SPIEGEL: Claas Relotius heißt jetzt Stefan Rahmstorf

Max Erdinger

Prof. Dr. Stefan Rahmstorf schrieb einen Gastbeitrag für den SPIEGEL (Bild: Screenshot)

Beim SPIEGEL ist man in gewissen Grenzen durchaus lernfähig. Was hat man dort seit Claas Relotius gelernt? Das hier: Wenn du einen Märchenonkel brauchst, um die Agenda des Redaktionspersonals zu pushen, dann stelle ihn wenigstens nicht als Redakteur ein, sondern besorge ihn von außerhalb. Eine gute Adresse für exzellente Märchenonkels ist das Institut für Klimafolgenforschung in Potsdam (PiK). Stefan Rahmstorf schreibt bestimmt gern einen Gastbeitrag. Kaum gedacht, schon passiert: Stefan Rahmstorf, Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse beim PiK, hat einen besonders hübschen für den SPIEGEL verfasst. Die Märchenkritik.

Hier kann man Rahmstorfs fein ausgedachte Geschichte nachlesen. Und weil er sie so schön niedergeschrieben hat, bekommt er das Contra jetzt ebenfalls in einer märchenhaften Erzählform. Liebe Kinder, schön aufgepaßt.

Es war einmal ein Mann, der eine wichtige Funktion als sogenannter Wissenschaftler in einem völlig überflüssigen Institut innehatte. Stefan hieß er mit Vornamen und Rahmstorf mit dem Nachnamen. Eines Tages hatte der Stefan ein großes Problem. Obwohl er sich der Loyalität der Hofschreiberlinge im Reich jener grausamen und zittrigen Königin sicher sein konnte, welche das Volk mit inhaltsleeren Sprechblasen peinigte, und obwohl er darauf vertraute, daß keiner der königlichen Schriftbüttel sein Geheimnis hinausposaunen würde, nagte ein schwerer Zweifel an seiner armen Seele. Was, so fragte sich der arme Stefan, würde wohl mit ihm passieren, wenn auch im Reich der grausamen und zittrigen Königin bekannt würde, worüber sich Volk außerhalb des Königreichs bereits die Köpfe heiß redete. Worüber die Leute von außerhalb des Königreichs sich die Köpfe heiß redeten, wollt ihr nun wissen? – Das will ich euch verraten. Sie redeten über einen Mann, der so hieß. Mann hieß er mit Nachnamen und auf den Vornamen Michael war er getauft worden. Dieser Michael Mann galt als Erfinder der sogenannten Hockeystickkurve. Es würde aber das Märchen ein bißchen langweilig machen, wenn ich euch erst erklären müsste, was mit der Hockeystickkurve gemeint ist. Man nennt sie auch das Hockeyschläger-Diagramm. Am besten seht ihr euch das selber an. Hier steht es nachzulesen.

Der Erfinder des Hockeyschläger-Diagramms, der schlaue Michael, hatte viel Respekt eingeheimst für seine Erfindung. Die armen Klimagläubigen unserer schönen Welt, die geistig Verwirrten also, verehrten ihren Michael wie einen Heiligen. Denn sein Hockeyschläger-Diagramm bedeutete ihnen viel. Sie waren nämlich gern schuld an allem und total geil darauf … es gefiel ihnen, den ganzen Tag Buße zu tun. Mann Michaels Wort war ihnen Gesetz. Der Stefan vom überflüssigen Institut hat in der Kirche der Klimagläubigen immer den Klingelbeutel aufgehalten, damit ihm Beamte der zittrigen Sprechblasenkönigin das von ihren Untertanen erbeutete Steuergeld hineinwerfen konnten. Man munkelt, der Stefan sei mehr ein Klingelbeutelgläubiger gewesen als ein Klimagläubiger, und daß er mehr ans Steuergeld, als an den menschengemachten Klimawandel geglaubt hat. Aber das würde jetzt zu kompliziert werden.Der Stefan hat jedenfalls vom falschen Glauben der Geld-in-den-Klingebeutel-Werfer heftig profitiert.

Aber es gab einen, der keinen Respekt vor niemandem hatte, nicht einmal vor Michael Mann. Dieser Respektlose war der Held in den Geschichten, die sich die Leute von außerhalb des Königreichs der alten Zittertante erzählten, ehrfürchtig raunend ob seines Wagemuts. Dieser Held hieß Tim Balls und ist ein richtiger Wissenschaftler gewesen, kein überflüssigerweise künstlich hergestellter. „Somebody has got balls!“, sagt man bei den Amerikanern, was so viel heißt, daß jemand Eier hat. Wie? Eure Mütter haben auch Eier? – Schon. Aber der wackere Tim hatte seine nicht im Kühlschrank von eurer Mama, sondern er hatte sie in seiner Hose. Das ist ein wichtiger Unterschied, über den ich euch einmal etwas erzähle, wenn ihr ein bißchen größer seid.

Was hat er also getan, der wackere Tim Balls? Obwohl er mit seinen 81 Jahren schon ein alter Haudegen gewesen ist, der wackere Tim, hat er den heiligen Michael einen Scharlatan genannt. Ein Scharlatan ist einer, der nur so tut, als ob er wüsste, wovon der redet. Als Scharlatan bezeichnet worden zu sein, ärgerte den eitlen Kirchenführer der Klimagläubigen, Michael Mann, aber sehr. Und so beschloß er, ein Gericht anzurufen, auf daß dieses dem wackeren Tim Balls verbieten soll, seine Heiligkeit in den Schmutz zu ziehen. Das Gericht befand sich hinter den sieben Bergen und jenseits des Weltmeeres im fernen Kanada. Und eiderdaus, was glaubt ihr, was geschah? – Das Gericht gab dem wackeren Tim Balls recht und der heilige Michael musste sogar alle Gerichts- und Anwaltskosten selbst bezahlen. Der war vielleicht sauer, das kann ich euch sagen.

Was das alles mit dem Rahmstorf zu tun hat, dem Stefan vom überflüssigen Institut im Reich der grausamen und zittrigen Sprechblasenkönigin? – Ganz einfach. Der ganze wissenschaftliche Ruf vom überflüssigen Stefan – und damit auch sein Job als Klingelbeutelaufhalter – hing davon ab, daß der heilige Michael ein Heiliger bleiben würde. Damit war es aber nun nach dem Richterspruch im fernen Kanada aus und vorbei. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie groß da die Seelenpein gewesen ist, die plötzlich auf dem überflüssigen Stefan und den Hofschreiberlingen im Staate der grausamen Zitterkönigin lag. Wenn der heilige Michael schon als Scharlatan im fernen Kanda entzaubert worden war, dann würde es nicht mehr lange dauern, bis sich die Kunde von seiner Schmach auch über die offenen Grenzen der Königin ins Land ergoß. Soviel war dem überflüssigen Stefan und den Hofschreiberlingen klar, wenn sie auch sonst nicht viel verstehen wollten. Und die Grenzen zu bewachen, war nun das letzte, was selbst der überflüssiger Stefan und die gehorsamen Hofschreiberlinge im Reich der grausamen Königin hätten fordern dürfen. Aber das ist ebenfalls eine andere Geschichte. Ich will euch hier nicht verwirren.

Die List

In ihrer großen Not wegen der Furcht, welche zu jener gewaltigen Seelenpein geführt hatte, unter der sie nun ächzten, verabredeten sich der überflüssige Stefan und die Hofschreiberlinge im Andenken an das Märchen vom Schneewittchen – „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der grünste im ganzen Land?“ – zu einem gemeinsamen und hinterlistigen Anschlag auf die Wahrhaftigkeit, so, wie sie es seit vielen Jahren gewöhnt waren. Sie planten, den überflüssigen Stefan einen Gastbeitrag für den SPIEGEL im Reich der alten Zittertante schreiben zu lassen, in welchem er sich verstellen- und so tun sollte, als ob er von dem ehrfürchtigen Geraune der Leute im fernen Kanada noch nichts gehört hätte, und daß er in diesem Gastbeitrag ein bißchen vage vorbauen soll für den Fall, daß bald die Welle der Wahrhaftigkeit über das Weltmeer zu ihnen hereinschwappen würde.

Und so liest sich der erste Satz aus dem Märchen, das der überflüssige Stefan erfunden hat: „Die Menschheit verliert die Kontrolle über den Zustand der Erde„. Da könnt ihr schon sehen, wie überflüssig der Stefan gewesen ist. Was er damit nämlich sagte, das war, daß die Menschheit vorher die Kontrolle über die Erde gehabt habe. Und jemand, der so dumm daherlügt, der ist überflüssig. Die Lüge braucht niemand. Da habe ich doch recht, oder, liebe Kinder? – Jaaaaa! – Danke, ihr seid schon sehr weit für euer Alter. Der überflüssige Stefan und die Hofschreiberlinge haben das bis heute nicht begriffen. Tatsächlich hatte die Menschheit nämlich noch nie die Kontrolle über den Zustand der Erde, weswegen sie auch keine zu verlieren hatte. Der erste Satz vom überflüssigen Stefan war also gar nicht listig, sondern nur dumm.

Den wackeren Tim Balls, den aufrechten Richter im fernen Kanada und den enttarnten Scharlatan Michael Mann samt der furchtsamen Ahnung davon im Kopf, daß die Wahrhaftigkeit ins Reich der Königin hereinschwappen könnte, textete der überflüssige Stefan dann schon einmal vorbauend weiter wie folgt: „Haben wir Klimaforscher uns geirrt?“ – Und das war schon ein ziemlich guter Trick vom überflüssigen Stefan. Aber nicht gut genug. Denn die „wir Klimaforscher“ gibt es gar nicht. Es gibt „Klimaforscher“ und Klimaforscher. Der überflüssige Stefan zählt zu denen mit dem Anführungszeichen. Und die Klimaforscher haben sich nicht geirrt. Was meint ihr wohl, was der überflüssige Stefan mit seinem „wir Klimaforscher“ im SPIEGEL versucht hat? – Genau. Verstecken wollte er sich hinter den Klimaforschern ohne Anführungszeichen. Tatsächlich haben sich nicht die „wir Klimaforscher“ geirrt, sondern die „Klimaforscher“ in Diensten der Klimakirche unter ihrem Kirchenführer Michael Mann. Ja, bitte, der kleine Blondschopf da hinten? – Aber hallo, mein junger Freund: Besonders helle kann der überflüssige Stefan nicht sein, wenn er solche plumpen Tricks ausprobiert, die nur auf den ersten Blick so aussehen, als seien sie ziemlich gut. Aber ihr glaubt ja nicht, was der überflüssige Stefan in seinem Gastbeitrag für den SPIEGEL noch alles ausprobiert hat. Da schlackert ihr mit den Ohren, wenn ich euch das erzähle. Paßt mal auf!

Seit mehr als 50 Jahren warnen die Experten vor der globalen Erwärmung, vor Eisschmelze und einem Anstieg des Meeresspiegels, verursacht durch unsere Verbrennung fossiler Brennstoffe. Aber bekanntlich sind Vorhersagen schwierig – besonders, wenn sie die Zukunft betreffen.“ – Das hat der überflüssige Stefan auch noch ausprobiert. Was fällt euch ein, wenn ihr „Klimaforscher“ lest, liebe Kinder? – Logisch: Daß es wahrscheinlich auch „Experten“ und Experten gibt. Leute wie der überflüssige Stefan tun aber so, als ob es nur Experten ohne Anführungszeichen gebe. Und mit denen werfen sie seit einiger Zeit um sich wie der doofe Kevin mit den gekühlten Eiern aus dem Einkaufswagen seiner Mama, wenn er an der Ladenkasse keine Gummibärchen bekommt. Liebe Kinder, ihr glaubt es nicht, wieviele „Experten“ die Hofschreiberlinge erfunden haben, seit sie nur noch von den „die Menschen“ schreiben. Die ganze Welt der Hofschreiberlinge besteht nur noch aus „die Experten“ und „die Menschen“. Danach sieht es jedenfalls aus, wenn man solche Propagandistenblättchen wie den Märchen-SPIEGEL aufschlägt. Und dann hat der überflüssige Stefan in diesem Absatz auch noch versucht, sich bei den Lesern seines Märchens einzuschleimen, indem er einen auf Bruder Lustig zu machen versuchte. Vorhersagen sind schwierig, weil sie die Zukunft betreffen, schrieb er. Ha-ha-h … ah ja.

– Nicht weinen, Kleines, ich weiß: Manche Lustigkeiten sind zu aufgesetzt, um lustig zu sein, vor allem dann, wenn man hundert Meter gegen den Wind riechen kann, was sie bezwecken sollen. Der überflüssige Stefan ist kein Lustiger. Möchtest du lieber zu den Kindern in der anderen Gruppe? Die basteln gerade bunte Windrädchen in großer Vielfalt. Komm´, hör´auf zu weinen. Es gibt gräßliche Lustigkeiten, ich weiß. Schau mich an, ich bin trotzdem groß geworden. –

Aber dann, liebe Kinder, hat der überflüssige Stefan seine ganze vage Vorsicht „vergessen“, vielleicht, weil er gedacht hat, wenn er erst einmal der Bruder Lustig ist, kann er sich das leisten. Jedenfalls ist er richtig frech statt vorsichtig geworden. Gerade vorher hat er noch gesagt, daß sich „wir Klimaforscher“ mit ihren Vorhersagen, welche die Zukunft betreffen, geirrt haben könnten – Ruhe jetzt, oder du gehst wirklich zur Windrädchengruppe rüber – , und als nächstes sagte er, die Kritiker der „wir Klimaforscher“, zu denen auch die richtigen, nämlich die kritischen Klimaforscher zählen, hätten vermutlich „einen Punkt gemacht“. Das war aber nur ein Antäuschungsmanöver. Gleich danach hat er nämlich frech „einen Haufen in den SPIEGEL gemacht“. Die Kritiker, schrieb er, hätten nämlich nur insofern „einen Punkt gemacht“, als daß sie die Beschreibungen der „wir Klimaforscher“ zum Ausmaß der Gefahren für das liebe Weltklima unterschätzt hätten. Seinereiner hätte noch viel drastischere Märchen erzählen müssen. Im Kampf nennt man so etwas eine Vorwärtsverteidigung, liebe Kinder. Die kommt immer dann zum Zug, wenn der sichere Tod in der Defensive liegt und man gar keine andere Wahl hat, als wie ein überflüssiger Bekloppter um sich zu hauen und zu stechen.

Na ja, und dann kam der überflüssige Stefan noch mit allerlei Erscheinungen der Klimaerwärmung daher und schilderte, wie schlimm die allesamt sind. Das große Barrierenriff vor Australien wird zugrunde gehen, schrieb er, und daß es sich dabei um das größte Bauwerk der Erde handelt, von Lebewesen erschaffen. Bauwerke waren bisher etwas, das von Menschen erschaffen wird, so wie jedes Werk. Ich sage euch, Kinder, ihr könnt darauf warten, daß Leute wie der überflüssige Stefan von ihrem „alle Menschen sind gleich“, „alle gleichen Menschen sind die Menschheit“ und „die Menschheit hat die Kontrolle über die Erde verloren“ als nächstes zu „alle gleichen Menschen sind Lebewesen“ kommen werden, um endlich bei „alle Menschen und Lebewesen sind gleich“ zu landen. O-Ton aus dem hinterlistigen Märchen des überflüssigen Stefans im SPIEGEL der Hofschreiberlinge: „Australische Forscher berichten, wie sie die Daten von Erkundungsflügen ansahen und dann gemeinsam weinten.

– So, es reicht jetzt. Du gehst endgültig rüber in die Gruppe, wo die anderen Heulsusen mit den australischen Forschern zusammen bunte Windrädchen basteln, mit denen sie weinend Millionen und Abermillionen von Vögeln und Fledermäusen killen können, um wieder fröhlich zu werden. –

Merkt euch eines, liebe Kinder: Die Menschheit hatte noch nie die Kontrolle über die Erde, weswegen sie auch keine verlieren kann. Es gibt einen Klimawandel, aber der ist nicht von Menschen gemacht, sondern von der Sonne. Gegen den Klimawandel kann man deswegen auch nichts tun, außer sich ihm anzupassen. Das ist das, wozu der Mensch fähig sein sollte. Aber Leute wie der überflüssige Stefan leben davon, daß sie etwas von „menschengemacht“, Experten und Klimaforschern statt „Experten“ und „Klimaforschern“ und von „verlorener Kontrolle der Menschheit über die Erde“ daherreden. Deshalb wollen sie ihre Jobs als Klingelbeutelhinhalter in der Kirche der Klimagläubigen auch behalten und denken sich immer neue Märchen aus, die sie dann im SPIEGEL des Königreichs der alten Zittertante erzählen. Nachdem ihr das nun wißt, hoffe ich, daß ihr auf die Vorhersagen, welche die Zukunft betreffen, – du bist ja immer noch da, Heulsuse! – nicht länger mehr hereinfallt, die euch ein überflüssiger Stefan im Auftrag des als Scharlatan entlarvten heiligen Michaels aufbinden will wie einen aussterbenden Eisbären. Nehmt euch ein Beispiel am wackeren Tim Balls. Ihr wollt doch als Demokraten nicht alle so überflüssig werden wie der Stefan vom PiK-Institut, oder? – Na eben. Als Demokraten müsst ihr informiert sein. Desinformierte Heul-Demokraten gibt es nämlich nicht. Und jetzt paßt gut auf, welche Informationswelle in der allernächsten Zeit aus dem fernen Kanada zu eurer Mama in die Wohnung hereinschwappen wird. Tschüß, bis zum nächsten Mal!

 

 

 

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25 Kommentare

  1. Klima kommt und Klima geht… Die Erde und das Leben auf ihr ist ein mächtiges, ineinandergreifendes Gefüge, in das der klitzekleine Mensch mit lächerlichen Maßnahmen überhaupt keinen Einfluß hat. „Menschengemacht“ ist die Klimaveränderung meiner Meinung nach insofern, dass die Erde schon auf gewaltige Schäden reagiert, die ihr zugefügt werden. Dazu würde ich aber ganz sicher keine SUV-Abgase zählen. Sie wehrt sich möglicherweise gegen die Überbevölkerung und erzeugt eine Reaktion auf das Abholzen von unvorstellbar großen Flächen von Regenwäldern. CO2-Einsparungen von Autoabgasen, Industrie oder Flugzeugdreck und Abbau durch die Stilllegung von Kohlekraftwerken hingegen bewirken nichts, aber auch gar nichts. In derart kleinlichen Maßstäben „denkt“ die Erde nicht. Irgendwie ist es ganz schön größenwahnsinnig, dass der Mensch sich anmaßt, mit derartigen Einschränkungen großartigen Einfluß auf den Planeten zu nehmen. Das Klima verändert sich ständig seit Beginn des Daseins der Erde. Das war schon immer so und es wird so bleiben. Der Mensch kann es nicht verhindern durch Einsparungen von CO2. Auch die Geschwindigkeit des Wandels dürfte nur marginal berührt werden, wenn überhaupt. Der Mensch hat sich an die Klimaveränderung anzupassen und nicht umgekehrt.

  2. Excellent geschrieben 👏👏
    Erstaunlich das Leute wie Ramsdorf immer noch eine so große Gefolgschaft haben.
    Liest man sich doch nur einmal den Blödsinn durch,den dieser Mensch vom Stapel lässt.

  3. Dieser fatale Hockeyschläger war immerhin das Hauptargument beim Klimagipfel von Kyoto!
    Alle dort vertretenen Nationen haben die Weissagung geglaubt und uns weitere Klimagipfel beschert! Danke, Mr. Mann!

    • Ich fordere schon lange, daß die Klima-Kirche vor Gericht gestellt wird, denn sie schädigen die Umwelt, die Natur, die Wirtschaft und alle Menschen.

      Überflüssige Steuergeld-Abzocker wie Stefan Rahmstorf werden stattdessen hofiert.
      Dabei ist er längst als Scharlatan überführt.
      Kein Wunder, denn in der BRD regiert das Unrecht und die Lüge.
      Ein Synonym dafür ist „Merkel“.

      Herr Ermecke bringt alles auf den Punkt:
      Rettung vor den „Klimarettern“
      http://www.ke-research.de/downloads/Klimaretter.pdf

  4. „…„Die Menschheit verliert die Kontrolle über den Zustand der Erde„….“
    Wach ich oder träum ich?
    Hat die „Menschheit“ jemals eine „Kontrolle“ über den Zustand der Erde gehabt?
    Geht es noch eine Nummer größer?
    Ist das noch Hybris oder schon Cäsarenwahn von der Sorte gottgleich?

  5. Schön geschrieben …. aber!
    Den Inhalt hätte man auf einen einzigen markigen Satz zusammen fassen können.

    Stefan Rahmstorf, Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse beim PiK hat nicht mehr ‚alle Latten am Zaun‘!

    Schon der 1. Satz dieses „Klimajunckie’s:
    >> „Die Menschheit verliert die Kontrolle über den Zustand der Erde„ [sic!]. <<
    disqualifiziert diesen Prof. Dr. für den Rest des Beitrages ……

    Amen
    🤗

  6. Dumm nur, dass man vor 50 Jahren vor einer neuen Eiszeit warnte und keiner Erwärmung.
    Dumm ebenfalls, dass der Mensch an der Erwärmung schuld sein soll, man bis heute noch nicht einen einzigen Beweis dazu gebracht hat, sondern nur BEHAUPTUNGEN verbreitet.
    Dumm aber auch, dass keine dieser vielen Prognosen all dieser politisch ernannten „Experten“ jemals eingetroffen sind.
    Bei so viel offensichtlicher Dummheit muss man schon endlos verblödet sein, wenn man diese nicht erkennt.

  7. Dieser fatale Hockeyschläger war immerhin das Hauptargument beim Klimagipfel von Kyoto!
    Alle dort vertretenen Nationen haben die Weissagung geglaubt und uns weitere Klimagipfel beschert! Danke, Mr. Mann!

  8. „Seit mehr als 50 Jahren warnen die Experten vor der globalen Erwärmung“ – interessante Aussage, wenn man bedenkt, dass vor 45 Jahren im „Spiegel“ Artikel erschienen, die angesichts von Eisbergen vor Portugals Küste eine rapide Abkühlung der Erde und eine kommende Eiszeit gewarnt haben.
    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41667249.html
    Zitat daraus:
    „Einig sind sich die Wissenschaftler immerhin über einige Faktoren, die das komplexe Klimageschehen bestimmen, wie etwa die Schwankungen der Sonnenaktivität, Unregelmäßigkeiten in der Umlaufbahn des Planeten Erde um die Sonne, Schlingerbewegungen der Erdachse, Strahlenschauer aus den Tiefen des Universums und auch Veränderungen im irdischen Magnetfeld, die dann wieder auf den doppelten Strahlungsgürtel der Erde, den sogenannten Van-Allen-Belt, rückwirken — einen Schutzschild in 700 bis 60 000 Kilometer Höhe, der die „harten“ Strahlen aus dem Kosmos auffängt und absorbiert.“
    Heute klammern die „Klimaforscher“ auf intensives Anraten ihrer Financiers alle diese Faktoren bei ihren Simulationen aus, damit diese das erwünschte Ergebnis bringen…

    Übrigens warnen jetzt sogar schon Nasa-Experten vor einem rapiden Einbruch der Temperaturen in den nächsten Jahren und einer „Kleinen Eiszeit“ ab etwa 2030. Muss die Relotiuspresse und ihre Märchenonkel aber nicht kratzen, sie haben ja Rezo auf ihrer Seite…

    • „Es gibt nur eine legitime Meinung.“ (Rezo)
      „99 % aller Wissenschaftler weltweit sind sich einig.“ (Junggrüne)
      „Da rrramme ich die Fahne der Aufklärrrung in den Boden.“ (Lesch; wo er wohl das übertriebene „rrr“ her hat?
      Alles moderne Märchenerzähler, und der Robert, der schreibt das alles auf.

    • Wer GLAUBT, der braucht kein Wissen!
      Wer endlos verblödet ist, der GLAUBT selbst den Dümmsten, jede noch so falsche Behauptung!
      Das Problem ist also nicht ein Klima, sondern die weit verbreitete Dummheit der GLÄUBIGEN, welche den Unterschied von Wissen und Glauben ignorieren.

  9. Mit anderen Worten: Der Altmedienjournalismus ist verlogen und faul bis ins Mark und es gibt selbst bei denen noch welche, die sich durch ihren Aktivismus an Verlogenheit noch herausheben.

  10. Das Hokeyschläger-Diagramm gibt es leider wirklich und es ist brandgefährlich für den Weltfrieden. Leider wird mit der Klimareligion von dieser echten Gefahr abgelenkt. Es ist die Bevölkerungsentwicklung in Afrika.

    • Das statistische Wunder: Wenn ein Jäger einmal eine Handbreit vor und einmal eine Handbreit hinter einer fliegenden Ente vorbeischießt, ist die Ente mittelwertstatistisch tot, in Realität aber putzlebendig. Ich kann bis heute nicht verstehen, warum Leute Statistiken mehr glauben als Fakten.

    • Ja, doch, die Wassertemperaturmessungen werden auch untergemischt. 2015 hat ein Herr Karl (ehemals Director bei der NOAA) doch tatsächlich die früheren Werte, von Schiffen aus gemessen, so „korrigiert“, dass dieser ärgerliche Hiatus wie von Zauberhand verschwunden war. Also ähnliche Mentalität wie Mann.
      Natürlich sind solch verwurstete Mittelwerte ähnlich aussagekräftig wie eine globale Durchschnittshaarfarbe. Obwohl … Die hätte sich in den letzten Jahrzehnten wahrscheinlich gefährlich in Richtung Schwarz verschoben.

      Vielleicht hat jemand eine Idee, was jetzt schon wieder die Uhr auf den Plan ruft. Nervt!!!

  11. In dem hier zitierten Gerichtsurteil hat der kanadische Gerichtshof mitnichten festgestellt, dass Andrew J. Weaver ein Scharlatan ist. Es ging in der Verhandlung lediglich darum, dass Weaver sich von Ball diffamiert sah. Das Gericht stellte lediglich fest, dass der Artikel Balls, der Stein des Anstoßes war, voller Fehler und Ungenauigkeiten und überdies schlecht geschrieben sei. Aufgrund der vielen offensichtlichen und grundsätzlichen Fehler sei der Artikel Balls mithin nicht geeignet gewesen, die Reputation Weavers zu unterminieren und mithin auch nicht diffamierend gewesen! Artikel daher „Setzen sechs“! So etwas sollte eigentlich nicht passieren, und wäre mit etwas Recherche vermeidbar gewesen- so wird der Gegenseite, e.g. „Correctiv“ nur wieder Munition gegeben, und sie kann behaupten, dass auf Jouwatch Unseriositäten verbreitet werden.

    • Naja, eines hat es schon gebracht, nämlich die Bestätigung, dass Weaver bis heute die von Ball mehrmals eingeforderten eindeutigen Nachweise der Methodik seiner nicht nachvollziehbaren „Faktenfindung“ nicht erbringen konnte und/oder wollte.
      Wenn ich die wissenschaftliche Methodik nicht erklären kann, mit der ich die zu Tatsachen erklärten Behauptungen errungen habe, dann ist das der Offenbarungseid, eben keine einwandfreien wissenschaftlichen Methoden angewendet zu haben und dann ist aus der Sicht eines Wissenschaftlers das Ergebnis wertlos. Da wird eine auf nicht nachvollziehbare Art erstellte Theorie als Fakt verkauft, und das ist nun einmal etwas, was man zurecht als Scharlatanerie bezeichnen kann.
      Als Basis für eine Religion hat sich sowas aber schon immer geeignet.

    • Die Sache ist ganz einfach, Mann solle dem Gericht die Daten offenlegen, die zu seiner Hockeystick-Kurve führten. Eine schon häufig gestellte Forderung, welcher Mann bislang – wohl in guter Alchemistentradition – und auch vor Gericht nicht nachkam.Bedenkt man, wie viel für Aktivisten und Profiteure der Klimahysterie auf dem Spiel steht, war Manns Gegenwehr vor Gericht – die ja die Gegenwehr des gesamten Klima-Establishments hätte sein müssen – geradezu erschreckend schwach. Das ausbleibende Medienecho zeigt jedoch wieder einmal, dass es in der Klimadebatte längst nicht mehr um Fakten geht, auch nicht um gerichtsfeste.

  12. Die Neandertaler in Höhlen mit ihren Steinäxten, zu Fuß unterwegs, in kleinen Gruppen waren vermutlich in der Lage das Klima zu kontrollieren und jetzt haben wir die Kontrolle leider verloren. Wahrscheinlich konnte die Menschheit deswegen überleben, weil die Neandertaler das Klima vollständig unter Kontrolle hatten.

    Weil wir leider nicht mehr so gut sind wie die Neandertaler werden wir jetzt unter gehen.
    Wie man auch auf die Idee kommen kann, dass die Sonne hauptsächlich das Klima kontrolliert, ist auch schwer zu verstehen. Wenn die Erde direkt mit den Sonnenstrahlen in Berührung kommt, wird es Tag und warm auf der einen Seite und wenn die Sonne aufeinmal unter taucht, wird es nacht und kalt. Sehr unverständlich. Vorallem sind alle Planeten wärmer, die näher zu der Sonne sind und alle kälter die weiter weg von der Sonne sind als die Erde. Auch sehr unverständlich.

    Übrigens haben die Forscher auch eine Erwärmung auf dem Mars und Mond nachgewiesen sogar mehr als auf der Erde. Vielleicht doch die Sonne? Achwas selbstverständlich der CO2 Ausstoß aus der Erde durch die industrialisierung macht Mars und Mond wärmer. Es ist der Treibhauseffekt. Wir sind Schuld.

    • Selbst Pluto ist 2 Grad wärmer geworden. Was der anthropogene CO2-Ausstoss alles anrichten zu vermag ist unglaublich!!!

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