Smudo & Co.: Phrasendrescherei und linke Hetze bei „Protest-Pressekonferenz“

SMUDO auf den Bühne (Foto:Imago/Hartenfelser)

Hamburg – Nach Grönemeyer, Maffey & Co. kommt jetzt die nächste Ex-Legende des deutschen Musikbusiness um die Ecke und meint, seinen Sermon zur politischen Großwetterlage in Deutschland abgeben zu müssen: SMUDO, Frontmann und Deutsch-Hiphop-Pionier der „Fantastischen Vier“, musste jetzt unbedingt auch noch etwas loswerden zum Thema AfD-Wahlerfolge. Nach dem Motto „es ist zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem“ erklärt uns Smudo jetzt: „Das Wort Faschismus und das Wort AfD, das gehört zusammen„.

„AfD“ ist zwar strenggenommen kein Wort – aber strenggenommen hat Smudo auch keine Ahnung von dem, wofür Faschismus eigentlich steht. Sonst würde er nämlich einen solch blühenden Nonsens nicht zum Besten geben. Doch durch kleine Haltungsnoten wie diese sichert man sich immerhin ein wenig mediale Aufmerksamkeit, was gerade für in die Jahre gekommene Zwangsjugendliche wie die „Fantas“ sehr tröstlich sein mag.

Anlässlich einer von dem latent linksextremen Verein „Laut gegen Nazis“ organisierten sogenannten „Protest-Pressekonferenz“ in Hamburg erklärte Smudo, der „Rechtsruck“ in Deutschland werde „viel zu oft verharmlost und die Einstellung dagegen als Understatement abgetan„. Es sei jedoch falsch, dass „nur Abgehängte“ die AfD wählen und „den Rassismus“ als Begleiterscheinung hinnähmen. Smudo weiß nämlich: „Die werden nicht gewählt trotz des Rassismus, die werden gewählt wegen des Rassismus.“ Und Rassismus ist bekanntlich immer das, was linke systemtreue Künstler und Politiker dafür halten.

Abgehalfterte altlinke Künstler empören sich haupberuflich

Man muss sich nur anschauen, mit wem Smudo da gemeinsam auftrat, um zu erahnen, welchen Ungeist die gesamte Hamburger „Konferenz“ atmete: Etwa Sebastian Krumbiegel, Deutschlands spießigster Pseudopunk mit dem Esprit eines frühverrenteten SPD-Pressesprechers. Diese vorgealterte Witzfigur wurde per Video zugeschaltet und schlug, wie von den Veranstaltern erwartet, in exakt dieselbe Bresche, wie die „Welt“ berichtet: Die AfD werde, so der einstige „Prinzen“-Star, „wegen der Inhalte“ gewählt, und nicht aus Protest. „Und die Inhalte sind völkisch, die Inhalte sind nationalistisch, antisemitisch, rassistisch – das sollten wir nicht vergessen.

Vergessen sollte man am besten, was Krumbiegel da vom Stapel lässt – denn eines steht nach dieser Aussage fest: Mit dem AfD-Programm hat er sich jedenfalls noch nie in seinem Leben beschäftigt. Bei aller Kritikwürdigkeit an Personen und Auftritten des AfD-Umfelds: wer die Inhalte dieser Partei als „antisemitisch“, „völkisch“ oder „rassistisch“ bezeichnet, der lügt vorsätzlich – oder er verwendet diese Begriffe grundfalsch und verharmlost so deren eigentliche Bedeutung.

Es ist traurig, wie sich musikalische Helden der letzten Jahrzehnte, die eigentlich für ihre teilweise wirklich gute Mucke (von Krumbiegel einmal abgesehen) positiv im Gedächtnis bleiben sollten, durch unqualifizierte, heuchlerische und teilweise blödsinnige Statements zum personifizierten Ärgernis entwickeln. Herbert Grönemeyer ist da immer noch die Hauptreferenz: Er schaffte es, mit seinen spalterischen, doppelzüngigen und verlogenen Moralpredigten seine einstige Fangemeinde so zu polarisieren, dass sich niemand entspannt seine Songs – auch nicht die Klassiker – mehr anhören kann, ohne an seine bizarren Aufrufe für Flüchtlingsaufnahme, Seenotrettung und gegen rechts zu denken. Dass es ihm immer mehr Vertreter auch anderer musikalischer Stilrichtungen gleichtun und ihre Vorbildfunktion auf diese Weise bedenklich missbrauchen, ist gesellschaftlich höchst bedenklich. (DM)

Loading...

51 Kommentare

  1. Öffentliche Nabelschau abgehalfterter Staatskünstler, die für keinen ernstzunehmenden Menschen mehr Bedeutung erlangen kann, als der berühmte „Sack Reis in China“…..

  2. Natürlich die Herren Smudo und Krumbiegel.Es war die AfD welche letztes Jahr mitten in Berlin skandierte (ich zitiere) Hamas,Hamas J…n ins G.s Zitat Ende. Und auch die Tatsache das mittlerweile kein Kippa Träger mehr ohne Angst durch eine deutsche Großstadt gehen kann ist natürlich Schuld der AfD.Ich hoffe irgendwann werdet ihr vor einem rechtsstaatlichen Gericht Rede und Antwort stehen müssen.

    • Nun ja, er präsentiert sich hier natürlich nur in der beschriebenen Weise, weil er eben irgendwie noch mal ein paar Euros abgreifen will. Wirklich begründen könnte seine Behauptungen wirklich keiner dieser Typen

      Sehr traurig das.

  3. Sorry aber ich will gar nicht wissen was der Smudo so alles absondert. Er blamierte sich schon vor Jahren mit seiner Lobeshymne auf Biosprit. In Lateinamerika hungern die Menschen weil Mais zu Treibstoff umgewandelt wird die dieser Hobby Rennfahrer dann verheizt.

    Solche pseudo GutmenschInnen kann man nicht ernst nehmen. Spätestens zum nächsten Konzert nehmen die „Fantas“ wieder den Flieger.

  4. „Das Wort Faschismus und das Wort AfD, das gehört zusammen„. Wäre ich AfD-Mitglied, gäbe es eine Klage wegen Beleidigung und Volksverhetzung. Es sollten sich also die Angesprochenen angesprochen fühlen.

  5. Es werden immer mehr : Grönemeyer, Santiano, Revolverheld, Toten Hosen, Kraftklub, – und jetzt auch noch die rappenden Idioten. Keine CD´s mehr kaufen – man weiß nie, wer demnächst seinen geistigen Dünnschiß in die Öffentlichkei raushaut.

    • Zuvor schon linksdrehende Musiker wurden von linksdrehenden Managern und Medien seit Jahren gehyped.— Insofern ist die Zahl derer nicht zunehmend, sondern konstant, sie „outen“ sich lediglich. Richtig gute Musiker dagegen wie z.B. Sacha Korn wurden System-atisch unterdrückt.

  6. Die devote Anbiederung von Künstlern, wenn man denn Smudo & Co. wirklich so nennen will, an die Politik, gab es bereits zur genüge bei den Nationalsozialisten. Dass solche Leute sich heute, bei allem „Nie wieder!- Gelaber“, nicht entblöden zu Merkel´s Sturmtruppe zu gehören, spricht für sich – aber was tut man nicht alles für die Gesinnungs- PR?!!

  7. Wenn ein Mensch oder eine Partei die Interessen und die Wohlfahrt seines Volkes im Auge hat – also völkisch denkt – was ist daran so verwerflich, wie es hier unterschwellig im Artikel dargestellt wird?

  8. „Stoppt die Invasion und die Kollaborations-Regierung. Lasst nicht zu dass Deutschland zur weiteren Ausplünderung freigegeben und zum Tummelplatz aller kriminellen und religiösen Fanatiker dieser Welt wird“ – Deshalb wählen Leute die AfD – und nur deshalb.
    Ich gehen mal davon aus, das Smudo und Co. das auch wissen.

    • Ich wähle die AfD, weil sie sich als einzige, ernstzunehmende Partei, für das Überleben und Fortbestehen der Deutschen einsetzt.

  9. Man weiß ja nicht, ob die das wirklich ernst meinen, oder tatsächlich so verstrahlt sind. Es gibt ja das ungeschriebene Gesetz: Wenn du im Showgeschäft erfolgreich sein willst, musst du deine Seele verkaufen. Auf jeden Fall wissen die schon, wie sie sich bei den linksgrünen Medien einschleimen müssen. Denn Medienpräsenz bringt wesentlich mehr Geld ein, als ein Auftritt auf einer Provinzbühne vor 50 Leuten.

  10. Ich komme ursprünglich aus Stuttgart. Die Fantas traf man früher oft im Nachtleben an. Schade was aus ihnen geworden ist. Abgehoben und linksversifft. Schon länger sind sie in der Migrationshilfe und dem Aburteilen der Kritiker der Invasion als Rechtsextreme aktiv.

  11. Da spricht der Promi Millionär,der seine Kinder wohlbehütet in eine private Schule cheufieren lässt.Ekelehaft solch eine Heuchelei.
    Er hat nix verstanden dieser Gutmensch,es geht um die Zukunft unseres Volkes,um Deutschland.Die Antisemiten,sind die jenigen,die hier millionenfach unsere Sozialkasse plündern und unsere Frauen vergewaltigt unsere Männer abschlachten und unsere Kinder in der Schule drangsallieren.
    Die AFD ist genau dass,welche unser Land noch retten könnte! Smudo Spende deine Millionen dem Staat,die können super mit Geld umgehen.

  12. Mein tägliches Deja-Vue beim Lesen des aktuellen Irrsinns. Denn auch zu DDR Zeiten gab es jede Menge “ Künstler“, die sich dem Zeitgeist anbiederten, die meinten, mit „mutigen“ Statements gegen den Imperialismus und für die kluge Politik der SED ihren Marktwert zu steigern, ihren Bekanntheitsgrad zu erweitern und sich für die nächsten staatlichen Auftragsarbeiten zu empfehlen. Wie die Sache ausging, ist bekannt. Und wie damals dürften diese Lappen auch hier ihr politkorrektes Geschleime noch bereuen.

  13. Einfach all diese Guties fragen wie viele dieser „Schutzsuchenden“ sie bei sich aufgenommen haben und alimentieren?
    Der Club der dummen Heuchler!

  14. MfG, mit freundlichen Grüßen
    Wir müssen Füße küssen, denn „die“ stehen drauf
    Linke sind so drauf, ihre Köpfe voller Schall und Rauch
    Wir sind gefallen, es fällt niemandem auf

  15. Die Gleichen, die den Jugendlichen in ihrem eigenen Spätsommer subliminal vermitteln: Kiffen ist nicht schlimm (ja, wenn man alt genug ist und allright im Kopf)

    • Na ja… Es gab mal Zeiten, da waren „Die Fantastischen 4“ nicht „unbekannt“.
      Den Groehlemeier, „Die Prinzen“, den Lindenzwerg oder Pjotr Schlaffei kennt heute auch kaum noch jemand.
      Alle kommen nun aus ihren Loechern .

  16. „Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing!“
    So einfach ist die Logik von Merkels Minnesänger. Deren Einkommen, also wirtschaftliches Wohlergehen hängt entscheidend von ihrem wohlfeilen Verhalten gegenüber dem Establishment ab. Sie geben vor, zu singen, aber in Wirklichkeit betreiben sie Prostitution!

  17. Erbärmlich, sich dafür herzugeben. Wie tief ist Deutschland gesunken, kann man noch tiefer sinken? Einst STOLZE Dichter und Denker, heute nur Radfahrer und Schleimspur-Verleger!

    • Irgendwann werden sie – spätestens nach der Wende 2.0 – den Rückwärtsgang einlegen müssen. Dann allerdings rutschen sie als Wendehals 2.0 auf ihrer eigenen Schleimspur ständig aus.

    • O ja. Aber…und das ist die Tragik unter alledem. Höchstens 10 Jahre später nach der Wende 2.0 werden sie wieder wie die Fettaugen ganz oben schwimmen. Dann werden sie wieder vorgeben, niemandem geschadet zu haben. Und der bis dahin alles vergessen habende Pöbel wird sie sogar bejubeln.

  18. Meine Vorurteile bilde ich mir noch immer selber!

    Dazu empfiehlt es sich immer zur „Quelle“ vorzustoßen. Will ich beispielsweise verstehen, wie der Islam so im Kern tickt, dann lese ich den Koran. Will ich wissen wie eine Partei tickt, dann lese ich das Parteiprogramm und höre mir die Reden (ungekürzt!) an.

    Danach weiß ich, dass das eine nicht bedingungslos friedliebend, das andere nicht völkisch oder „nazi“ ist.

    Eigentlich einfach, aber leider vielen trotzdem zu anstrengend….

  19. Wer ist denn der Mensch? Hab selbst in jüngeren Jahren nix von dem gehört.

    Und der Rest … ich denke mal, vielen von denen geht es auch ums Rampenlicht, denn die müssen auch Rechnungen bezahlen.

    • Sie hören doch sicher selbst in Ihren Klangbeispielen, dass die vokalistischen Leistungen auf ein fortwährendes Rezitativ beschränkt sind, und dass die Akkordprogressionen ein 4-taktiges Schema nicht verlassen.
      Nach dem 3. Klangbeispiel musste ich Ihre Playlist leider verlassen, da mir persönlich die ununterbrochen melodisch-harmonische Schlichtheit zuwider ist.

    • Geschmackssache. Ich habe nicht behauptet, dass sie Beethoven hören werden, doch Musik nur anhand der Komplexität zu bewerten, das müssen Sie wissen.

      Ich wette nur meinen unmusikalischen A darauf, dass Sie ausschließlich vorher schlechten Rap hörten. Ein Genre, welches auf recht einfache Synth-Melodien und vor allem Samples setzt, da sollte man keine großen Ansprüche stellen.

      Aber Rap ist einfach keine Musik (für Sie). Kein Problem.

      Im Übrigen lasse ich meine wissenschaftliche Ausbildung und (ernst gemeintes) Studium hier auch gerne raus. Für mich riecht das hier, als müsste sich jemand profilieren. Toll, dass sie praktisch und theoretisch musikalisch sind 🙂

    • Es ist wirklich sehr bedauerlich, dass Sie weder durch Ihre kindliche Umgebung noch durch allgemeinbildenden Schulunterricht (dessen Level meine obige 2-Punkt-Kurzanalyse nicht überschreitet) zu analytischem Musikhören angehalten wurden und sich nun, wie Sie schreiben „unmusikalisch…“ fühlen.

      Mit Ihren Worten „Ein Genre, welches auf recht einfache Synth-Melodien und vor allem Samples setzt, da sollte man keine großen Ansprüche stellen“ begründen Sie allerdings wie von selbst meine Eingangsthese, warum Musiker den Rap als Crap bezeichnen.

    • Persönlichwerden ist wack. Sie sind ja direkt persönlich beleidigt, ui ui, was definitiv auch meine Eingangsthese bestätigt, aber genug von dieser Ebene (die mich weder triggert, noch interessiert + ich ihnen 0 Böses will)

      Gut, dann präzisieren wir: Rap = Sprechgesang, die Beats sind die Musik, das Genre generell ist Hip Hop – und dieser ist alles und nichts, hat Einflüsse aus verschiedensten Genres.

      Hier ein aus meiner Sicht musikalischen Beat Produzenten, der Beats als Instrumental, aber auch für diverse Rap-Artists produziert:

    • Genauso kann ich sagen, Vocals sind crap 😀

      Wer natürlich nur Chart-Rap hört, übersieht natürlich jene, die wirklich Instrumente spielen und Beats produzieren. Wie so oft, die ideologische Brille.

      Rap sprach im Kern Probleme im Umfeld an, es ist schade, dass es nur wenige patriotische weiße Rapper gibt. Die Zeit ist sehr reif dafür.

      Ich höre mir alles an, außer zeitgenössische Volksmusik. Mit 15 dachte ich, nur handgemachte Musik sei Musik. Ich halte das mittlerweile für engstirnig. Aber jedem seine Meinung, auch wenn er damit pauschal diskriminiert – passt auch zum Zeitgeist 😀

    • Warum haben Sie es nach Ihrer Einsicht, unmusikalisch zu sein, nicht bewenden lassen? Es ist doch vollkommen normal, dass Talente verschieden verteilt sind.— Man ist halt per DNA nicht für alles gleich begabt.

      Musik abwechselungsreich fürs Ohr zu gestalten ist nur unter Einbezug von Instrumentalisten möglich. Man kann darüber dann Gesang oder Jazz/Rock-Solos oder den von Ihnen favorisierten Sprechgesang legen. Das finden Sie bei Acts wie z.B. (alphabetisch) Body Count, Fun Lovin’ Criminals, Limp Bizkit, Linkin Park, Rage Against the Machine, usw. verschieden interessant realisiert, sofern Sie deren Live-Konzerte konzentriert und analytisch anhören.

      Unabdingbar für musikalische Bewertungen ist allerdings musikalische Vorbildung in Form von Singen und/oder Erlernen eines Melodie-Instrumentes. Andernfalls liefert man nur unfreiwillig ein Beispiel für den Dunning-Krueger-Effekt, so wie er auf anderem Gebiet bei den Klimahüpfern vorliegt.

      Patriotische Rapper gibt’s übrigens schon’ne Weile (alphabetisch): A3stus, Chris Ares, Dee Ex, Komplott, Villain051, usw.— Rezitative im Pop sind ja auch schon über 120 Jahre alt, zu Beginn als Klangfarbe im Delta-Blues.

      PS: Natürlich können Sie sagen „Vocals sind crap“— das reimt sich abba nicht.😝

  20. Hat wohl etwas länger gedauert, da nicht mehr ganz so auf der Höhe, aber jetzt hat Smudo auch Morgenluft gewittert.

Kommentare sind deaktiviert.