Wenn die Refugee-Mutter das Messer zückt, fällt die Abschiebung aus

Geschafft (Symbolbild: shutterstock.com/Von Aaron Amat)

NRW/ Halle – Der Versuch, eine fünfköpfige syrische Familie nach Spanien zurückzuschieben, scheiterte am vergangenen Montag. Erst leistet der Mann massiven Widerstand, dann zückte die Refugee-Mutter ein Messer und verletzte sich oberflächlich an der Hand. Die Messerlady befindet sich nun nicht auf dem Weg nach Spanien, sondern in einem psychiatrischem Krankenhaus. 

Die fünfköpfige Familie war von Spanien, wo sie ihren Asylantrag stellten, ohne das Ergebnis abzuwarten, nach Deutschland weitergeflüchtet. Laut immer noch geltendem Dublinabkommen, wonach Asylanträge in jenem EU-Land bearbeitet werden, wo der „Flüchtling“ zuerst angekommen ist, sollte die Familie nach Spanien zurückkehren. Den Eltern wurde eine freiwillige Ausreise nahegelegt, um den Kindern die mit der Rückstellung verbundene angebliche Belastung zu erleichtern.

Das jedoch verweigerten die Eltern, indem sie klar machten, nicht nach Spanien zurückkehren zu wollen. Für die Rückschiebung der fünfköpfigen Syrerfamilie wurde auf Kosten des Steuerzahlers ein Abschiebeflug organisiert. Die Abholung an der Unterkunft erfolgte aus organisatorischen Gründen in der Montagnacht. Als die Bundesbeamten die Familie abholen wollten, randalierte das Familienoberhaupt so massiv, dass ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Die Frau, die angab, aus der Küche noch Babynahrung holen zu müssen, zog dort blitzschnell ein Messer aus einer Schublade. Damit verletzte sie sich laut dem Westfalen-Blatt oberflächlich an der Hand und am Bauch. Bei ihrem Messergefuchtle wurde auch eine Kreismitarbeiterin leicht verletzt. Nach der Behandlung vor Ort wurde die Abschiebung jedoch nicht wie geplant fortgesetzt. Die Syrerin wurde auf Anordnung einer Ärztin in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

Ob durch das Messertheater der Refugee-Mutter die Überstellfrist, die am 14. September endet, verlängert wird, hänge laut der Zeitung nun vom BAMF ab. (SB)

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29 Kommentare

  1. Neu kommen zu all dem Bodensatz der sowieso reingelassen wird, noch Venezolaner. Visumfrei, wohlverstanden.
    Warum nach Europa?
    Dass es in gewissen Ländern in Europa Geld für nichts gibt, hat sich mittlerweile herumgesprochen.
    Wenn die Gratisgeldabholer nun auch noch aus Südamerika kommen, dann können wir uns demnächst die Kugel……

  2. Und jetzt dürfen sie für immer hier bleiben, so wie die anderen Hundert Tausende auch.
    Und wer darf das bezahlen? Der kleine dumme Michel, der sich selbst keinen Urlaub in Spanien leisten kann und nun durch fake CO2 Steuer noch mehr abdrücken kann.
    Was ist das für ein Staat der sich nicht durchsetzen kann? Oder besser gesagt, der sich nur bei den Deutschen durchsetzen darf.
    Kann ich mich auch mit dem Messer ritzen und dann werden z.B. alle Forderungen vom Finanzamt gegen mich ausgesetzt?
    Natürlich nicht. Da werde ich noch wegen Widerstand bestraft.

  3. Warum sollte es anders laufen ? Das die wissen wie sie hier bleiben können ist kein Geheimnis, dafür haben schon die Sozialverbände gesorgt. Mich wundert nur das man sie angetroffen hat, sonst warnt doch der Verein Pro Asy diese immer, wer hat dort geschlafen.

  4. Nein, nicht in ein anderes EU-Land abschieben. Da kommt der 14 Tage später schon wieder unbd will Hartz IV.
    Nein: sofort in einen Truppentransporter der BW (klar: Hand – und Fußfessel) und ab nach Afrika. Kommt er noch einmal: Tätowierung der Stirn.

  5. Von diesem „Erfolg“ der Altpartein und der Asylindustrie sollte die ganze Welt erfahren.
    Wobei mir auch im Augenblick die Wähler/Steuerzahler in Deutschland genügen, insbesondere die in Thüringen sollten davon erfahren.

  6. nicht erst nach Spanien, lieber gleich nach Syrien zurück. Ich möchte auch mal aufStaatskosten um die halbe welt reisen…

  7. Eine Fahrt mit nem Sanka wäre billiger,. als das gestrampelt jetzt in der Psychiatrie. Mannschaftsbus der Polizei für die Familie und Sanka für die Mutter und ab nach Spanien — das wäre gegen alles andere ein Schnäpchen.

  8. Hat nichts mit Dublin zu tun, das tot ist. Es gibt ein Rückführungsabkommen mit Spanien. bringt aber auch nichts.

  9. Konnte nicht abgeschoben werden, weil sie einen Ritzer in der Hand hatte?
    Es wird immer lächerlicher. Ein solches Verhalten sollte GERADE zur Abschiebung führen. Aber wir sind ja in Buntistan, wo jeder rein darf und machen kann was er / sie / es will.

  10. Es ist schier unfassbar, wie deutsche Politiker sich im Kollektiv von ihren „Gästen“ auf der Nase herumtanzen lassen und wie sie ihre Schwäche in die Welt senden. Noch unfassbarer ist es wenn dann noch eine AKK verkündet „wir dürfen uns nicht auf der Nase herumtanzen lassen“ und damit ihre Hilflosigkeit auch noch salonfähig machen will.

  11. Alles nur noch völlig irre ! Und das vor dem hysterischen Hintergrund-Nazi-Geschrei der „grenzenlos“ Bekloppten, die offenbar keine Steuern zahlen mit denen die Hereingeschneiten durchgefüttert werden müssen.

  12. Man ist aus Spanien nicht „weitergeflüchtet“, denn man muss aus aus Ländern wie Spanien nicht FLÜCHTEN!
    Manche Journalisten lernen es nie! Eine Flucht ENDET IM ERSTEN SICHEREN LAND. Danach ist es keine Flucht mehr, sondern nur eine ganz ordinäre freiwillige Reise ohne jede Verfolgung, ohne Fluchtgrund, hin zu einem Reiseziel.
    Also hört bitte auf mit diesen abgedroschenen Propagandalügen. Haltet euch an Wahrheit und Fakten.

    • Die EU und die Regierungen der EU-Länder sind nach mehr als 4 (!) Jahren immer noch nicht Herr der Lage – völliger Kontrollverlust! Und weil sie den Zufluss an Migranten auch nicht stoppen, geben sie Woche für Woche mehr Handlungsfähigkeit und damit mehr von Europa ab. So lösen diese Anti-Europäer genau das Europa auf, welches sie eigentlich – zumindest verbal – immer anstreben.

  13. Was die meisten nicht wissen. Vergewaltiger und Mörder haben weiterhin Anrecht auf ein Asylverfahren und deren Clans werden bzw. können nicht abgeschoben werden, wenn der Rest der Familie im Knast sitzt. Das ist quasi gleich mal eine weitere Entscheidungshilfe. Soll heißen. Begeht ein Familienmitglied ein Verbrechen und geht hinter Gitter, können die anderen erst mal bleiben und können nicht abgeschoben werden. Abstrus und völlig verrückt bei uns.

    • Naja, der engste Kreis war doch schon vollständig hier. Es kann ja nur der Rest von dem gesamten Heimatdorf gemeint sein.

  14. Eine Fahrt mit nem Sanka wäre billiger,. als das gestrampelt jetzt in der Psychiatrie. Mannschaftsbus der Polizei für die Familie und Sanka für die Mutter und ab nach Spanien — das wäre gegen alles andere ein Schnäpchen.

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