Dänischer Politikwissenschaftler warnt: Gretas Forderungen sind gefährlich

Greta Thunberg (Bild: shutterstock.com/Von Liv Oeian)

Der dänische Politik-Wissenschaftler und Buchautor Björn Lomborg warnt: „Gretas Forderungen sind gefährlich“. Er hält den Klimawandel für real und menschengemacht. Trotzdem: „Gretas Radikalität wird mehr Menschen in Gefahr bringen, als sie retten kann“.

„Alle reden davon, dass wir die Erderwärmung bekämpfen müssen. Doch mit der grassierenden Klima-Hysterie schaden wir uns nur selbst“. „Wir müssen die Probleme des Klimawandels lösen – und sicher sein, dass die Heilung nicht schmerzhafter ist als die Krankheit“ , meint Bjørn Lomborg, dänischer Politik-Wissenschaftler und Buchautor.

Zur Klimaheiligen Great Thunberg bemerkt das ehemalige Greenpeace-Mitglied Lomborg, der zu den Vertretern gehört, die an den menschengemachten Klimawandel glauben, gegenüber der Bild-Zeitung: „Greta Thunberg befürchtet das Ende der Welt durch den Klimawandel. Diese Angst ist die Folge von drei Jahrzehnten alarmistischer Rhetorik, die auf Übertreibungen und Lügen beruht.“

Lomborg stellt klar, dass er Greta nicht beschuldige. Vielmehr gebe er den Erwachsenen die Schuld, die das kranke Mädchen ängstigen, falsch informieren und sie dazu benutzen, eine Agenda durchzusetzen, die Billionen kostet, aber fast keine Vorteile bringe.

Deutschland ist das beste Beispiel für gescheiterte Klimapolitik

Deutschland ist für den dänischen Wissenschaftler das beste Beispiel für gescheiterte Klimapolitik. „Die Energiewende hat sich als unglaublich kostspielig und unwirksam erwiesen.“ Mit jährlich 43 Milliarden Euro werde die Erderwärmung bis 2100 um gerande einem 0,001 Grad gedrosselt. Deutschland hat bislang für Solaranlagen gigantische 100 Milliarden Euro ausgegeben. Deshalb zahlt der deutsche Bundesbürger nun auch die höchsten Strompreise in Europa.

Anstatt jedoch mehr Geld in Bildung, Forschung und Entwicklungshilfe zu stecken, werden Milliarden in den Klimaschutz gepumpt, damit um jeden Preis CO2 veringert wird. Vielmehr, so Lomborg, sollten wir uns genau überlegen, welche Probleme sich zum Wohl der Menschheit tatsächlich lösen lassen. Vielen Menschen, vor allem in den Entwicklungsländern, wäre mit der CO2-Hysterie nur wenig geholfen. Lomborg plädiert dafür, das Geld, das zurzeit in den Klimaschutz wandert, effektiver zu investieren: etwa in die Bekämpfung von Epidemien oder in den Hochwasserschutz.

„Vor allem sollten wir uns darauf besinnen, dass unser oberstes Ziel nicht die Verringerung von Treibhausgasen ist, sondern die Verbesserung der Lebensbedingungen möglichst vieler Menschen“. „Wenn wir Menschen in den armen Ländern helfen, ihre Wellblechhütten zu verlassen, haben wir mehr für sie getan, als wenn wir den Klimawandel bekämpfen. Reiche Staaten, die armen Staaten vorschreiben, fossile Energie nicht zu nutzen zugunsten der Umwelt, handeln unmoralisch!“ (SB)

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12 Kommentare

  1. Hat der „Politikwissenschaftler“ eigentlich kapiert, daß das Thunfisch-Grethel geistig behindert ist (Autismus) und somit geschäftsunfähig, als Minderjährige mit 16 Lenzen allemal ?

    Hat „Politikwissenschaftler“ verstanden, daß das Thunfisch-Grethel nur die Sprechpuppe einer dahinterstehenden Lobby ist, die sich damit – wie eben ausgeführt – rechtlich unangreifbar gemacht hat ?

    NEIN !

    Offenbar schützen Akademikertitel vor Torheiten nicht.

  2. 0,001 Grad „menschengemachte Klimaerwärmung“ bis 2100 und Politikwissenschaftler.
    „Achtung Scharlatan!“
    Solche [Selbstzensur]-Prognosen kann ich auch in die Gegend posaunen, mit der gleichen Nullkompetenz.
    Der Herr will nur noch schnell auf den Greta-Zug aufspringen und ein paar Kröten einfahren, bevor die Jeanne d’Arc der Temperaturen still und leise der Vergessenheit anheimfällt

    • sie kennen den nicht, gell? Der will nicht „schnell auf den Greta-Zug aufspringen“, er hat schon 2001 das Buch Apocalypse no! geschrieben und vor dem Klimawahn gewarnt. u.v.a.

  3. Ein Mückenschiss auf der Landkarte drosselt die Erderwärmung. Na klar. In etwa das gleiche, wenn ich behaupte mit einem Tauchsieder (ich weiß, wird normal nicht mehr verwendet) erwärme ich den Bodensee. Es müsste auch heißen: „den Menschen in den armen Ländern zu helfen ihre Wellblechhütten zu verlassen und ASYL IN DEUTSCHLAND zu beantragen“.

  4. Ein kleines bisschen weniger verspult klingt das, was Lombard sagt schon. Aber er frönt auch einer Ideologie, die nichts bringt. Nehmen wir nur mal die Entwicklungshilfe, die er so befürwortet. Im Klartext: Entwicklungshilfe ist nichts anderes als Schmiergeld, um Einfluss, Macht und Kontrolle im jeweiligen Land zu „entwickeln“ (…es gibt nur Geld, wenn Sie bei internationalen Entscheidungen z.B. bei der UNO, IMF, WHO, UNESCO etc. unsere Vorgaben brav abnicken). Die Menschen in den jeweiligen Ländern haben davon gar nichts, und es wird davon nicht eine Wellblechhütte weniger. Denn auch Heuschreckenkonzerne sichern sich mit Hilfe der Entwicklungshilfe die Rosinen in den jeweiligen Ländern, die Einheimischen schuften dort für einen Hungerlohn, ihre Ressourcen gehen außer Landes, und füllen andere Kassen.

  5. Also um zu wissen das die nicht alle Latten am Zaun hat braucht man doch keinen Politikwissenschaftler…!!!!!
    Da reicht ein ganz normal denkender Mensch mit ein bisschen Verstand fürs tägliche Leben.

  6. In Deutschland zahlen wir das Geld nicht um CO2 zu vermeiden, sondern um gezielt den Deutschen schneller verarmen zu lassen.
    Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen:
    „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

  7. Der Beitrag dieses Buchautors ist von vorne bis hinten typisch für seine Zunft in der heutigen Zeit.
    “Mit jährlich 43 Milliarden Euro werde die Erderwärmung bis 2100 um gerande einem 0,001 Grad gedrosselt.”

    Allein diese Aussage ist grundlegend falsch. Selbst wenn wir das doppelte reinstecken, so hat das auf das Weltklima keinerlei Auswirkungen denn das Klima wird über kurz oder lang wieder abkühlen, mit oder ohne uns.

    „Vor allem sollten wir uns darauf besinnen, dass unser oberstes Ziel nicht die Verringerung von Treibhausgasen ist, sondern die Verbesserung der Lebensbedingungen möglichst vieler Menschen“

    Auch hier wieder ein völlig falscher Ansatz. Wir täten gut daran der Natur lieber freien Lauf zu lassen. Die Überbevölkerung ist ein weit größeres und im Gegensatz zum vermeintlichen Klimawandel ein echtes Problem, denn diese wird letztlich für ein Artensterben in noch nie gesehenem Ausmass verantwortlich sein (ist sie bereits jetzt). Davon mal ganz abgesehen bringen Entwicklungshilfen den Menschen in den besagten Ländern keine Verbesserungen sondern verschlechtern die Lage dieser nur da Unternehmer dort z.B. mit Gratisschuhen, -klamotten oder Billigfleisch aus der westlichen Welt nicht konkurrieren können.

  8. In Deutschland zahlen wir das Geld nicht um CO2 zu vermeiden, sondern um gezielt den Deutschen schneller verarmen zu lassen.
    Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen:
    „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

  9. Der Beitrag dieses Buchautors ist von vorne bis hinten typisch für seine Zunft in der heutigen Zeit.
    “Mit jährlich 43 Milliarden Euro werde die Erderwärmung bis 2100 um gerande einem 0,001 Grad gedrosselt.”

    Allein diese Aussage ist grundlegend falsch. Selbst wenn wir das doppelte reinstecken, so hat das auf das Weltklima keinerlei Auswirkungen denn das Klima wird über kurz oder lang wieder abkühlen, mit oder ohne uns.

    „Vor allem sollten wir uns darauf besinnen, dass unser oberstes Ziel nicht die Verringerung von Treibhausgasen ist, sondern die Verbesserung der Lebensbedingungen möglichst vieler Menschen“

    Auch hier wieder ein völlig falscher Ansatz. Wir täten gut daran der Natur lieber freien Lauf zu lassen. Die Überbevölkerung ist ein weit größeres und im Gegensatz zum vermeintlichen Klimawandel ein echtes Problem, denn diese wird letztlich für ein Artensterben in noch nie gesehenem Ausmass verantwortlich sein (ist sie bereits jetzt). Davon mal ganz abgesehen bringen Entwicklungshilfen den Menschen in den besagten Ländern keine Verbesserungen sondern verschlechtern die Lage dieser nur da Unternehmer dort z.B. mit Gratisschuhen, -klamotten oder Billigfleisch aus der westlichen Welt nicht konkurrieren können.

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