braucht man dazu doch keine komplizierten Mathematik-Formeln und es erfordert auch keinen IQ, der oberhalb der Raumtemperatur anzusiedeln wäre als Voraussetzung.

    Der Namensgeber Humboldt rotiert auch schon so im Grab über diese Uni, die seinen Namen schänd……..äh………trägt.

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