Merkelgate explodiert: Hat Maaßen wieder jouwatch gelesen?

Hans Georg Maaßen liest jouwatch; Foto: © jouwatch Collage
Hans Georg Maaßen liest jouwatch; Foto: © jouwatch Collage

Der ehemalige Chef des Verfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen beweist mal wieder, dass er der letzte prominente Unionspolitiker mit Rückgrat ist: Auf Twitter greift er die jouwatch-Enthüllungen über Angela Merkels Einmischung in die italienische Regierungsbildung auf und greift die noch-Bundeskanzlerin scharf an.

Im November wurde Hans-Georg Maaßen aus dem Amt als Chef des Bundesverfassungsschutzes gedrängt, weil er die Wahrheit über die fiktiven „Hetzjagden“ von Chemnitz gesagt hat. Im Juli wurde Maaßen angegriffen, weil er den jouwatch-Artikel Rackete und „Sea-Watch 3“ – alles nur ein Fernsehspiel für ARD und „Panorama“? auf Twitter geteilt hat (später gelöscht). Gegenüber der „Jungen Freiheit“ betonte Maaßen jedoch, sich weiterhin bei allen Medien informieren zu wollen, ob „rechts“ oder „links“.

Nun hat der Chef der Werte-Union scheinbar wie 36.000 andere Menschen auch den jouwatch-Artikel „Putsch in Rom: Wie IM Erika Italiens Regierung stürzte“ gelesen. Zumindest bezog er sich heute auf Twitter auf die italienische Quelle unseres Artikels, die Berlusconi-Zeitung Il Giornale:

Danke, Herr Maaßen! Gern geschehen.

Lesen Sie auch weiterhin jouwatch, hier erfahren Sie nämlich was wirklich los ist.

 

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23 Kommentare

  1. Hat wohl einer bei der Zitter-Raute irgend ein Fädchen gezogen?
    Ja die lieben Strippenzieher, welche sich bei den Bilderbergern verstecken, wenn es die nicht gäbe, dann hätten wir auch weniger Politschranzen und Staatsverräter.

  2. Das Merkel hat seine Finger mit den abgekauten Nägeln aber auch überall drin.
    Und man lässt es gewähren…. Warum wohl?

  3. Tja, so ist es. Hier liest das Bürgertum. Altlinke sollen hier ebenso lesen wie Konservative. Eines vereint die Leserschaft offenbar: Ein gewisser Bildungsgrad, Neugier auf Fakten und Interesse an reger Diskussion. Ist das rechts oder gar rechtsextrem? Ich finde, es ist eigentlich ganz normal. Jedenfalls war es früher einmal so, als der politische Diskurs noch mit Anspruch und Anstand geführt wurde.

  4. Die „regulären“ Zeitungen lese ich immer von hinten bis zu den ersten 4 Seiten von vorn die lass ich weg.
    Das hat mir mein Arzt aufgrund meines Herzens empfohlen, guter Mann.

    • Auch das kene ich noch aus der verflossenen DDR, hinten war die Sportseite, dann kamen Kurznachrichten aus aller Welt, das Wetter und der Rest Propaganda, wie toll doch die DDR ist, die Pläne übererfüllt wurden und der ganze Rotz, plus seitenweise Reden irgendwelcher Betonkopfpolitiker. .

  5. Das ist das Hauptproblem in diesen Land, dass viel zu wenige Jouwatch lesen.
    Man muss ja nicht immer der gleichen Meinung sein, aber gegenteilige Meinungen erhöhen die Fähigkeit zu differenzieren und selbst die richtige Einordnung zu finden, bzw. selbst nachzuprüfen.
    Die tägliche Tagesschau ist das einkalkulierte Sedivum der Altparteien.
    Wer die Medien beherrscht, besitzt die größtmögliche Hoheit über die Beeinflussung der Bürger.

  6. Herr Maaßen ist in meinen Augen auch einer der wenigen Kritischen aus dem politischen Lager. Aber solange Merkel und Konsorten das Sagen haben gibt es für keine Chance. Seit der Beginn der Merkel-Herrschaft habe ich schon sehr viele erlebt, die von ihrer Truppe abgehalftert wurden. Die Gründe waren banal, aber sie rüttelten an ihrem Stuhl. Aus der Misere kann uns nur noch eine Partei helfen. Und wenn sie die Erwartungen der Wähler erfüllt, dann kann sie in ganz Deutschland zur Volkspartei werden.

    • Maaßens Aufgabe ist klar umrissen, er soll die Wählerwanderung von der CDU zur AfD bremsen. Ob aus Kalkül oder Überzeugung („nützlicher Idiot“) sei dahingestellt; solange er die Seiten nicht wechselt, ist und bleibt er unser Feind.

    • Anders als Wolfgang Bosbach früher in offizieller Funktion als Innenpolitiker, ist der Herr Maaßen nicht mehr Teil des Systems (was er als Karrierebeamter ohnehin nur höchst bedingt war). Er gehört zwar noch der Partei an, wird von dieser aber nicht als Persönlichkeit von Gewicht angesehen und gilt als mehr oder weniger parteischädlich und als persona non grata.

      Auch von der Öffentlichkeit wird er als abgehalfterter Querulant gesehen, der mit seinen „Wertefritzen“ (hinter denen niemand ein weiteres Gesicht zu erkennen vermag) innerhalb der CDU kein Bein auf die Erde bekommt.

      Parteiinterne Bedeutung als „Flügel“ wie etwa die „Sozialausschüsse“ Katzers und später Blüms hat die Werteunion ohnehin nicht. Wie soll dieser Mann bzw. die „Werteunion“, die in der Partei vollkommen isoliert und intern gescheitert ist, wie soll dieser Mann es schaffen, der CDU abhanden gekommene Wähler zuzuführen?

      Die Kanalarbeiter der SPD dagegen hatten glaubhafte Vertreter in ihren Reihen und mussten von Brandt und seinen Nachfolgern nolens volens ernstgenommen werden. Davon kann die Werteunion nur träumen.

      Der Herr Maaßen ist nach meinem Dafürhalten eine tragische Gestalt und befindet sich seit seinem Rausschmiss zwischen Baum und Borke.

    • Er ist auch für uns nützlich, weil er mit seinen Äußerungen die Altparteien auf die Palme bringt. Wäre er in der AfD, wäre er als Kritiker verbrannt und als Stachel im Fleisch des Establishments unwirksam.

  7. Vielleicht liest Herr Maaßen auch die Kommentare.
    DIe AFD wird von den Blockparteien als eine extremistische oder radikale Partei dargestellt, weil sie offene Grenzen kritisiert.

    Sind die Kritiker denn wirklich radikal?
    1- Man kann gute Fachkräfte nach kanadischem Vorbild ins Land holen.
    2- Man holt unqualifizierte Menschen, die ihr Leben lang auf Sozialhilfe angewisen sein werden.
    3- Man holt Kriegsverbrecher, Terroristen, Drogendealer, Frauenschänder rein.

    Alle Parteien bis auf die AFD holen alles rein. Auch die unterste Gruppe.
    Das ist Extremismus. Deutschland von der funktionierenden Markwirtschaft
    auf den Kopf stellen und auf Planwirtschaft umsatteln – Das ist
    radikal. Das ist wieder Extremismus. Ein mittlerer Weg oder moderater
    Weg einer Volkspartei wäre Nr. 1 oder höchstens Nr.2. Kriminelle
    reinholen ist nicht moderat und auch kein Mittelweg. Das machen nur
    Fanatiker.
    Es ist auch gegen die Idee einer Marktwirtschaft schlecht qualifizierte Menschen ins Land zu holen. Welcher Unternehmer stellt denn einen Bewerber mit schlechten Noten ein statt den Bewerber mit den besten Noten zu holen??? Selbst Nr.2 ist gegen die Idee der Marktwirtschaft.
    Wenn die AFD eine radikal rassistische Partei wäre, dann wäre die Nr.1 auch nicht in Ordnung, weil man andere Menschenrassen reinholt. Aber in ihrem Parteiprogramm ist die Einwanderung nach kanadischem Vorbild drin.

    Funktionierende Grundrechte aushebeln und Meinungsfreiheit
    abschaffen. Das alles ist kein moderater Weg mehr sondern Extremismus.
    Die AFD ist die moderate, konservative Volkspartei, die keine radikalen Veränderungen wiill und alle Anderen sind Extremisten. Genau das Gegenteil.

  8. In heutigen Zeiten ist eine Information aus allen Quellen Pflicht, wenn
    man sich eine eigene umfassende Meinung bilden will.

    Es zeigt allerdings auch auf, dass man nicht das Vertrauen zu Mainstreammedien haben kann
    über alle Aspekte neutral zu berichten.

    • Wir haben gelernt, in den offiziellen Medien zwischen den Zeilen zu lesen (das, was nicht gesagt wurde 😉 ), dazu RIAS, SFB (Radio), Westfernsehen und nicht zu vergessen: Kommunikation mit Anderen. Wer damals gut kombinieren konnte, hatte einen ganz guten Überblick. Das Alles ist uns (mir) seit ein paar Jahren wieder von Nutzen (wobei Westfernsehen heutzutage NZZ etc. + Alternative Medien ist).

  9. In heutigen Zeiten ist eine Information aus allen Quellen Pflicht, wenn
    man sich eine eigene umfassende Meinung bilden will.

    Es zeigt allerdings auch auf, dass man nicht das Vertrauen zu Mainstreammedien haben kann
    über alle Aspekte neutral zu berichten.

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