Klima-Bullshit à la Sebastian Vettel: Mit dem Zug nach Monza, um im Ferrari Gas zu geben

Sebastian Vettel beim Klimaschützen (Foto:Imago/HochZwei)

Heppenheim/Monza – Klimawahn der Endstufe: Formel-1-Pilot Sebastian Vettel reiste CO2-neutral und „vorbildlich“ mit dem Zug zum Rennen im norditalienischen Monza an, um so ein „Zeichen für den Klimaschutz“ zu setzen, wie die „JF“ berichtet. Fest steht: Es geht nicht beknackter. Der Verblödungsfaktor ist in diesem besonders ärgerlichen Fall einer an Realsatire grenzenden Heuchelei sogar größer als vor zwei Wochen bei Greta Thunbergs Segeltörn gen Manhattan.

Damals, noch während Thunberg mit ihrem vom Yachtclub Monte Carlo gesponserten Seelenverkäufer ohne Plumpsklo „nachhaltig“ über den Atlantik schipperte, war bekannt geworden, dass die für die Rückführung des Boots zuständige Crew zeitgleich eigens nach New York eingeflogen wurde; mit mindestens sechs Flugreisen – und damit einem Vielfachen der angeblich einzusparenden karbogenen Belastung – schlug der verlogene Windjammertrip am Ende zu Buche; das war sogar mehr, als wenn Greta gleich den Firmenjet der sie ebenfalls unterstützenden Rothschild-Bank genommen hatte.

Was bei Thunbergs Trash-Klimashow im Rahmen einer PR-Aktion ja gerade noch erklärbar war, mutiert allerdings im Fall von Vettel zur völligen Perversion angeblich guter Absichten: Da reist ein millionenschwer dotierter Fahrer mit Benzin im Blut medienwirksam mit dem Zug an, um an einem Rennen teilzunehmen, das im Rahmen der mit weitem Abstand klimaschädlichsten, energie- und rohstoffintensivsten Sportart ausgetragen wird. „Sehr viel wird über das Bewusstsein laufen, was die Zukunft angeht“, phraste sich Vettel über seine surreal anmutende Zugfahrt in schönstem Merkel-Deutsch einen ab. Nur zur Einordnung: Der Logistik- und Kostenaufwand der alljährlichen globalen Tournee von 10 aktuellen Rennställen, die mit tausenden von Mitarbeitern, Helfern und Technikern von Kontinent zu Kontinent reisen, hundertfache Tonnagen an Material umschlagen und auf unter massiven ökologischen Eingriffen errichteten Prestige-Rennstrecken ein nihilistisches Motorenröhren und Kräftemessen veranstalten, übersteigt umgerechnet in Flug- und Schiffsreisen die CO2-Bilanz mancher Schwellenländer.

Da kommt es dann natürlich zur Weltrettung auf die demonstrative Zugreise eines einzelnen Bolidenritters an. Könnte sich die Erde wehren, sie würde sich öffnen, Vettel für diese Verhöhnung in den Arsch treten und ihn verschlingen. Dieses Land hat ebenso fertig wie seine falschen Helden. (DM)

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46 Kommentare

  1. Man sollte einiges klar stellen, wenn man Leute verurteilt. Diese Promis betreiben Vorsorge in eigener Sache. Man weiß doch zu genau, wenn sich ein Promi outet er könne damit nichts anfangen. Das gleiche mit der Illegalen Schlepperei von Migranten über die NOG’s oder der Regierung. Deshalb geben doch zb. Bömmermann, Pocher Kleber Riecker Welke und Konsorten nur Blödsinn weiter, damit sie die Kohle weiter bekommen. Moralisch ist es Pervers, aber darüber redet keiner. Wenn ich momentan sehe wie sich Peter Maffay sich in Zeug legt um seine linken Hallen zu füllen scheut er sich nicht, sich mit einem Muslimen zu vergleichen als Flüchtling. Einfach nur widerlich und pervers.

  2. Früher in der Jugend guckte ich diese Monumentalfilme, wo die unglaubliche römische Dekadenz im Endstadium gezeigt wurde und hielt es für übertrieben und undenkbar. Heute kommen mir die alten Römer dagegen noch harmlos vor.

  3. Tja, da ARD, ZDF und alle anderen MS-Medien den verlorenen Prozess des Hockeyschlägererfinders Michael Mann in Kanada, auf dem das Märchen vom menschgemachten Klimawandel beruht unterschlagen/verpennt haben macht nun auch Vettel bei der Klimahysterie mit. Mensch hat der kein Internet? Haben alle anderen kein Internet?

  4. Das gleiche macht der andere Spacko. Nico Rosberg, der in Monaco – nur – mit seinem E-Scooter fährt, wg. CO2 und so……..Die meisten Fahrten führen ihn in den Hafen zu seiner 45 Meter-Diesel-Yacht “ Greyzone“.

  5. Jeder normal denkende Mensch, kann sich einfach nur noch abwenden.
    Das habe ich beim Fußball ebenso gemacht.
    Ich schaue nur noch… nach den Ergebnissen.
    Ich lese sehr viel zur Zeit und höre dabei meistens meine Lieblingsmucke.
    Das entspannt mich enorm.
    Weg von diesem ganzen Irrsinn

    • „Ich schaue nur noch… nach den Ergebnissen.“ Habe ich am Anfang genauso gemacht. Mittlerweile interessieren mich auch die Ergebnisse nicht mehr. Auch wenn WM ist. Schaue nicht, höre nicht, interessiert mich nicht. All diese Fussballer sind nicht besser als Grönemeyer oder Helene Fischer. Ich brauche die nicht.

    • Genau! Ich auch nicht. Weder live, noch in der Glotze. Aber diese Kasperle, ob jetzt Sportler, Sänger, oder was auch immer, sie brauchen die Massen, die irgendeinem Quatsch zugucken. Schön staatlich gelenkt und gesendet. Wie wär´s, wenn diese Verblendeten Woche für Woche zu Hunderttausenden vor dem Führerinnenbunker erscheinen würden, um die Hexe raus zu jagen? Dazu sind die Massen mangels Verstand nicht in der Lage.

  6. Tolle Aktion und gutes Vorbild. Ähnliche Aktionen mache ich auch. Habe heute auf dem WC Recycling WC Papier – der Umwelt zuliebe – benutzt, bevor ich dann mit dem 25L Verbrauch Hummer zum Supermarkt gefahren bin um Brötchen zu kaufen ( natürlich Bio Brötchen). Den Motor des Hummers musste ich während des Einkaufs natürlich wegen der Klimaanlage laufen lassen. Sonst wäre dem Hund (aus Spanien gerettet) im Auto zu warm geworden.

    Wieder zuhause habe ich mir dann auf die Schulter geklopft, weil ich so umweltbewusst gehandelt habe.

    • Treffend beschrieben. So sind sie, die grünen Gutmenschen. Der geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens, in dem ich bis zu meinem Ruhestand tätig war, war auch so ein grün angehauchter Volldepp. Er quälte seine Mitarbeiter mit unsinnigen Aktionen und Vorschriften ( Alles für die Umwelt. Sogar eine „CO2-Initiative wurde gegründet ).
      Er verlegte dann aber die Haupt-Niederlassung 50 km vom vorherigen Standort weg, in eine ländliche Gegend, weil hier das Grundstück für den ( größeren ) Neubau von einem ( korrupten ? ) Bürgermeister quasi verschenkt wurde.
      Die Transportwege zu den Kunden in der Metropolregion wurden zwar dadurch erheblich länger, aber dafür wurde das Dach der neuen Niederlassung begrünt.
      Für fast alle Mitarbeiter bedeutete dies täglich einen an die 100 km ( hin u. zurück ) längeren Arbeitsweg.
      Ich hatte als NL-Leiter zwar einen Dienstwagen, setzte mich aber – leider erfolglos – für einen Kostenausgleich für die betroffenen Mitarbeiter ein. Sozial und Grün geht offenbar gar nicht !
      ( Dass dann einige gekündigt haben, hat mich dann zwar mit Schadenfreude erfüllt, aber letztendlich spürte ich die Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb natürlich auch selbst. )
      Dafür gab`s am neuen Standort eine Ladestation für Elektro-Autos. ( Welche sich das Gros der Mitarbeiter mangels entsprechendem Einkommen ohnehin nicht leisten konnten. ). Wenn ich heute, als Rentner bei einer Motorradtour, dort noch manchmal vorbeikomme, sehe ich nie ein E-Auto zur Aufladung stehen. Nicht mal der Chef lädt dort auf. Geht ja auch gar nicht bei dem S6 Avant… ist ja ein Diesel…

  7. Weiß jemand ob er mit der‘ Deutschen Bahn“,Entschuldigung, Die Bahn angereist ist?
    Nicht das er zu spät ankommt und das Rennen verpasst.Das wäre doch ungeschickt.

  8. Sebastian Vettel hätte meine Hochachtung, wenn er nun sagen würde:
    „April, April , wir machen hier den umweltschädlichsten, überflüssigsten Unfug und ihr nehmt mir den Blödsinn mit der Zugreise auch noch ab!“
    Dann noch schön den Stinkefinger Richtung Gutmenschen und bei einigen dieser Bestmenschen hätten sich Renten- und Pemsionsansprüche, wg. Herzinfarkt erledigt.

  9. Die Formel 1 hatte sich für mich in dem Moment erledigt, als man auf die kleinen 1,6-Liter Motoren umgestieg. Motorsport hört sich anders an… 😉

    • Ich bin für Elektrorennwagen! Da müssen die dann nach jeder zweiten Runde erstmal für acht Stunden zum Aufladen an die Box…

  10. Vettel ist der Prototyp eines jungen Deutschen: geformt wie benötigt. Vor ein paar Rennen fragte ihn ein Reporter, ob er sich wie Götz von Berlichingen fühlt, Vettel darauf, „wer ist das?“. Klar, dass da 0 Allgemeinbildung ist und allerlei Aberglauben an den Klimagözzen dies ersetzt. Noch ein Beispiel: im Radio wird der Frontmann von der Band Schiller nach ein paar Stücken von Schiller gefragt, er wusste von exakt 0 dieser – auf die Frage ob er wenigstens etwas von Göthe kennt: 0 – Fack ü Göte wirkt eben

    • Mein Gott, der Vettel kommt aus NRW.
      Wenn man dem NRW-Abiturienten und Diplomsportlehrer Kai Ebel aus Mönchengladbach, der für RTL den Vettel samt Ferrari bejubeln darf, die selbe Frage stellte, fiele die Antwort nicht anders aus.

    • Fiel mir zu spät ein (dachte wohl eigentlich an Schumacher aus Kerpen) – passiert mir selten. Danke für die Klarstellung.

  11. Gerade Vettels (bzw. Ferraris) PR-Gag beweist in aller Deutlichkeit, mit welcher Geringschätzung von den Promi-Vermarktern das Denkvermögen des Durchschnittsbürgers bedacht wird.

    Musste man bei der Thunberg-Show zur See noch mutmaßen, wie die Rückführung der Yacht zu bewerkstelligen sei, so weiß jeder, dass Vettel, selbst wenn er zu Fuß ginge, zur Veranstaltung der denkbar überflüssigsten Umweltverschmutzung und Energievergeudung unterwegs ist.

    • Die Formel 1 ist ja eine internationale Rennserie.
      International interessiert dieser CO2 Wahnsinn eher nicht. Da lacht man über Deutschland.
      National ist die Formel 1 sowieso auf dem absteigenden Ast. Wie die Zukunft des Großen Preis von Deutschland aussieht, ist ja eher fraglich.
      Aber es stimmt schon : ich frage mich auch, wann die Grünen sich für ein Motorsportverbot in Deutschland aussprechen

    • Das kommt noch. Zumindest wird das CO²-Musterlabor Doofland aussteigen, weil alles, was Räder besitzt und sich mit einer Vmax von >20kmh fortbewegt, ohnehin Teufelszeug ist!

      Übrigens läuft derzeit die absolut klimaneutrale CO²-freie IFA (Internationale Funkausstellung), wo allerlei elektronischer Unterhaltungs-Schrott für eine ohnehin schon übersättigte und medial überforderte Gesellschaft präsentiert wird – was man an den rückläufigen Käufen für Flachbildschirme und dem stagnierenden Mobiltelefon-Geschäft gut ablesen kann. Falthandys, 8K-Glotzen, Smarthome, totale 5G-KI-Vernetzung, Küchengeräte die auch dem letzten Vollidioten erklären, was er denn nun wann, wie zu tun hat, usw.

      Wo sind eigentlich die FFFler und die linksgrünen Taliban? Kein Bock vor der IFA zu hüpfen und ein paar Feuerchen zu legen um das Klima zu retten? Oh ich vergaß ja, dass Rohstoffe für Smartphones und Spielkonsolen wirklich auf den Bäumen wachsen und der Strom grundsätzlich immer aus der Steckdose kommt. Aber 5G und KI hat schon was gutes: linksgrüne junge Matschbirnen können es so schaffen, ihre eigene Unfähigkeit zu kaschieren, da die Maschine das denken übernimmt.

      Zum Merkel-Greta-Zäpfchen Vettel sag ich jetzt gar nichts mehr. Von mir aus können sie den stets im Kreis fahrenden F1 Zirkus einstellen. Fahrkünstler und motorisierte Helden findet man ohnehin nur noch in der Rallye.

  12. Als seine Autos noch Randy Mandy und Kinky Kylie hießen war er richtig schnell.
    Aber Loria und Lina – also ich weiß nicht.

  13. Es gibt genügend, die sich vor die Glotze setzen um dem “ Spektakel “ Formel 1 zuzusehen. Egal, wieviel Treibstoff da von diesen Boliden sinnlos verbraten wird. Dafür freuen sie sich dann, dass sie demnächst eine CO2-Steuer abdrücken dürfen.

  14. Man lernt nie aus. Meine Erkenntnis- hohe G Kräfte vernichten massiv Gehirnmasse. Bei Vettel haben wir jetzt so einen Fall.

    • Hab früher mal Fernschach gespielt – also mit Postkarten.
      Da sind welche während der Partie gestorben.
      Mann, war das aufregend.

    • Hab früher mal Fernschach gespielt – also mit Postkarten.
      Da sind welche während der Partie gestorben.
      Mann, war das aufregend.

  15. Die gesamte Prominenz egal ob aus Kultur,Sport,Wirtschaft oder Medien sind dermaßen links/grün versifft das es schon megapeinlich ist –und wer nicht mitspielt der wird geTHÖNNIESt oder METZELDERt.

  16. Ich habs schon vor einigen Monaten gesagt : Die Welt wird von Tag zu Tag bekloppter – in der nach unten offenen Bekloppheitsskaka gibt es keine Grenzen mehr.

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