Hat Arte die Islamisierung Europas entdeckt?

Kölner Moschee (Foto:Von Arif Azhar/shutterstock)

Mainz – Hat der zweite deutsche Staatssender die Islamisierung entdeckt? Wohl kaum. Die vom Kultursender Arte ausgestrahlte Sendung „Katar: Millionen für Europas Islam“ ist ein Nischenprodukt, das nichts Neues anzubieten hat. Und wenn ja, werden doch keine Konsequenzen daraus gezogen. So hat laut Arte ein Whistleblower enthüllt, dass Katar zur Stärkung der Einflussnahme des politischen Islam in ganz Europa 140 Moscheebauten, Kulturzentren und Schulen finanziert, die alle mit der Muslimbruderschaft zusammenhängen.

Ähnliches kann man regelmäßig auch in Verfassungsschutzberichten nachlesen, wenn es um den wachsenden Einfluss der Muslimbruderschaft geht. Arte macht eine „Enthüllungsstory“ daraus, während gleichzeitig die im ZDF-Verwaltungsrat sitzenden Parteien, allen voran die SPD, den politischen Islam nach Kräften fördern, ohne jemals genau hinzuschauen, welche Kräfte da im Hintergrund die Strippen ziehen.

Wichtig ist, dass alles mit einem „einem mysteriösen USB-Stick“ begann, „den ein anonymer Whistleblower den beiden französischen Journalisten Georges Malbrunot und Christian Chesnot zuspielte.“ Auf diesem befanden sich Tausende vertraulicher Dokumente der größten NGO der Golfstaaten, der „Qatar Charity“. Aus diesen geht hervor, dass aus der Region reichlich Geld in den Aufbau einer islamischen Infrastruktur fließt. Die Behörden des Landes in Doha streiten, wie nicht anders zu erwarten, jegliche religiöse Aktivität in Europa ab. Als Beispiele für die von Katar unterstützte Projekte nennt das Rechercheteam ein Islam-Zentrum im elsässischen Mulhouse, das im Jahr 2016 in La Chaux-de-Fonds in der Schweiz eingeweihten Museums der Zivilisationen des Islam und das „mit dubiosen Mitteln finanzierten Ausbildungseinrichtung für Imame im zentralfranzösischen Département Nièvre“.

Als anderes Projekt nennt Arte eine weitere Ausbildungsstätte in einem Flüchtlingslager auf Sizilien und stellt die Frage ob mit den Finanzierungsströmen auch die dahinterstehende Ideologie aufgedeckt wird. „Sind diese Vorhaben Teil eines viel weitreichenderen Projekts oder ist das Programm lediglich der europäische Ableger?“ Dann wird Arte fast „verschwörungstheoretisch“, wenn die Frage gestellt wird: Gehört dies alles zur „Strategie Katars, mit der das Land seit dem Arabischen Frühling durch die Stärkung der Muslimbruderschaft seine Führungsposition in der arabischen Welt weiter auszubauen versucht?“

Dies hört sich alles gut an, ist aber nur die halbe Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist, dass der Westen durch seine Wirtschaftspolitik, Willkommenskultur, Toleranz, einschließlich muslimische Masseneinwanderung, seine eigene Islamisierung entscheidend mitfinanziert. Wer die letztendlich umsetzt und wie die Akteure im Einzelnen heißen – „Muslimbruderschaft, Hamas, DITIB…“ ist am Ende Jacke wie Hose. (KL)

 

 

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1 Kommentar

  1. Man kann ja mal so tun, als ob man die wachsenden Probleme des Landes anspricht. Ein paar fallen immer darauf herein, und glauben noch fest an objektiven Journalismus bei den GEZ-Medien. Auch wenn es nur auf arte ist, den der Durchschnittsmichel gar nicht guckt.

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