In der ZEIT: Die Lügenpresse im Quadrat über die Wahlberichterstattung der ARD

Max Erdinger

Matthias Dell bei einer LIteraturveranstaltung in Erfurt, 2013 - Foto: Imago

Die ZEIT versteigt sich endgültig gar. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen sei dabei gescheitert, journalistisch angemessen über die AfD zu berichten. Das habe sich exemplarisch an den Wahlsendungen der ARD zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg gezeigt, so das Fachblatt für linke Anmaßungen aller Art. Im Deutschen gibt es ein schönes Wort für das, was ZEIT-Autor Matthias Dell eine Analyse nennt: Angstbeißerei. Die Medienkritik.

„Wer sich mit der ZEIT den Hintern abwischt, stirbt binnen 48 Stunden an einer schmerzhaften Arschlochvergiftung“. – Diese Aussage hat etwa denselben Wahrheitsgehalt, wie die „Analyse“ des arroganzgestählten „Analysten“, den man in der dortigen Redaktion auf die Wahlberichterstattung der ARD losgelassen hat. Dem peinlichen Kerl paßt der Umgang der Öffentlich-Rechtlichen mit der AfD von vorne bis hinten nicht. Objektive Gründe dafür kann er nicht nennen. Deswegen ist seine „Analyse“ auch der leicht zu durchschauende Versuch, subjektivistische Linkenbefindlichkeit als objektive Wahrheit zu verkleiden. Mag sein, daß so etwas mit ZEIT-Lesern funktioniert, die das ehemalige Intellektblättchen aus Hamburg ohnehin nur noch dazu verwenden, sich die schönsten Formulierungen herauszusuchen für das, was sie selbst sowieso schon meinen & finden, um diese Formulierungen dann eitel und zielgerichtet im Gespräch mit den lieben Kollegen und Freunden zu platzieren. Aber mit einem geerdeten Menschen funktioniert ein solches Täuschungsmanöver nicht. Dell kommt daher wie ein eitler Auftragsschwätzer. Normalerweise arbeitet er bei der ZEIT als Kolumnist und verantwortet die Serie „Der Obduktionsbericht“, in welcher er die deutschen Fernsehkrimis „seziert“.

Als Medienkritiker muß man aber leider vorher lesen, was man später kritisiert. Die ZEIT einfach zu ignorieren, geht nicht. Nicht zu wissen, was in der ZEIT steht, würde bedeuten, nicht zu verstehen, warum der ZEIT-Leser den hanebüchenen Unsinn verzapft, mit dem er einem im Alltag den letzten Nerv raubt. Wenn man aber weiß, wo er seinen Blödsinn herhat, kann man leicht Nachsicht und Nächstenliebe walten lassen. Schließlich lebt man ja auch als Medienkritiker in der „menschlichen Gesellschaft“ der Linken. Und die haben das Exclusivrecht, Andersdenkenden aufs Maul zu hauen. Als Nichtlinker darf man da nicht so einfach mitmachen. Gerade bei der ZEIT weiß man das wegen der engen Verbindungen zur gewaltaffinen „Antifa“ nur allzu gut. Diese Verbindungen hatten wir bereits am 1. November 2018 im Brennpunkt „Geschäftsmodell: Linker Hass“ dokumentiert.

Die AfD hat die ARD-Berichterstattung von den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg einmal mehr dazu genutzt, eine besondere Behandlung durch die Medien zu beklagen. Zu Recht. AfD-Vertreter wurden im ersten Programm am Sonntag spürbar anders behandelt als die Politikerinnen und Politiker der übrigen Parteien – allerdings auch komplett anders, als es Alice Weidel im ersten Statement kurz nach 18 Uhr auf der ältesten Leier der Partei beklagte, als sie von „Ausgrenzung“ sprach.

So, der Analyse-Dell nimmt sich jetzt ein Blatt Papier und einen Stift. Dann schreibt er hundertmal: Ich soll einen fortgesetzten Übelstand nicht als „älteste Leier“ bezeichnen. Natürlich wird die AfD permanent ausgegrenzt. Und es ist auch nichts leichter, als das nachzuweisen. Aus verständlichen Gründen erspart sich der ZEIT-„Analyst“ den Nachweis, daß es anders sei. Das ist auch logisch. Woher hätte er ihn schließlich nehmen sollen? Wie sehr die AfD von den Öffentlich-Rechtlichen bisher ausgegrenzt worden ist, wie sehr man über sie, anstatt mit ihr geredet hat, ist hingegen bestens dokumentiert.

Vielmehr bemühten sich in den angeschlossenen sächsisch-brandenburgisch-berlinerischen Standorten die MDR-Moderatorin Wiebke Binder (Dresden), der RBB-Moderator Sascha Hingst (Potsdam) und die Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios Tina Hassel (Berlin) um eine Integrationsleistung gegenüber der AfD.„- Ach du meine Güte! Wenn eine Partei bei zwei Landtagswahlen mit 27,5 und 23,5 Prozent gezeigt hat, daß sie mit voller Berechtigung eine Volkspartei genannt werden darf, dann wird wohl kaum zu kritisieren sein, was der ZEIT-Hetzer als „Integrationsleistung gegenüber der AfD“ bezeichnet. Wenn er es doch kritisiert, gibt er implizit zu, daß er stattdessen den Übelstand, den er zuvor als die „älteste Leier“ kleinzureden versucht hat, als den Idealzustand begreift: Die Ausgrenzung der Volkspartei. Damit hat er sich dann auch als lupenreiner Antidemokrat und Rotlinksfascho geoutet. Nichts zu danken, Analyse-Dell.

So wollte etwa Binder von dem sächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten Marco Wanderwitz wissen, warum seine Partei kein Bündnis mit der AfD erwäge: „Eine stabile Zweierkoalition, eine bürgerliche, wäre ja theoretisch mit der AfD möglich.“ Was Wanderwitz mit einer knappen Antwort beschied („Die AfD ist keine bürgerliche Partei“), die Binders Arglosigkeit auf den Punkt brachte.

Und schon haben wir den nächsten, plumpen Manipulationsversuch vor uns. Niemand, der die AfD eine bürgerliche Partei nennt, ist arglos. Erstens wurde sie von Bürgern gewählt – und zweitens würde die Verneinung ihrer Bürgerlichkeit implizieren, daß der Verneinungs-Dell den AfD-Wähler nicht für einen Bürger hält. Wer aber Bürger ist und wer nicht, definiert man nicht in der ZEIT-Redaktion. Und weil das so ist, hat der Indoktrinations-Dell auch nicht zu behaupten, Frau Wiebke Binder sei arglos gewesen, und ihre Arglosigkeit sei von Herrn Wanderwitz auf den Punkt gebracht worden. Das ist nicht nur aus logischen Gründen so, sondern auch deswegen, weil derlei ZEIT-Hetze – um Dells Vokabular gegen ihn selbst einzusetzen -, keinesfalls als „journalistisch angemessen“ durchgeht.

Außerdem mutet es sehr seltsam an, wenn ausgerechnet ein ZEIT-Schreiber sich darüber mokiert, daß Leute, die er partout nicht verknusen kann, von Dritten als „bürgerlich“ bezeichnet werden. Wo fühlt er sich denn tangiert? An seiner eigenen Bürgerlichkeit etwa? Ausgerechnet er, der Schreibtischtäter eines Tendenzblättchens, bei dem bald jeder seine Identität aus einem halben Jahrhundert widerständiger Haltung gegen die „deutsche Spießbürgerlichkeit“ bezieht? Wie dürfte man sich denn da eine Stellenanzeige vorstellen, wenn die ZEIT einen Redakteur sucht? – „Suchen zum baldmöglichsten Eintritt in unser Ressort AfD-Bashing einen bürgerlichen Redakteur m/w/d (männlich/weiß/deutsch)“ ? – Oder wie?

Hätte man Verschwörungstheorien und Pauschalerklärungen zur Erhitzung des eigenen Wahns so rasch bei der Hand, wie das bei Vertretern der AfD und deren Anhängern routinemäßig der Fall ist, hätte man angesichts der ARD-Berichterstattung mutmaßen können, dass Binder, Hingst und Hassel mit den rechtsextremen Landesverbänden der Partei in Sachsen und Brandenburg sympathisieren.

So schreibt es sich also bei einem Blatt, das tief im linksextremistischen Sumpf siedelt. Projektion ist alles. Das läßt sich problemlos umdrehen. Bezeichnend ist, daß einem wie dem Analyse-Dell nicht klar zu sein scheint, wie problemlos das geht. Hier bitte: „Hätte man Verschwörungstheorien und Pauschalerklärungen zur Erhitzung des eigenen Wahns so rasch bei der Hand, wie das bei Vertretern der ZEIT-Redaktion routinemäßig der Fall ist, hätte man angesichts der Dellenanalyse mutmaßen können, daß di Lorenzo, Dell und Fuchs mit den subventionierten, linksextremistischen Schlägerbanden des Altparteienkartells im Bund sympathisieren.“ – Merkt er was?

Dells Dellenanalyse in der ZEIT wird dann unterbrochen von einer Umfrage, an welcher der ZEIT-Leser teilnehmen darf. Es geht um die dämlichste Frage des Universums, eine Frage, so dermaßen dämlich, daß man sie sich wahrscheinlich wirklich nur in einer typischen Dellenredaktion überhaupt ausdenken kann. Sie lautet: „Kümmert sich Deutschland zu wenig um die Ostdeutschen?“ – Antwortmöglichkeiten: Ja oder Nein.

Hallo, geht´s noch? Deutschland kümmert sich? Wer soll dieser ominöse „Deutschland“ genau sein? Und muß er sich wirklich auf jeden Fall um die Ostdeutschen kümmern, der mysteriöse „Deutschland“? Vielleicht, weil sie das selber nicht hinbekommen? Welcher fürsorgliche Psychoklempner kümmert sich eigentlich um die paternalistische Verdelltheit in der ZEIT-Redaktion? Keiner mehr? Weil sich alle Psychoklempner, die es bisher versucht hatten, vor Verzweiflung an ihrer Erfolglosigkeit ins Schwert gestürzt haben, vielleicht? – Hier die Umfrage bei jouwatch: „Schreibt die ZEIT-Redaktion immer noch zu viel linkspaternalistischen Bullshit?“ – Antworten Sie mit „Ja“ oder „Nein“.

Die Wahrheit ist vermutlich trauriger. Die Arbeit der ARD-Journalistinnen und -Journalisten ist offenbar geprägt von einer tiefen Verunsicherung gegenüber der rechtsradikalen bis rechtsextremen Partei.

Was haben wir denn da? – Ganz klar: Es handelt sich um den eingedellten Versuch, die eigene, hinterfotzige und vollsubjektivistische Aggression gegen die AfD hinter der Maske des Sensibelchens zu verstecken. Der Analyse-Dell will dem Leser weismachen, er könne aufrichtige Gefühle wie Trauer empfinden. Ha-ha-ha! Wer´s glaubt, soll die ZEIT kaufen und zehn Euro dafür bezahlen. Hilfe, ich kann nicht mehr. „Die Wahrheit ist vermutlich trauriger“ – ROFL!  – „Von Dellen und Wahrheiten in der traurigen ZEIT“. – Ich mache ein Theaterstück daraus! Die Sibylle Berg vom SPIEGEL kann meinetwegen die Regie übernehmen.

Und dieses eingedellte Differenzierungsvermögen erst – sapperlott! Der Dell kennt tatsächlich sämtliche Schattierungen, die es gibt zwischen „rechtsradikal“ und „rechtsextrem“. Was für ein ausdifferenzierter Kopf. Ich weiß jetzt zwar nicht, wer dieser Matthias Dell ist und wann er zur Welt kam, um später zur ZEIT zu kommen; und die Mühe, es herauszufinden, erspare ich mir sowieso, weil ich schließlich weiß, was Zeitverschwendung ist, aber: Mein subjektiver Eindruck ist, daß er Angehöriger jener Generation sein muß, die als Kleinkinder bereits über den grünen Klee gelobt worden ist, wenn sie fein ins Töpfchen gemacht hat. So ein linkspädagogisches Konzept war über etliche Jahre hinweg total angesagt und hat jede Menge ausgesprochen Verdellter hervorgebracht. Das sind eigentlich ausgesprochene Idioten, die sich allesamt für Genies halten.

Diese aber würde einen anderen medialen Umgang erfordern, als es die Berichterstattenden offenbar für die kommode Routine der Häppchenfragerei bei Vertretern demokratischer Parteien (von „Klatsche“ bis „Koalition“) gelehrt haben.“ – Danke für diese aufgeblasene Bestätigung meiner Vermutung, Töpfchenden-Dell. Lehren und lernen, Dell, sind zwei verschiedene Vorgehende. Und die „Vertreter“ demokratischer Parteien sind „Vertretende“, gell-Dell.

Dabei könnte sich ein Senderverbund wie die ARD, wenn er den Sachverstand schon selbst nicht hat, diesen problemlos durch Expertinnen oder Lektüre antifaschistischer Infoblätter draufschaffen.

„Antifaschistische Infoblätter“, so-so. Soll man bei der ARD lesen, um sich die Info „draufzuschaffen“. Das werte ich als unzulässige Eigenwerbung im redaktionellen Teil. Die ZEIT ist schließlich schon ein „antifaschistisches Infoblatt“. Was „Antifaschisten“ eben so alles unter „Info“ verstehen. Agitation und Propaganda zählen auf jeden Fall dazu. Soll sich der Senderverbund vermutlich so draufschaffen, wie sich der ominöse Deutschland um die Ostdeutschen kümmern soll.

Aber der Analyse-Dell hat auch eine öffentlich-rechtliche Sendung entdeckt, in der Politiker vorführten, wie man mit einem Übelmenschen namens Gauland umzugehen hat. Das hat ihm gefallen. Er ist ganz begeistert. Die Dellen-Analyse: „Die Politik hat ihre Lektion gelernt, das zeigte später am Abend die Anne-Will-Sendung, wo es Manuela Schwesig (SPD), Reiner Haseloff (CDU) und Robert Habeck (Bündnis90/Die Grünen) waren, die Alexander Gauland (AfD) mit Definitionsfragen behelligten. Die wollte dieser nicht beantworten, einfach weil er das nicht kann: Kalbitz, so Gauland, „ist kein Rechtsradikaler, ist im Grunde nur … (fahriges Gebrabbel)„.

Der Dell weiß schon, warum er Gauland nicht zu Ende zitiert, sondern auf „fahriges Gebrabbel“ ausweicht. Das nennt sich Projektion. Ihm war klar, daß er selbst derjenige geworden wäre, der fahriges Gebrabbel von sich hätte geben müssen, hätte er Gaulands volles Zitat kommentieren wollen. Deshalb wollte er nicht. Im Übrigen sind Will, Schwesig, Haseloff, Habeck et al genau die Gebrabbelbrüder und Gebrabbelschwestern, derentwegen die AfD zur Volkspartei geworden ist. Wenn sich die heiße Luft in Dells Schädel noch weiter ausdehnt, wird er bald Beul heißen.

Die AfD ist bei der ARD in der komfortablen Situation, dass die Journalistinnen und Journalisten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens ihr die Spins zu glauben scheinen, mit denen AfD-Vertreter ihre eigene Ausgrenzung bejammern. Dass ausgerechnet eine Partei sich darüber beschwert, deren Geschäftsmodell wesentlich aus Ausgrenzung, Hass und Hetze besteht – das wäre übrigens auch eine naheliegende Frage. Auf das Paradox allerdings musste am Sonntagabend ein Politiker hinweisen, der Grünenvorsitzende Habeck tat es bei Anne Will.

Der in der linksdrehenden Journaille Deutschlands herrschende Mangel an Fähigkeit zur Selbstreflexion ist immer wieder frappierend. Der Analyse-Dell tut in der ZEIT nichts anderes, als das, was er der AfD negativ konnotiert als deren Geschäftsmodell unterstellt: Er betreibt permanent Ausgrenzung, Hass und Hetze. Dabei ist die Wahrheit so offensichtlich, daß sie sogar ein Blinder mit seinem Krückstock erkennen kann. Es kommt diesem Typen nicht in den Sinn, daß sein Text nicht nur etwas über diejenigen aussagt, über die er schreibt, sondern daß er mit seinem Text ebenso eine Aussage über sich selbst macht. Die ZEIT insgesamt – und der Dellen-Analyst hier im Detail – triefen derartig vor einer larmoyanten Selbstgerechtigkeit in ihrer Panik angesichts der Erkenntnis, daß die linke Diskurshoheit, in welcher sie sich jahrzehntelang wohlig suhlten, mit den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg endgültig vorüber ist, und sie lediglich noch Teil des öffentlichen Diskurses-, nicht länger mehr aber die Lenker desselben sind, daß sie sich wirklich nur noch unfreiwillig lächerlich machen.

Die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg haben auch etwas anderes, sehr tröstliches aufgezeigt: Die seit gut zwei Jahren existierenden, besonders intensiven Zensuranstrengungen der Internationalsozialisten in Deutschland, bspw. per NetzDG und einem Shadowban gegen die freien Medien in den sozialen Netzwerken, sind letztlich erfolglos geblieben. Am Niedergang der kulturmarxistischen Deutungshoheit von vermeintlichen Intellektblättchen wie der ZEIT gibt es nichts mehr aufzuhalten. Dem Analyse-Dell sei hiermit gesagt, daß es zu nichts Positivem führt, wenn man einen Bogen, den man bereits überspannt hat, immer weiter spannt. Irgendwann bricht er und schnalzt einem in die eigene Visage.

 

 

 

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13 Kommentare

  1. ZITAT: „Die ZEIT einfach zu ignorieren, geht nicht. Nicht zu wissen, was in der
    ZEIT steht, würde bedeuten, nicht zu verstehen, warum der ZEIT-Leser den
    hanebüchenen Unsinn verzapft, mit dem er einem im Alltag den letzten
    Nerv raubt. Wenn man aber weiß, wo er seinen Blödsinn herhat, kann man
    leicht Nachsicht und Nächstenliebe walten lassen.“

    Wohl wahr. Verständnis setzt Erkenntnis voraus und Toleranz setzt Verständnis voraus.

  2. Die Zeit ist schon lange die Haus- und Hofpostille der NGOs, der Asylindustrie und der Klima“aktivisten“ besser gesagt der Steuereintreiber und Deutschlandvernichter Organistaionen.

  3. Die Entwicklung der Auflagezahlen der ZEIT sprechen für sich allein, was Merkelschen Qualitätsjournalismus anbelangt.

  4. Übrigens habe ich noch nichts gefunden, wo sich die selbst als „seriöse Medien“ Bezeichnenden an nur einer Stelle kritisch damit auseinandersetzten, dass der Hansel von den „Linken“, der seinen ultrakommunistischen Gedankenmüll am Wahlabend in die n-tv-Mikros hetzen durfte, im schwarzblockigen „Antifa“-Shirt erschien und warum kein Moderator ihn kritisch fragte, ob er es angemessen findet, in der Uniform von vom Verfassungsschutz beobachteten demokratiefeindlichen linksradikalen Schläger- und Branschatzertruppen aufzutreten und dann noch blöd zu fragen, warum ihn keiner wählt…

  5. Was Typen wie dieser Dell inzwischen selbst schon nicht mehr begreifen in ihrer linksradikalen Filterblase: Nicht die AfD hat Deutschland gespalten, sondern der Fehler, Linken einen vollwertigen Platz in der öffentlichen Diskussionsrunde zuzugestehen, von wo aus sie ihre toxische Hasspropaganda versrpühen konnten. Dieser Fehler in Verbindung mit dem Kotau der CDU vor einem machtbesessenen linksgrünen U-Boot, das sich (da höre man bei Vera Lengsfeld rein) in die CDU geputscht und diese Partei faktisch kaputtintrigiert hat, führte dazu, dass eine AfD überhaupt erst entstehen konnte. Die AfD ist nicht die Ursache der Spaltung der Gesellschaft, sondern das Produkt der linken Hetze, die die Gesellschaft immer in die „guten Linken“ und den „faschistsichen Rest“ spaltet, um ihre eigenen Gewaltorgien und diktatorischen Attitüden zu begründen.

    Die AfD 2019 ist dort, wo die CDU 1999 stand. Für Linksfaschisten und ihre Propagandatrompeter, für die sogar das Rotrotgrüne Berlin noch eine drecksfaschistische Unterdrückerstadt darstellt, ist sowiso alles ultrarechts und Nazi. Die Krönung ist nur, dass ausgerechnet die, die anderen ein verzerrtes Selbstbild vorwerfen, nur weil es mit der Wählerwahrnehmung übereinstimmt, sich selbst dann noch für „liberal“ und „tolerant“ halten, wenn sie Brandsätze und Betonklötze auf Menschen werfen.

    • Zustimmung bis auf einen Punkt: Die AfD ist 2019 dort, wo die CDU 1989 stand. Warum? Ab 1990 hat Merkel ihre Schleimspuren in der CDU hinterlassen.

    • Zustimmung bis auf einen Punkt: Die AfD ist 2019 dort, wo die CDU 1989 stand. Warum? Ab 1990 hat Merkel ihre Schleimspuren in der CDU hinterlassen.

  6. Die Merkel-Ära spült ganz und gar unappetitliche
    Charaktere an die Oberfläche und ist damit gleichzeitig
    der Seismograph für eine Demokratie in den letzten Zügen.

    • Professor Oberth, der Vater der Weltraumfahrt ( und Mentor Wernher von Brauns ), meinte einmal, dass es das Wesen der parlamentarischen Demokratie sei, dass sich deren Führungsschicht immer mehr mit Schurken anreichere. Denn anständige Menschen hätten in diesem System keine Chance ganz nach oben zu kommen. Das ist das, was wir jetzt haben und Herrmann Oberth sah dies bereits in den 50er Jahren so voraus.

  7. Was ist angemessen, und was nicht? Die öffentlich/rechtlichen Fernsehanstalten sind gewendet, und sprechen mit einer immer linker werdenden Zunge. Wenn Politiker zu Gesprächsrunden eingeladen werden ist es kaum mehr zu übersehen oder hören. Alle schauen lächelnd in die Kamera . Das handverlesene Publikum klatscht Beifall an der richtigen Stelle. Sie schauen andächtig nach vorne, denn eins eint sie, die Politik, die sie zur Zeit betreiben..Fast könnte man denken, dass irgendwo im Hintergrund ein Dirigent steht, der die Klatschanweisung gibt… Die A f D wird nach Möglichkeit ausgeschlossen. Sollte das nicht möglich sein, unterbricht man sie, auch mit dummen Bemerkungen . Parteiübergreifend sind sich in diesem Punkt einig. In der DDR gab es den schwarzen Kanal. Deutschland verfügt mittlerweile über rote staatliche Kanäle, die vom Volk mit GEZ – Gebühren bezahlt werden müssen.

  8. Fazit: Ein linksradikaler Hetzer beschwert sich über andere linke Hetzer, dass sie nicht genauso linksradikal hetzen wie er selbst.

    Na dann Prost!

    • Für diesen Schlag ist ein linksradikaler Hetzer, der auch nur einmal in einem Nebensatz über einen vordefinierten Klassenfeind keinen Hass durchblinken lässt, bereits ein Sympathisant der Faschisten.
      Wenn man sich fragt, wie Systeme wie die von Hitler, Stalin oder Mao funktionieren konnten, muss man sich nur diese vom Hass getriebenen Propagandaschleudern ansehen, dann weiß man es: solche Gestalten waren schon immer die willfährigen und begeisterten Stützen brutaler Diktaturen. Jeder Diktator braucht nützliche Idioten, und manche davon kommen eben aus Hamburg.

    • Genau das, was ich schon immer sage ! Denn hätte Deutschland den Krieg gewonnen und wäre heute ein nationalsozialistischer Staat würden diese Leute genauso für dieses System schreiben und hetzen.
      Einer meiner beiden Großväter war ein sogen. „alter Kämpfer“ der NSDAP ( Partei-Eintritt in den frühen 1920er Jahren ). Er besaß den Mut, 1934 aus der NSDAP aus zu treten, als er sah welche Elemente in die Führungspositionen des neuen NS-Staates drängten. Einige kannte er ( als linke Gegner aus der sogen. „Kampfzeit“ ) sogar persönlich. Diese Wendehälse täten sich nun besonders linientreu hervor. Einige überschlugen sich sogar in einen hetzerischen Antisemitismus, wohl um von ihrer eigenen Vergangenheit ab zu lenken. Vielleicht wurden sie dazu auch erpresst? – Großvater fand das eigentlich nur ekelhaft. Was würde er zu den heutigen Zuständen sagen ? Nun, ich denke, es würde seine Meinung über diese aalglatten, korrupten Gesinnungslumpen nur bestärken.

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