Frankfurt: Rotgrüne Gaga-Pläne kommen im grünen Stadtteil Sachsenhausen nicht gut an

Symbolfoto:Von Yavuz Meyveci/shutterstock

Frankfurt – Es ist nicht das erste Mal in Frankfurt, dass ein grüner Plan nicht zu Ende gedacht wurde und sich in der Praxis als Katastrophe herausstellt. Nachdem Rotgrün mit viel Getöse seinen Gaga-Plan, eine der Durchgangsstraßen am Mainufer zu sperren, durchgesetzt hat, um den „Klimaschutzzielen“ gerecht zu werden, wälzt sich der Verkehr durch den grünen Edelstadtteil Sachsenhausen. Hier gehen die Bürger, darunter garantiert auch viele mutmaßliche Grünwähler inzwischen auf die Barrikaden.

Seit der Sperrung von fast einem Kilometer des nördlichen Mainkais, die am 30. Juli in Kraft trat, wälzen sich nach Angaben des Staatssenders HR täglich 20 000 Autos und Lastwagen durch den noblen südlichen Stadtteil Sachsenhausen. Dafür ist der zur Innenstadt gelegene Mainkai jetzt Flaniermeile: „Es fahren bis zu 250 Fahrräder pro Stunde dort entlang“, schwärmt Frankfurts Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) und meint, das Verkehrschaos am anderen Ufer werde „sich aber mit der Zeit normalisieren, man muss an der ein oder anderen Stelle bei den Ampelphasen noch nachsteuern“.

Betroffene Anwohner, aber auch viele Pendler, sind da ganz anderer Ansicht. Ihr Wortführer mit dem passenden Namen „Herbert Schmoll“ verkündet auf seiner Homepage „Sachsenhausen wehrt sich“

„Die SPD, vor allem der Oberbürgermeister und sein Verkehrsdezernent aber auch andere Politiker träumen von einer autofreien Innenstadt. Die Sperrung des Mainkais soll der Anfang sein. Man macht es sich sehr einfach. Anstatt die Voraussetzungen für eine solche Maßnahme zu treffen, drängt man den Verkehr und die damit verbundenen Belastungen einfach den Sachsenhäuser Bürgern auf.“

Weiter heißt es in dem Aufruf zu einer Bürgerinitiative, die in den nächsten zwei Woche – nach über 500 E-Mails von Betroffenen, von denen viele die Sperrung einfach nur „irre“finden – gegründet werden soll:

„Unsere Lebens- und Wohnqualität in Sachsenhausen, die Sicherheit von Radfahrern und am Verkehr teilnehmender Kinder darf nicht auf dem Altar einer dilettantischen und planlosen Verkehrspolitik geopfert werden, die Verkehrsprobleme zwischen den Stadtteilen hin- und herschiebt, statt sie zu lösen.“

13 Monate soll das „Ergebnisoffene Pilotprojekt“ noch andauern. So lange wollen die verärgerten Anwohner nicht warten. „Schmoll fordert, die Sperrung des Mainkais vorzeitig aufzuheben“, heißt es im Bericht des HR. (KL)

 

 

 

 

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28 Kommentare

  1. Herrlich! Sonst fahren Gutmenschen nur dann derart aus der Haut, wenn bei ihnen im Viertel eine Flüchtlingsunterkunft eröffnet wird. Dann zeigen sie ihr wahres Gesicht.

  2. Noch viel besser scheint das Thema Stau in Mannheim / Ludwigshafen zu sein, wie man dort den Lokalzeitungen entnehmen kann gibt es 2 Rhein Brücken für über 500000 Menschen, plus die gleiche Zahl im Umland, allein das ist ja schon ein Hohn aber dank Grüner und Linker Verhinderungspolitik steht man dort nun im Dauerstau! Eine der Zufahrten zu den Brücken musste wegen drohender Einsturzgefahr kurzfristig gesperrt werden, die andere welche kurz vor dem Abriss stand, weil auch komplett Marode und schon für LKW gesperrt muss nun die gesamte Last beider Straßen aufnehmen also fast 100 000 Fahrzeuge am Tag!!!. Eine von der Wirtschaft und vernünftige Bürgern seit Jahrzehnte geforderte 3 Rheinquerung existiert nicht mal auf dem Papier da auch diese von den „Linke und Grünen“ erfolgreich verhindert werden konnte!

    Der absolute Brüller war aber der Vorschlag der Verbots und Bevormundungs Partei Grün das man nun dringend eine neue Rheinbrücke für Fahrradfahrer braucht!!!!

    OTon eines Anwohners, Ja klar doch, wir haben ja auch Stau auf dem Radstreifen!!! „LOL“

  3. Wieviele haben in Ffm grün gewählt ? Also, Mund halten, verwundert die Augen reiben und beim nächsten Mal das Wahlverhalten überdenken ! !

  4. Alle wollen GRÜN und wählen auch GRÜN — wenn es denn aber zum Schwur kommt, entsprechend Wahlverhalten, dann herrscht das sog. „St.Florians-Prinzip“ nach dem Motto : Verschon mein Haus, zünds andere an.

    Frankfurt — eine Hochburg kognitiver Dissonanz und repräsentativer, politischer Nullen.

  5. Aber, aber:

    Solche egoistische Bürgerinitiative ist doch per Definition Rechtsradikal oder sogar Rechtsextrem. Antifa sofort an die Front!

  6. Hahaha, nun hat es auch endlich mal die Grünen Khmer samt ihrer versifften Anhänger getroffen. Nun heulen sie auf und schreien Zeter und Mordrio wie man sich denn einen
    solchen Faupax erlauben konnte. NEIN, es traf genau die richtigen!!!! NULL MITLEID
    von meiner Seite.

  7. „Umwelt- und Klimaschutz ja, aber nicht bei mir!“
    Ist doch typisch bei den Grünwählern. Am besten alles dichtmachen inkl. eine Woche Generalstreik aller Händler in der Innenstadt.
    Das kann nur lustig werden…..

    • Was für ein Klimaschutz? Ist der nicht seit dem Hockeyschlägerurteil gegen den Co2-Klimalügner/Daten-Betrüger Michael Mann und Kanada obsolet?

    • Jetzt mal ganz ehrlich: interessiert das Grete Tunfisch und ihre Jünger? Liest oder hört man was davon in den Mainstreammedien?
      Also geht es unverblümt weiter mit der Zerstörung Deutschlands.

  8. Sperrt doch einfach das Sachsenhäuser Ufer auchnoch… 😀
    Ich fang an den Wahnsinn lustig zu finden. Sperrt doch einfach ALLE Straßen! Besonders den LKW Verkehr, der euch die schönen Gucci-Täschchen und die Nahrungsmittel in die Frankfurter Innenstadt fährt, gehört verboten. Wollen mal sehen ob die E-Roller ausreichen um das dann alles so zuzuliefern. #Affenstall

  9. Aber Herr Schmoll möchte doch nicht wirklich, daß sich für sein Wohlbefinden alleine, die Erde erwärmt, die Kontinente versinken und Millionen Menschen in Afrika verhungern.
    Deshalb hat er doch extra linksrotgrün gewählt……

  10. „Frankfurt – Es ist nicht das erste Mal in Frankfurt, dass ein grüner Plan nicht zu Ende gedacht wurde und sich in der Praxis als Katastrophe herausstellt.“

    Den Satz kann man schärfer formulieren. Etwa so :

    „Deutschland – Es wäre das erste Mal in Deutschland gewesen, dass ein grüner Plan zu Ende gedacht worden wäre und sich in der Praxis nicht als Katastrophe herausstellt.“

    • Wie großspurige, teutonische Pläne zur „Weltverbesserung“ bzw. Weltbeglückung aussehen, konnten wir im vergangenen Jahrhundert anhand zweier, verlorener Weltkriege exemplarisch erfahren.

    • Im Bereich der Energiewende ist für das Nichtfunktionieren ein Grund, neben vielen andern, daß man sage und schreibe mit 5 (in Worten f ü n f ) Jahren rechnen muß bevor man eine behördliche Errichtungsgenehmigung bekommt. Das hat auch mit den von Rotgrün geprägten politischen Rahmenbedingungen zu tun! Die Energiewende wurde hysterisch herbei politisiert, nunmehr wird sie umgesetzt und dafür gesorgt, daß sie auch den gewünschten Schaden auf Grund der fehlenden Energieversorgung, in Wirtschaft und Industrie anrichtet.

  11. Hahaha, nun hat es auch endlich mal die Grünen Khmer samt ihrer versifften Anhänger getroffen. Nun heulen sie auf und schreien Zeter und Mordrio wie man sich denn einen
    solchen Faupax erlauben konnte. NEIN, es traf genau die richtigen!!!! NULL MITLEID
    von meiner Seite.

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