Zwei osteuropäische Journalisten auf „Frontbesuch“ in Deutschland

Klaus Lelek

Foto: Privat

Frankfurt – „KP-Spezialkorrespondentin Daria Aslamova reiste nach Deutschland, dass unzähligen Flüchtlingen aus muslimischen Staaten die Tore öffnete und sah, wie sich die Invasion entwickelte“, lautet der Anfang eines fast 10 Seiten langen Reiseberichtes der Komsomolska Pravda, Russlands zweitgrößter Zeitung, der eigentlich ein „Frontbericht“ ist. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem kroatischen Kriegsberichterstatter Robert Vladec, fuhr die bekannte Journalistin kreuz und quer durch Deutschland und schuf ein Werk, wie es das letzte Mal Madame de Stael vor mehr als 220 Jahren zu Papier brachte.

Die Französin Madame de Stael zeichnete 1805 ein Porträt eines am Abgrund stehenden Landes, dessen Niedergang sich bereits 1803 durch den Verrat des herrschenden Adels abzuzeichnen begann und Deutschland wenig später zu einem rechtlosen Satellitenstaat Napoleons machte. Darias Aslamamovas Deutschlandreise 2019 ist noch viel bedrückender als die ihrer literarischen französischen Vorgängerin, denn die Russin verfolgt eine Blutspur und feindliche Übernahme, wie es sie in dieser Form noch nie zuvor in der deutschen Geschichte gegeben hat.

Daria Aslamovas Frontbericht beginnt in Kandel, der Keimzelle des westdeutschen Widerstandes gegen Migrantengewalt und deren Vertuschung durch die gleichgeschalteten Medien. Mit spitzer Feder, in welchem die traditionelle russische Ironie eines Tschechows mitschwingt, beschreibt sie den afghanischen Metzger, der sein Opfer vor 20 Zeugen abschlachtete, inmitten seines hilflosen deutschen Opferumfeldes. Sie erinnert daran, dass sich die Eltern nach der eifersüchtigen Drohung an die Polizei wendeten, die mit dem zukünftigen Mörder ein „seelenrettendes Gespräch“ führten. „Es hat nicht geholfen!“ Das klingt für deutsche Gutmenschohren sarkastisch, beschreibt aber mit einem Satz die mangelnde Fähigkeit der linksgrünen Community, sich mit importierter Grausamkeit auseinanderzusetzen. Dann wird das anfängliche Schweigen des Staatsfernsehens thematisiert sowie die reflexartige Sympathie mit dem Aggressor, wenn die Russin schreibt „Gleichzeitig erschienen mitfühlende Artikel über den Mörder, den unglücklichen, den 15-jährigen Teenager, der ein Leben lang geistig traumatisiert bleiben würde“. Gefolgt von der beharrlichen Weigerung, eine exakte Altersfeststellung beim Killer vorzunehmen.

Zu Besuch bei Robert, der den Opfern eine Stimme und Gesicht gibt 

Wer könnte besser Auskünfte über die sich durch Deutschland ziehende Blutspur geben als Robert Vogelmann. Der 54jährige sammelt seit dem Mord an Mia alle Einzelfälle von Merkels menschenverachtender Migrationspolitik und hängt sie an einer inzwischen 400 Meter langen Wäscheleine auf. Die Kriegsberichterstatter besuchen den in ganz Deutschland und auch im Ausland bekannten Aktivisten in seinem Haus im benachbarten Baden-Württemberg. Robert erzählt den Journalisten, wie seine Tochter und ihre Freundin von einem nackten Afghanen über Feld und Flur gejagt wurde und einer Vergewaltigung gerade so entkommen konnten. Er berichtet der entsetzten Russin, wie der mit dem Täter sympathisierende Richter ihm während des Prozesses verbot, den Angeklagten anzuschauen. Natürlich kam der Merkelimport mit einer Mahnung davon. Der Mord an Mia hat dann schließlich das Fass zum Überlaufen gebracht. „Nach dem Mord an Mia habe ich gemerkt, dass man nicht mehr schweigen kann – Opfer können nicht vergessen werden. Ihre Gesichter, Namen sollten in Erinnerung bleiben.“ Robert wird vom gleichgeschalten Stern-TV als Hetzer diffamiert. Für Aslamova ist der schwäbische Familienvater ein ehrlicher Mann, der die Wahrheit über ein Land berichtet, dass sich aufgegeben hat.

Die Deutschen sind moralisch kastriert

Auch im Nachbarbundesland Bayern wird Aslamova auf Schritt und Tritt mit den Folgen der Flüchtlingspolitik konfrontiert – ebenso wie mit deren Verdrängung. Nach dem Motto: Die Front ist noch weit weg. Klassisches Beispiel ist eine Pensionswirtin in einem bayrischen Dorf, die sich in einer Idylle aus Gnomen, Gipsfröschen, Schwänen, Enten, Flamingos, Kaninchen, Teddybären und Hasen eingerichtet hat und nur deshalb keine Angst vor dem Flüchtlingslager hat, weil dies ein paar Kilometer entfernt liegt. „Sie werden nicht in unser Dorf kommen. Sie interessieren sich für die Nachbarstadt Memmingen“, erzählt sie der Journalistin. Hier erfährt Aslamova von dem sexuellen Übergriff auf einen alten Mann, dessen Täter ungestraft davon kommt, im Gegensatz zu Deutschen, die Afrikaner „Schwarze“ statt „Hochpigmentierte“ benennen. Ihnen wird mit der ganzen Härte des Gesetzes begegnet.

Dann kommt ein Mann jugoslawischer Abstammung zu Wort, der zum Sicherheitsdienst eines Flüchtlingslagers gehört. Er berichtet von unzureichender Ausrüstung, hochaggressiven Migranten und massenhaften Diebstählen, die nie der Polizei gemeldet werden. Aus Sicherheitsgründen habe er sich für ein Flüchtlingslager entschieden, dass weit von seinem Wohnsitz entfernt liegt, damit seine Familie keine Racheakte zu fürchten habe. Sein Job ist gefährlich: „Wir haben kein Recht, dort Waffen, Schlagstöcke und Messer zu tragen. Wir haben überhaupt kein Rechte“, erklärt er sinngemäß. Nach dem Selbstmord eines Migranten seien er und seine Kollegen einem regelrechten Lynchmob ausgesetzt gewesen. Seine Meinung über Merkels Politik ist niederschmetternd: „Sie zerstörte absichtlich ein blühendes Land.“ Der Mann mit deutschem Pass glaubt längst nicht mehr an faire Wahlen und gibt Deutschland noch zehn Jahre, nicht mehr.

Werden sich die Deutschen gegen weiter ansteigende Migrantengewalt oder sogar eine feindliche Übernahme verteidigen? Laut Statistik werden sie 2050 eine Minderheit im eigenen Land sein. „Wirst du sie beschützen?“ fragt Aslamova den Wachmann unvermittelt. Die Antwort kann nicht deutlich genug ausfallen: „Ich werde meine Familie beschützen…. Aber moralisch kastrierte Deutsche? Sie haben ihr Land aufgegeben.“ Am Ende des Interviews lacht der Security-Mann bitter über jene Deutsche, die tatsächlich glauben, Putin würde sie vor dem vollkommenen Untergang bewahren und er prophezeit der Journalistin, dass ihr so mancher Migrationsgegner die Frage stellen wird. „Wird Putin uns retten?“

„Warum schützen die Deutschen ihre Frauen nicht?“

Eine weitere Station ist Düsseldorf, wo Aslamova eine ehemalige Moskauerin trifft. Natasha Morozova ist vor vielen Jahren ihren Eltern nach Deutschland gefolgt und beherrscht inzwischen die deutsche Sprache so gut, dass sie als Journalistin arbeitet und auch Musik und Theater unterrichtet. Morozowa berichtet vom verzagten deutschen Freund, der, ohne einzugreifen, seine Freundin in der Siegaue einer brutalen Vergewaltigung durch einen Schwarzafrikaner preisgab. Für die Frontberichterstatterin unverständlich: „Warum schützen die Deutschen ihre Frauen nicht? Man kann doch nicht gleichzeitig jemand vergewaltigen und zur gleichen Zeit jemand mit einer Machete (Astsäge) auf Distanz halten. Der junge Mann hat nicht einmal versucht, seine Freundin zu beschützen!“

Im weiteren Verlauf des Gesprächs über deutsche Ängstlichkeit und Wehrlosigkeit lässt Aslamova die bekanntesten Schlachtopfer der Migrationspolitik Revue passieren und konfrontiert den russischen Leser mit der Verachtung der muslimischen Täter vor der deutschen Willkommenskultur, die ihrer Notgeilheit, Frauenhass und Grausamkeit keine Grenzen setzt. Genannt wird die Gruppenvergewaltigung von Freiburg, die Sexmob-Attacken in der Kölner Silvesternacht und der Afghane Najmudin, der sich vor Gericht tödlich langweilte und genüsslich beschrieb, wie er den 85jährigen Vater seiner deutschen Geliebten buchstäblich schächtete. Es fallen die Namen Ali Bashar und Susanna Feldmann. Aslamovas Fazit nach dem Gespräch: „Merkel hat so viel Böses gegen ihr eigenes Volk getan, wie kein Feind. Und sie hat es bewusst gemacht. Dies ist eine kluge, pragmatische, alles berechnende Frau.“

Dann stellt Aslamova wie immer die Frage nach dem „Warum?“ Aber auch die lange in Deutschland lebende Russin Morozowa kann ihr keine Antwort geben. Auch beim Besuch der abgehalfterten AfD-Landesvorsitzenden Doris Sayn-Wittgenstein erfährt die Russin nicht wirklich neues. Eher umgekehrt, denn Aslamova erklärt ihr klipp und klar, dass sie mit Aktivisten, die Russen immer noch als Kriegsverbrecher an den Pranger stellen, nichts zu tun haben will und nennt als Paradebeispiel den „Volkslehrer“, der sie mit seinen revanchistischen Plattitüden bezüglich des zweiten Weltkrieges zur Weißglut brachte.

Feindberührung in München

Echte Feindberührung erlebte die Kriegsberichterstatterin bei einer kleinen Trauerkundgebung der AfD vor dem Münchner Hauptbahnhof für den achtjährigen Jungen, der in Frankfurt vor den ICE gestoßen wurde. Hier erfährt die Russin am eigenen Leib, wie selbst stille Gedenkveranstaltungen für die Opfer einer mörderischen Politik in Deutschland sofort von einem gut organsierten staatlich gelenkten hysterischen linken Mob zum Albtraum werden. Schon nach wenigen Minuten wird die schweigende Gruppe von der Münchner Antifa angegriffen, die mit bunten Haaren, bunten Schirmen, gekleidet in schmutzige T-Shirts, den Platz stürmt. In den Händen Plakate mit „Nazis raus!“ Zitat: „Sie schreien, pfeifen und schreien Beleidigungen. Meine Mutter würde die Typen sofort in ein heißes Bad stecken und ihre fettigen Klamotten verbrennen. Als ich versuchte einen der Jungs zu fotografieren, ging er sofort mit einem Regenschirm auf mich los und versuchte ihn mir in die Augen zu stechen. Ich brüllte ihn an: „Was ist los? Sie kommen zu einer öffentlichen Demo, also kann ich Sie auch fotografieren!“

Eine Antwort der Antifa, die selbst eine Kriegsberichterstatterin fassungslos macht

Langsam dämmerte der Antifa, dass Aslamova eine ausländische Journalistin sein muss. Nun erlebt die Russin nach der Schirmattacke den hysterisch depressiven Gutmenschtypen, der auf keiner Gegendemo fehlen darf, wenn sie schreibt: „Eine junge und schöne Frau tritt vor, die mir die Hand entgegenhält wie eine Prophetin und weint“. Dann verkündet sie sanft, dass ihr Herz es nicht erlaubt, zu Hause zu bleiben, aber sie trotzdem nicht fotografiert werden möchte. Sie wäre hier, um gegen die Wiederbelebung des Nationalsozialismus zu demonstrieren. „Diese Leute sind Nazis“ verkündet sie eindringlich. Aslamova geht erst gar nicht auf die Nazihysterie der Antifa-Kindfrau ein und kontert geschickt: „Hören Sie, Liebes, wenn Sie noch nicht erwachsen sind, dann bleiben sie zu Hause und spielen mit Puppen. Wenn Sie als Erwachsener zur Demonstration kommen, müssen Sie verstehen, dass ich Sie fotografiere und Ihnen Fragen stelle.“

Schließlich meldet sich ein Antifa-Typ zu Wort und meint: „Ich bin hierhergekommen, weil ich angewidert bin, wenn der Tod eines Kindes für politische Zwecke verwendet wird, weil ein Ausländer ihn getötet hat. Das ist einfach Propaganda.“

„Aber das Kind wurde einfach sinnlos getötet, und er ist nicht der erste in dieser langen Kette von Morden“, entgegnet Aslamova.

„Das Problem ist real! Was schlägst du vor?“ Darauf kommt eine Antwort, die selbst der Kriegsberichterstatterin, die schon in Syrien so manches Grauen erlebt hat, die Sprache verschlägt:

„Öffne alle Grenzen! Lass alle rein, die wollen! Absolut jeder! Das ist Freiheit.“

Epilog:

Deutschland mit den Augen ausländischer Reiseschriftsteller oder Journalisten zu sehen, ist immer spannend, halten sie doch einem moralisch selbstgefälligen Land und ihren verblendeten Eliten einen Spiegel vor. Hier reiht sich Daria Aslamova nahtlos in eine Kette bekannter Namen ein. Die erwähnte Madame de Stael ist darunter, aber auch Mary Shelley, Lord Byron, James Bosell, Mark Twain und Turgenjew. Für die Nachrichtenplattformen der Gegenöffentlichkeit sind Berichte wie Aslamovas Deutschlandreise ein Beweis für eine wahrheitsgetreue Berichterstattung. Wenn ähnliche Berichte in der zweitgrößten Zeitung von Russland erscheinen, dann können die Vertreter der freien Medien keine Hetz – und Hass-Verbreiter sein und erst recht keine Nazis, denn Aslamova ist überzeugte Kommunistin und entschiedene Antifaschistin.

 

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18 Kommentare

  1. Was im Artikel hintergründig mitschwingt, aber nicht ausgesprochen wird: wenn D fällt, und es wird fallen- Merkel reißt sich dafür jedes ihrer fetten Fliegenbeine aus- , dann fällt Westeuropa und eine Kultur, die in D auf der Straße schon kaum mehr sichtbar ist, ist nur noch zwischen Buchdeckeln als Traum nachzublättern.

  2. Das im Artikel erwähnte Interview (auf englisch) Daria Aslamovas mit dem Volkslehrer gibt’s auf dem BitChute-Kanal des Volkslehrers zu sehen.

  3. Fast schon amüsant, dass eine russische Journalistin mit der deutschen Zensur konfrontiert wird. Der offiziellen wie inoffiziellen.

  4. Die von Frau Morozowa immer wieder gestellte Frage „warum?“ läßt sich zwar schlüssig beantworten, wenn man lediglich auf die Motive der Globalisten und Weltordner abzielt, denen es um die Vernichtung des Nationalstaates, der Familie, des Individualismus und überhaupt der gesamten europäischen Kultur geht, die durch den Sklavenstaat des wurzellosen Einheitsmenschen ersetzt werden soll; aber was die Deutschen letztlich dazu bringt, das im großen und ganzen widerstandslos hinzunehmen – diese Frage läßt einen in der Tat ratlos zurück.

  5. Wann werden wir bestraft, wenn wir den Feindsender hören oder lesen ?
    Auch das wird kommen, denn solche Journalisten wird man hier nicht mehr lange dulden.
    Alles schon dagewesen, aber der Deutsche lernt nichts dazu.

    • wir sollen uns ja schon „schlecht“ fühlen, wenn wir andere als die staatlich zertifizierten Qualitätsmedien zwecks Meinungsbildung zurate ziehen…

  6. Immer wieder aufschlussreich, den Irrsinn dieses Landes einmal von „außen“ beschrieben zu sehen. Ich habe selbst seit ein paar Jahren das Gefühl, in einer anderen, völlig irren Parallelwelt aufgewacht zu sein. Und ich bin erschüttert, dass die Massenmedien und die politischen Eliten offenbar, trotz Internet und zugänglicher, internationaler Quellen, immer noch in der Lage sind, eine „Meinungsglocke“ über diesem Lande zu schaffen.

    • Dieses Gefühl, in irgendeinem absurden Traum – Universum zu leben, kenne ich angesichts der herrschenden Zustände auch.

  7. Unsere Ahnen würden sich im Grab umdrehen wenn sie wüssten was aus unserem Deutschland geworden ist.Ich denke wir Biodeutschen haben das Recht uns gegen diese Invasoren mit allen Mitteln zu verteidigen.Allerdings wird unser Volk noch viel zu Leiden haben bis es so weit ist.

  8. Interssanter Bericht.Seriösiste deutschsprachige Zeitung : NZZ.
    Eine Russin zeichnet in einem Bericht ein realistisches Bild von Deutschland.
    Unsere „Qualitätspresse“ quantitativ gut aufgestellt. Themen :Salvini abserviert;Trump ‚der Strolch „; Johnson ‚der Strauchdieb“ und Putin ‚der Halunke „.Wie realistisch werden diese Berichte sein da sie nichtmal Realitäten in Deutschland wahrnehmen.
    Finde den Fehler.

  9. Vermutlich werden immer mehr schaulustige Ausländer in Merkels Affengehege kommen und mit einen Schauder den Untergang eines ehemals großartigen Volkes begaffen. Sie werden ihre Lehren daraus ziehen und ihre eigenen Länder in sichere Festungen umbauen.

  10. Der Artikel gibt eine phrasenlose, nüchterne und gerade darum erschreckende und deprimierende Zustandsbeschreibung. So ist es. Leider.
    Madame Stael wollte damals den Franzosen das „tatenarme und gedankenvolle“ Volk der Deutschen nahe bringen – damals noch das Volk derKleinstaaten, der weltfremden Gelehrten und bereits der großen Philosophen des klassischen Idealismus, deren Verständnis den Franzosen so schwer fiel.
    Ähnlich schwer, nur aus ganz anderen Gründen, wird es den Russen fallen, den geistigen Zustand und die Krankheit zum Tode in unserer Gesellschaft zu verstehen.

  11. Dieser Artikel ist wieder mal lobenswert. Es zeigt, dass es nicht ausreichend ist, sich nur in der Gegenwart zu bewegen, um das GANZE zu erkennen. Ja, es macht Arbeit, aber wichtig, um eine Zukunft zu gestalten, die nicht auf gleichem Unrat thront.

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