Wegen Bibelzitat: Finnische Politikerin gerät ins Visier der Polizei

Päivi Räsänen (Bild: Screenshot)

Finnland – Die christliche Politikerin und ehemalige Innenministerin Päivi Räsänen von den finnischen Christdemokraten hatte sich kritisch zu einer Gay-Parade geäußert und dazu aus der Bibel den Römerbrief 1,27 zitiert. Jetzt ermittelt die Polizei.

In Finnland ermittelt die Polizei gegen eine christliche Politikerin, weil sie die Evangelisch-Lutherische Kirche, der sie angehört, wegen einer Unterstützung für eine Pride-Parade kritisierte. Das berichtet das PRO Magazin. Die finnische Politikerin Päivi Räsänen und ehemalige Innenministerin, die seit 1995 im finnischen Parlament sitzt, hatte aus dem Römerbrief Vers 1,27 zitiert, in der Homosexualität als Sünde bezeichnet wird. Räsänen schrieb:

„Wie passt es mit der Grundlage der Kirche – der Bibel – zusammen, Schande und Sünde zum Stolz zu erheben?“, lautete ihr Vers auf Twitter. Anschließend zeigte sich die Politikerin besorgt, weil jetzt Bibelzitate auch nur für ‚einigermaßen‘ illegal gehalten werden. „Ich hoffe, dass dies nicht zur Selbstzensur unter Christen führen wird.“

Der Tweet hatte in linkspolitischen Kreisen für massive Empörung hervorgerufen. Wie nun bekannt wurde, hat die finnische Polizei Ermittlungen wegen „Anstiftung gegen sexuelle und Gender-Minderheiten“ eingeleitet, bestätigte ein Polizeisprecher gegenüber Helsinki Times. (SB)

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19 Kommentare

  1. Imame die künftig Steinigungen, Hand abhacken und natürlich das volle Programm der Scharia, nach Vorgabe des Korans, praktizieren wollen, wenn sie denn endlich an die Macht kommen, sind religionstypische Traditionen. (Auf Youtube gibt es dazu den passenden Videozusammenschnitt).
    Menschen mit Napalm besprühen, wenn denn Zitronensaft nicht gegen das Braun werden hilft, wird im WDR verkündet (so geschehen in der Sendung „Nightwasch“ im Juni 2019). Gegen eine Politikerin, die aus der Bibel zitiert, zum Thema Homosexualität, ermittelt die Polizei. Im Islam werden Homosexuelle gleich ermordet, da muß dann keine Polizei mehr ermitteln, die würde eher noch die Tötung vor Ort gleich selbst erledigen.
    Schizophrene Gesellschaft scheint mir da noch untertrieben als Bezeichnung..

  2. Auch ein Zitat aus einem „heiligen Buch“ kann strafrechtlich relevant sein.

    Dann aber sollte es genug Material geben, um den Koran auf die sprichwörtliche Hälfe
    zu kürzen.

  3. Ich habe nichs gegen Schwule und Lesben, gar nichts. Nur wenn mir diese Minderheit bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihre erzwungene Tolleranz um die Ohren haut, steigt in mir die Wut darüber hoch. Sollen alle machen, was sie wollen und mich in Frieden damit lassen. Das sie das nicht können oder wollen ist der springende Punkt an der Sache.

    • Ihr 1. Fehler:
      Sie stufen Homos als homogene Gruppe ein, in etwa so wie Menschen mit 6 Fingern
      Daß Sie damit falsch liegen, können Sie daran ermessen, daß 2018 in Berlin bereits 16, 2 % aller neu geschlossenen Ehen sog. Homoehen waren – und daß da noch sehr viel prozentuale Luft nach oben ist.

      Ihr 2. Fehler:
      Sie betrachten die Homo-Angelegenheit nicht im geringsten von der finanziellen Seite bzw. vom Standpunkt des Steuerzahlers aus, der dafür alljährlich zig Mrd. Euro blechen darf. Es fallen nämlich dafür Kosten an

      a) für die Erziehung nicht zu Ehe und Familie, sondern zur wertschätzenden Akzeptanz von Sadomasosex, Homosex, Bisex und Gruppensex, und das von der kleinkinderschädlichen Ganztagskrippe bis zum Abi light für alle
      b) für diverse Steuerbezuschussungen für immer mehr Leute, die sich als Homopaare ausgeben
      c) für 250 Homo-und Genderlehrstühle samt einem flächendeckenden Netzwerk

      d) für von Kommunen organisierte und gesponserte sowie von der Polizei kostenträchtig geschützte CSDs.
      usw.

  4. Ich sage es ja immer wieder: die Regenbogen-Vereine und die beim CSD zur Schau gestellte Zwangs-Toleranz erzeugen eine Abneigung gegen Homosexuelle überhaupt erst. Vielen homosexuellen Menschen ist der CSD unangenehm. Da wird in ihrem Namen etwas veranstaltet, mit dem sie nichts zu tun haben wollen.

    Bei den menschenverachtenden Textstellen im Koran sind sie Linksbunten nicht so empfindlich…

    • Na die Schwulen und Lesben werden sich bei fortschreitender Islamisierung noch verwundert die Augen reiben und sich wünschen es mit Christen zu tun zu haben.
      Sollen sie jetzt schonmal schauen was in Ländern los ist, in denen die Scharia die Rechtsnorm ist. Ich sag nur Todestrafe in vielen erdenklichen Formen.

  5. Wie sinnvoll ist das denn,
    der Evangelisch-Lutherischen Kirche anzugehören und gleichzeitig festzustellen,

    daß diese mit der Bibel nichts am Hut hat ???

  6. Ui, wenn die Sittenpolizei jetzt Textstellen aus der Bibel auf ihre strafrechtliche Relevanz überprüft, dann sollten sie, wenn sie fertig sind, bitte bei Koran und Hadithen weitermachen. Und Überstunden einplanen, da kommt eine Menge Arbeit auf sie zu.

  7. Auf lange Sicht sitzt Jesus am längeren Hebel als alle Polizeien, Regime, Gefängniswärter und Politkorrekt-Fetischisten.

  8. Anstiftung gegen sexuelle …. und Gender-Minderheiten. Wozu denn genau ? Mir fehlt da etwas .

    Die Politikerin hat eine persönliche Meinung kundgetan und diese darf sie äußern . Das hat nichts unter polizeilichen Ermittlungen zu suchen .

    • Habe ich mich auch gefragt. Ich kann nur gegen jemanden aufhetzen oder zu etwas anstiften, aber gegen jemanden anstiften – zu was? Vollkommen sinnfreies Geblubber. Und das gilt in Finnland als Basis für Ermittlungen?
      Außerdem scheint es in Finnland die bei uns praktizierte Religionsfreiheit nicht zu geben, die es jedem Gläubigen erlaubt, aus seinen Heiligen Schriften zu zitieren.

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