„Geheime Agenda“: Ganz Nigeria soll islamisch werden

Marilla Slominski

Foto:Von bmszealand/shutterstock

Nigeria soll islamisiert werden, davon ist nicht nur Pater Valentine Obinna, ein Priester der Aba-Diözese in Nigeria, fest überzeugt. Die Regierung sei an dem Plan beteiligt, das Land dem Islam zu unterwerfen.

„Es ist offensichtlich. Es ist unterirdisch. Es wird versucht, das ganze Land zu einem muslimischen Land zu machen “, so Pater Obinna gegenüber Crux.now. Aufgrund der starken Präsenz von Christen – rund 90 Millionen der 195 Millionen Einwohner sind christlichen Glaubens –  sei das Vorhaben für den muslimischen Präsidenten Muhammadu Buhari, der väterlicherseits dem Fulani-Stamm angehört, allerdings schwierig umzusetzen.

Die jüngsten Morde an Priestern und andauernde Abschlachten von Christen seien keine Einzelfälle sind, sondern Teil einer „verborgenen Agenda“, mit der die gesamte Nation zum Islam konvertiert werden soll. Diese Agenda erreiche die höchsten Ebenen der nationalen Führung. Der 76-jährige Buhari und die Machthaber wollten sicherstellen, dass das ganze Land ein muslimisches Land wird und würden Boko Haram und die Fulani einsetzen, um dieses Ziel zu erreichen, erklärt Obinna laut Breitbart.

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht stellt fest, dass im ersten Halbjahr 2019 in Nigeria 52 tödliche, antichristliche Angriffe stattgefunden hätten. Die in Nigeria ansässige Internationale Gesellschaft für bürgerliche Freiheiten und Rechtsstaatlichkeit erklärte, dass allein 2018 rund 2.400 Christen von den Fulani getötet wurden. Nigerias Daily Post berichtete letztes Jahr, dass von Juni 2015 bis Juni 2018 militante Fulani „8.800 Christen und andere Nicht-Muslime getötet“ und im gleichen Zeitraum nicht weniger als 1.000 „Kirchen und andere Kultstätten in Brand gesteckt hätten. Von den in diesem Jahr in Afrika ermordeten 11 Priestern waren  drei aus Nigeria.

Während der muslimische Präsident Buhari und die westliche Mainstreampresse darauf bestehen, dass die antichristliche Gewalt durch muslimische Fulani-Hirten nicht religiös motiviert ist, sei das nicht die Erfahrung der Menschen vor Ort, erklärt auch der Journalist  John L. Allen.

„Es ist schwer, nigerianischen Christen zu erzählen, dass dies kein religiöser Konflikt ist, wenn sie Fulani-Kämpfer sehen, die ganz in Schwarz gekleidet sind, ‚Allahu Akbar!‘ singen und ‚Tod den Christen‘ schreien“, erzählte Schwester Monica Chikwe von den Hospitaler Sisters of Mercy dem Journalist John L. Allen auf einer Konferenz in Rom diesen Sommer über die antichristliche Verfolgung.

Die Presse versucht derweil den religiösen Charakter der Fulani-Morde klein zu reden und die Gewalt den „ethnischen Spannungen“, einem „Kampf um Land und Ressourcen“ oder sogar dem „Klimawandel“ zuzuschreiben. So erklären die „Faktenfinder“ der Tagesschau sämtlich Hinweise auf religiös motivierte Gewalt von Muslimen gegen Christen in Nigeria zu „Fake-News“ „rechter Blogs und beruft sich dabei auf den „Afrika-Experten“ Wolf Kinzel, der behauptet, das starke Bevölkerungswachstum und die Folgen des Klimawandels seien Schuld am Blutbad.

Doch auch für Bischof Matthew Ishaya Audu von Lafia, sind die anhaltenden Angriffe nicht zufällig oder wirtschaftlich motiviert, sondern zielgerichtet auf Christen: „Sie wollen Christen angreifen und die Regierung unternimmt nichts, um sie daran zu hindern, weil Präsident Buhari ebenfalls der ethnischen Gruppe der Fulani angehört“, ist sich der Bischof sicher.

Das Verfolgungsmuster von Christen in Nigeria, das sich in 36 Bundesstaaten aufteilt und als eines der korruptesten Länder der Welt gilt, sei komplex und dürfe nicht allein auf militante islamistische Gruppen wie Boko Haram reduziert werden, so das Portal Open Doors. Besonders in den zwölf nördlichen Scharia-Bundesstaaten würden lokale Behörden und die (muslimische) Gesellschaft Christen kaum Raum die Ausübung ihres Glaubens lassen. Gewalt gehe neben Boko Haram auch den von muslimischen Fulani-Viehhirten aus, die im zentralen Gürtel des Landes immer wieder christliche Häuser überfallen, bestätigt Open Doors. Besonders hart treffe es Christen muslimischer Herkunft. Es kann sehr gefährlich sein, als Christ im Norden Nigerias zu leben. In den zwölf mehrheitlich muslimischen Staaten werde die Scharia-Gesetzgebung angewandt. Dort sei es illegal, vom Islam zu einem anderen Glauben zu wechseln und Christen werde häufig deutlich gezeigt, dass sie nicht willkommen sind. Der Süden des Landes ist – noch – mehrheitlich in christlicher Hand, doch das verstärkte Auftreten von Gewalt auch in zentralen Landesteilen deute darauf hin, dass sich die gewaltsame Christenverfolgung südwärts ausbreitet.

 

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13 Kommentare

  1. Welche Religion könnte den Islam als Waffe benutzen um die christliche Religion zu zerstören? Schwere Frage.

  2. Und was machen Merkel und die vermerkelten Reichstagsplatzanwärmer gegen die Christenverfolgung in Nigeria und das Islamisiertwerden dieses bevölkerungsreichsten Staates in Afrika?

    Sie verjubeln zig Mrd, Euro kostbare Steuergelder dafür, daß in 15 koranverwirrten Staaten die einen Koranverwirrten notdürftig ein bißchen vor anderen Koranverwirrten von Bundeswehrlern beschützt werden.

  3. Was heißt hier geheim? Die Islamisierung Nigerias schreitet schon seit Jahrzehnten voran. Für jeden, der sich für Afrika interessiert, erkennbar. Aber der 11. September schien für Islamisten wie Boko Haram tatsächlich der Startschuss für eine Welteroberung zu sein. Langsam aber stetig wird der Islam mit Schwert und Feuer verbreitet, wie es der Koran vorschreibt. Und in Länder, die arm sind und unter Korruption und Krieg leiden, ist es immer leicht Kämpfer für Allah zu finden. Aus diesen Regioinen werden wir dann auch noch mehr „Flüchtlinge“ bekommen, die in Wirklichkeit muslimische Extremisten sind.

  4. Der Papst muss hin und dem Herrn Buhari und seinem gesamten Kabinett die (vorher vllt. nicht gewaschenen) Füsse küssen!
    Dann wird das was!

  5. In Nigeria ist neben dem Islam und dem Christentum noch Eckankar eine der drei Nationalreligionen, Dort steht der weltweit grösste Tempel von Eckankar, in Port Harcourt, River State
    Eine der friedliebendsten Religionen weltweit, sie verbreitet die Lehre von Licht und Klang Gottes. Ich durfte etwas Einblick in diese Religion erhalten, da hier in Frankfurt eine kleine Einrichtung von ihnen steht
    Auch diese Menschen werden gnadenlos verraten und verkauft, durch ihre Friedliebigkeit werden sie wohl leider mit die ersten sein die darunter zu leiden haben

  6. Da der Islam besonders Obrigkeitshörig ist und dies natürlich den Globalisten gefällt ist für die natürlich der Islam die religion der Zukunft. Und das stören die Christen welche schon mal hinterfragen und für Freiheit eintreten.

  7. Die Massen an kampf- und eroberungswilligen nigerianischen Invasoren in Deutschland und auch Italien sind ein strategisch wichtiger Brückenkopf für die weitere Islamisierung. Und die Nigerianer sind besonders grausam. So heisst die nigerianische Mafia in Italien Schwarze Axt, was gut zu den Handlungen passt. Das Zerhacken von Menschen einschliesslich Humanspeise ist da nichts besonderes. Wie kann man solche Leute nur ins Land lassen? Wahnsinn!

    • Naja, irgendjemand wird diese Leute noch brauchen.
      Wären es Fliehende vor dem Krieg, würden sie als Erstes ihre Frauen und Kinder in Sicherheit bringen. Da nur junge Männer kommen, muss man eher davon ausgehen, dass sie nicht vor dem Krieg fliehen sondern in den Krieg ziehen.

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